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Letzter Stand : 29/02/2016

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Internetzugang

Internetanschluss

Wo immer Sie sich in der EU befinden, müssen Sie Zugang zu elektronischen Kommunikationsdiensten guter Qualität zu einem erschwinglichen Preis – einschließlich Internetzugang – haben. Es muss mindestens einen Internetanbieter geben, der Ihnen diesen Dienst anbieten kann. Dieser Grundsatz heißt Gewährleistung des Universaldienstes.

Weitere Informationen erhalten Sie von der nationalen Regulierungsbehörde English Ihres Landes. Diese stellt für Sie den Kontakt zu Ihrem Universaldienstanbieter her.

Fallbeispiel

Jack ist in eine abgelegene ländliche Gegend in Schottland gezogen und will dort in seinem neuen Haus einen Internetanschluss einrichten lassen. Nachdem ihm mehrere Unternehmen mitgeteilt haben, dass ihr Netz seine Gegend nicht abdeckt, findet er schließlich den Universaldienstanbieter in Schottland heraus. Er wendet sich an dieses Unternehmen, das ihm einen Internetanschluss bereitstellt.

Internetabonnements

Ihr Internetanbieter muss Sie informieren über

  • geltende Preise, Tarife und Entgelte sowie Optionen und Paketlösungen
  • Standardgeschäftsbedingungen
  • Dienstequalität (z. B. Geschwindigkeiten beim Herunterladen)

Fallbeispiel

Laura aus Rumänien will sich zu Hause einen Internetanschluss einrichten lassen, ist sich aber bei den verschiedenen Paketangeboten in Bezug auf die Qualität der Dienste unsicher.

Glücklicherweise geben alle Diensteanbieter, wie gesetzlich vorgeschrieben, auf ihren Internetauftritten Auskunft über die erforderlichen Details. Außerdem kann Laura noch weitere Informationen von der rumänischen nationalen Regulierungsbehörde für elektronische Kommunikation erhalten.

Ferner muss der Internetanbieter

  • Sie lange im Voraus in Kenntnis setzen, wenn er den Vertrag ändern möchte (z. B. den Preis erhöhen);
  • Ihnen die Möglichkeit geben, ohne Vertragsstrafe vom Vertrag zurückzutreten, wenn Sie die neuen Bedingungen oder einen Teil davon nicht akzeptieren;
  • eine angemessene Mindestvertragsdauer anbieten – anfänglich höchstens 12 Monate; Verträge, die Sie mehr als 2 Jahre binden, sind rechtswidrig.

Fallbeispiel

Eric will während seines einjährigen Studienaufenthalts in London einen Internetanschluss in seiner Wohnung einrichten lassen, erfährt aber von mehreren Anbietern, dass die Mindestvertragsdauer 2 Jahre beträgt.

Nachdem Eric die nationale Behörde für elektronische Kommunikation konsultiert hat und über seine Rechte aufgeklärt worden ist, wendet er sich erneut an die Anbieter und kann ein Abonnement für nur ein Jahr abschließen.

Besondere Unterstützung für Nutzer mit Behinderungen

Als Nutzer mit Behinderungen haben Sie Anspruch auf eine Auswahl von Diensten, die den von den meisten Verbrauchern genutzten gleichwertig sind.

Eventuell haben Sie auch Anrecht auf Spezialgeräte Ihres Diensteanbieters zur Ermöglichung des Zugangs, beispielsweise Vergrößerungssoftware oder Bildschirmleser, wenn Sie sehbehindert sind.

Ihre nationale Regulierungsbehörde English kann Sie möglicherweise eingehender zu diesen Rechten auf Barrierefreiheit informieren.

Fallbeispiel

Véronique aus Frankreich ist sehbehindert und benötigt eine besondere Unterstützung, um Webseiten lesen zu können.

Eine Freundin gibt ihr den Rat, sich beim französischen Universaldienstanbieter zu erkundigen, ob sie einen Bildschirmleser bekommen kann. Der Anbieter liefert Véronique die benötigte Software.

Datenschutz und -sicherheit

Ihre personenbezogenen Daten müssen hinreichend geschützt werden.

Sie haben Anspruch darauf,

  • informiert zu werden, wenn eine Person oder ein Unternehmen Ihre personenbezogenen Daten in ihrem/seinem Datenbestand hält (Internetseiten, Datenbanken, Diensteanbieter usw.);
  • vollständig informiert zu werden und Ihre Zustimmung erteilen zu müssen, wenn über eine Website Informationen von Ihrem Computer gespeichert und abgerufen werden sollen oder wenn (z. B. durch Cookies) verfolgt werden soll, wann Sie online sind;
  • benachrichtigt zu werden, wenn Ihre personenbezogenen Daten im Besitz eines Diensteanbieters verloren, gestohlen oder auf andere Art offengelegt worden sind und der Schutz Ihrer Daten wahrscheinlich beeinträchtigt ist;
  • Ihre Daten korrigieren oder löschen zu können, wenn sie unvollständig oder fehlerhaft sind;
  • keine unerwünschte Werbung (Spam) zu erhalten;
  • dass Ihre Online-Kommunikation (z. B. E-Mails) vertraulich bleibt.

Fallbeispiel

María aus Spanien verbringt viel Zeit damit, im Internet mit Freunden zu chatten. In den Medien liest sie von Fällen, in denen Nachrichten verfolgt wurden, und fragt sich, ob ihr Anbieter dies ebenfalls tut.

Eine schnelle Überprüfung auf dem Internetauftritt der spanischen Datenschutzbehörde bestätigt Maria ihr Recht auf Vertraulichkeit, wenn sie online ist. Sie sieht, was ihr Diensteanbieter mit ihren personenbezogenen Daten tun darf und was nicht, und informiert sich über praktische Fragen wie die Verwendung von Cookies.

 

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