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Als EU-Bürger können Sie Waren und Dienstleistungen in der gesamten EU kaufen. Trotzdem können Banken selbst entscheiden, ob Sie bei ihnen ein Bankkonto eröffnen dürfen oder nicht.
Sie sollten sorgfältig prüfen, was ein Bankkonto im Ausland in der Praxis für Sie bedeutet. Einige Arbeitgeber verlangen zum Beispiel ein inländisches Bankkonto, auf das sie Ihnen Ihr Gehalt überweisen können. Es könnte auch sein, dass die französische Bank, an der Sie interessiert sind, darauf besteht, dass Sie eine Anschrift in Frankreich angeben können.
Möglicherweise müssen Sie für die Eröffnung eines Bankkontos persönlich bei der Bank erscheinen, um Ihre Identität nachzuweisen. Einige häufige Banktransaktionen dauern unter Umständen länger, wenn sich Ihr Konto im Ausland befindet, und auch die Einreichung einer Beschwerde könnte schwieriger sein.
JA - Wenn Sie von Ihrem Konto Geld in einer anderen Währung als dem Euro abheben, darf die an der Transaktion beteiligte Bank Ihnen dafür eine Gebühr in Rechnung stellen.
Wenn Sie in einem anderen EU-Land einen Betrag in Euro abheben, darf die Bank von Ihnen keine höhere Gebühr verlangen, als wenn Sie dieselbe Transaktion in Ihrem Heimatland ausführen würden.
JA - Unternehmen können die Vorteile des EU-Binnenmarkts nutzen, um Pensionsfonds in einem anderen EU-Land einzurichten. Dadurch kann Ihr Unternehmen unter Umständen Kosten einsparen und Ihnen möglicherweise höhere Altersvorsorgeleistungen bieten.
Damit ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet ist, gelten für Pensionsfonds strenge Aufsichtsregeln, unabhängig davon, ob die Pensionsfonds in Ihrem Wohnsitzland oder in einem anderen EU-Land eingerichtet sind. In den Anlagevorschriften der EU ist beispielsweise festgelegt, dass Pensionsfonds Ihr Geld in Ihrem Interesse investieren.
Bei einem Überweisungsbetrag von bis zu 50 000 EUR darf Ihnen für eine internationale Banküberweisung in Euro innerhalb der EU keine höhere Gebühr in Rechnung gestellt werden als für eine Überweisung zwischen zwei Konten in demselben Land.
Ihre Überweisung an den deutschen Verkäufer kostet deshalb nicht mehr, als wenn Sie den Betrag auf ein belgisches Bankkonto überweisen würden. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihrer Bank die BIC- und IBAN-Codes für das Bankkonto des Verkäufers mitteilen. Wenn Sie das nicht tun, fallen möglicherweise zusätzliche Gebühren an.
Wenn Sie ein auf Euro lautendes Bankkonto führen und an einem Geldautomaten in einem anderen EU-Land einen Betrag in Euro abheben, müssen Sie nicht mehr Gebühren bezahlen, als wenn Sie Geld in Ihrem Heimatland abheben würden.
Wenn Sie einen Betrag in einer anderen Währung als dem Euro am Geldautomaten abheben (Dänische Kronen, Britische Pfund usw.), fallen zusätzliche Gebühren an.
Für eine Überweisung an ein Bankkonto in einem anderen EU-Land dürfen von Ihnen nicht mehr Gebühren verlangt werden als für eine Überweisung zwischen zwei inländischen Konten.
Die einzelnen Banken können jedoch unterschiedliche Gebühren für bestimmte Transaktionen verlangen. Rechtlich vorgeschrieben ist nur, dass die Gebühr für eine Überweisung in ein anderes EU-Land nicht höher sein darf als die Gebühr für eine Inlandsüberweisung gleicher Art (vorausgesetzt der zu überweisende Betrag liegt unter 50 000 EUR).
Banken in der EU treffen eine wirtschaftliche Entscheidung darüber, ob sie Ihren Hypothekenantrag bewilligen oder nicht, und legen dabei das Risikoprofil des geplanten Darlehens zugrunde.
Banken dürfen EU-Bürger nicht aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit diskriminieren. Wenn die Länder, in denen Sie Ihren Wohnsitz haben, in denen Sie Ihr Gehalt beziehen oder in denen sich die Immobilie befindet, die mit der Hypothek belastet werden soll, nicht identisch sind, kann dies den Erhalt einer Hypothek allerdings häufig erschweren.
NICHT UNBEDINGT - In vielen EU-Mitgliedstaaten sind die Versicherung des Eigentumsrechts und die Rechtsschutzversicherung zwei unterschiedliche Versicherungen. Möglicherweise müssen Sie eine zusätzliche Versicherung abschließen, um den Rechtsschutz abzudecken.