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Letzter Stand 04/2016

Letzter Stand 04/2016

Meldung von Ein-/Ausfuhren

Bei der Ausfuhr/Einfuhr von Waren innerhalb der EU müssen Sie ab einem bestimmten Wert statistische Angaben zu Ihren innereuropäischen Handelsströmen machen ( Intrastat-System – Zusammenfassung).

Die EU-Länder legen die Schwellenwerte für die Meldepflicht jedes Jahr aufs Neue fest (in der Regel im letzten Quartal). Diese gelten für das darauffolgende Kalenderjahr. Für Ausfuhren (Versendungen) und Einfuhren (Eingänge) gelten separate (gegebenenfalls unterschiedliche) Schwellenwerte.

Schwellenwerte

INTRASTAT: Schwellenwerte nach Ländern

2016 – Eingang – Euro

2016 – Eingang – Landeswährung

2016 – Versendung – Euro

2016 – Versendung – Landeswährung

AT  750 000  750 000  750 000  750 000
BE 1 500 000 1 500 000 1 000 000 1 000 000
BG  235 194 460 000  132 936 260 000
CY  100 000  100 000  55 000  55 000
CZ  320 000 8 000 000  320 000 8 000 000
DE  800 000  800 000  500 000  500 000
DK  804 000 6 000 000  630 000 4 700 000
EE  200 000  200 000  130 000  130 000
GR  150 000  150 000  90 000  90 000
ES  400 000  400 000  400 000  400 000
FI  550 000  550 000  500 000  500 000
FR  460 000  460 000  460 000  460 000
HR  236 000 1 800 000  119 000 900 000
HU  324 675 100 000 000  324 675 100 000 000
IE  500 000  500 000  635 000  635 000
IT  200 000  200 000  200 000  200 000
LT  280 000 280 000  200 000  200 000
LU  200 000  200 000  150 000  150 000
LV  180 000  180 000  130 000  130 000
MT   700   700   700   700
NL 1 000 000 1 000 000 1 200 000 1 200 000
PL  716 812 3 000 000  358 406 1 500 000
PT  350 000  350 000  250 000  250 000
RO  113 040  500 000  203 473  900 000
SE  990 000 9 000 000  495 000 4 500 000
SI  120 000  120 000  200 000  200 000
SK  200 000  200 000  400 000  400 000
UK 1 860 765 1 200 000  310 128  250 000

Ab welchem Schwellenwert gilt die Meldepflicht?

Ihr EU-Land legt den für das jeweilige Kalenderjahr geltenden Schwellenwert fest.

  • Wenn Ihre Einfuhren/Ausfuhren diesen Schwellenwert im vorangegangenen Jahr überschritten haben, besteht für Sie ab Januar des gegebenen Jahres Meldepflicht.     

Beispiel: Ihr Land legt für das Jahr 2016 für Einfuhren einen Schwellenwert von 100 000 Euro fest. Wenn Sie im Jahr 2015 Waren im Wert von mehr als 100 000 Euro eingeführt haben, besteht für Sie ab Januar 2016 Meldepflicht.

  • Wenn Ihre Ein-/Ausfuhren im vorangegangenen Jahr unter dem Schwellenwert lagen, sie ihn im laufenden Jahr jedoch überschreiten, besteht ab dem Monat, in dem der Wert überschritten wird, Meldepflicht.

Beispiel: Ihr Land hat für das Jahr 2015 für Einfuhren einen Schwellenwert von 100 000 Euro festgelegt. Von Januar bis Juni 2015 beliefen sich Ihre Einfuhren insgesamt auf 90 000 Euro. Im Juli führten Sie Waren im Wert von 15 000 Euro ein. Da der Schwellenwert im Juli 2015 überschritten wurde, besteht für Sie ab diesem Monat Meldepflicht. Ihre erste Intrastat-Erklärung bezöge sich in diesem Fall auf die Einfuhren in Höhe von 15 000 Euro im Juli.

Wer muss über Handelsströme Auskunft geben?

Mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen und Privatpersonen, die Waren versenden und/oder empfangen, sofern der für Wareneingänge oder -versendungen geltende Schwellenwert überschritten wird.

Sie können dabei die Dienste eines spezialisierten Unternehmens in Anspruch nehmen.

Wann müssen Sie die Daten bereitstellen?

  • Mindestens einmal im Monat für die Handelsströme des vorangegangenen Monats.
  • Die zuständige nationale Behörde setzt die Frist für die Datenlieferung.

Über welche Handelsströme müssen Sie Auskunft geben?

Über physischen Warenverkehr vom Absendemitgliedstaat in den Eingangsmitgliedstaat und umgekehrt .

Wenn Sie zum Zollverfahren der aktiven Veredelung zugelassen sind und die unveredelten/veredelten Waren zwischen EU-Ländern verbringen, müssen Sie über diese Warenbewegungen Bericht erstatten. Diese Regelung wurde im Mai 2014 eingeführt.

Hinweis: Für den Dienstleistungsverkehr ohne grenzüberschreitenden Warenverkehr sind keine Meldungen über Intrastat erforderlich.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

Ihre monatliche Intrastat-Meldung muss folgende Angaben umfassen:

  • Ihre MwSt.-Identifikationsnummer;
  • den Bezugszeitraum (Monat);
  • Auskünfte über den Warenstrom: Versendung oder Eingang;
  • den achtstelligen Warencode der Kombinierten Nomenklatur (KN-Code). Die Kombinierte Nomenklatur wird jährlich im Amtsblatt der EU veröffentlicht;
  • den Code des Absende-/Eingangsmitgliedstaats;
  • den Warenwertausschließlich Mehrwert- und Verbrauchsteuern;

Bezieht sich dieser Wert auf Veredelungstätigkeiten, müssen Sie sowohl den Wert der veredelten Waren als auch den Wert der unveredelten Waren zuzüglich des während der Veredlung hinzugefügten Mehrwerts (Material, Personalkosten) bestimmen.

Beispiel: Sie haben einen Auftrag für die Beschichtung von Metallrohren, die Ihnen aus einem anderen EU-Mitgliedstaat zugesandt wurden. Für Ihre Einfuhren müssen Sie den Wert der unveredelten Rohre angeben. Für Ihre Ausfuhren zählt der Wert der veredelten, beschichteten Rohre. Dieser Wert setzt sich zusammen aus dem Wert der unveredelten Rohre zuzüglich etwaiger Zusatzkosten wie Kosten für die Erbringung von Dienstleistungen und Materialkosten.

  • die Nettowarenmenge (Gewicht ohne Verpackung);
  • die Maßeinheit gemäß KN (zum Beispiel Liter, Stückzahl, Quadratmeter);
  • den Code der Art des Geschäfts (Kauf, Verkauf oder Veredelung).

Gegebenenfalls müssen Sie weitere Angaben etwa zu den in Ihrem Vertrag vereinbarten Lieferbedingungen (z. B. EXW, CIF, FOB) oder zum Beförderungsmittel (z. B. Schiff/Straße/Schiene) machen.

Siehe auch

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