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Nachhaltigkeit

Letzter Stand 08/2011

Unternehmen entwickeln im Umwelt- und Sozialbereich Strategien, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen.

Soziale Verantwortung der Unternehmen

„Soziale Verantwortung der Unternehmen“ bezeichnet einen Prozess, bei dem Unternehmen soziale, ökologische und ethische Belange in ihre Geshäftstätigkeiten und -strategien aufnehmen, indem sie beispielsweise

  • darauf achten, wie sich ihre Tätigkeiten in sozialer und ökologischer Hinsicht auf ihre Mitarbeiter, Geschäftspartner und die Gesamtgesellschaft auswirken;
  • ihre Mitarbeiter durch Angebote zur Fortbildung und beruflichen Weiterentwicklung motivieren;
  • Arbeitnehmer mit Behinderungen beschäftigen;
  • sorgsam mit den natürlichen Ressourcen umgehen, die sie für ihre Geschäftstätigkeit nutzen;
  • bei Investitionsentscheidungen und in ihren Lieferketten bestimmte Kriterien beachten;
  • ihre Tätgkeiten für alle Beteiligten transparent gestalte

Spezielle EU-Webseiten bieten Unternehmen Zugang zu Hilfsmitteln, Dienstleistungen und Daten, die ihnen helfen sollen, die Umweltfolgen von Produkten während ihres Lebenszyklus zu bewerten und möglichst gering zu halten.

Das EU-Programm zur Unterstützung von KMU bei der Einhaltung des Umweltrechts hilft kleinen Unternehmen in Form von Fachwissen, Informationen und Hilfsinstrumenten, ihre Geschäftstätigkeit umweltgerechter zu gestalten.

LIFE+ unterstützt speziell Projekte im Bereich Umwelt- und Naturschutz. Aus einem Programmhaushalt von 2,1 Milliarden Euro für den Zeitraum 2007–2013 werden Umweltprojekte in drei Teilbereichen mitfinanziert: Natur und biologische Vielfalt, Umweltpolitik und gute Verwaltungspraxis, Information und Kommunikation.

Das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) bietet Unternehmen – über Finanzmittler – Hilfestellung und Zugang zu Finanzmitteln für Aktivitäten z. B. im Bereich Ökoinnovationen. Im Zeitraum 2007–2013 werden rund 500 000 Unternehmen mit über 1 Milliarde Euro unterstützt.

Das siebte Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung (RP7) als das wichtigste EU-Programm zur Forschungsfinanzierung stellt auch Mittel im Bereich Ökotechnologien zur Verfügung. Etwa 15 % des Gesamtvolumens von rund 50 Milliarden Euro für die Jahre 2007 bis 2013 sind dabei kleinen Unternehmen vorbehalten.

Das Programm für lebenslanges Lernen fördert aus einem Gesamthaushalt von fast 7 Milliarden Euro im Zeitraum 2007–2013 Lernangebote in der gesamten Union. Das Programm steht Einzelpersonen ebenso wie Unternehmen (Bildungs- und Berufsbildungsorganisationen, Forschungszentren) offen.

Die vier Komponenten des Programms sind auf verschiedene Teilbereiche der allgemeinen und beruflichen Bildung ausgerichtet – Schulen (Comenius), Hochschulen (Erasmus), Berufsbildung (Leonardo da Vinci) und Erwachsenenbildung (Grundtvig).

Der Europäische Sozialfonds (ESF) bietet Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Unternehmen in Umstrukturierung können ebenfalls Mittel aus dem ESF in Anspruch nehmen.

Über das Enterprise Europe Network können sich Unternehmen über die Förderung der Nachhaltigkeit informieren und beraten lassen.

Rat und Hilfe

Rat und Hilfe

Der Beratungsdienst auf Ihr Europa bietet fachliche Beratung in jeder Frage zum EU-Recht, mit der Sie in einem anderen EU-Land konfrontiert werden.

Das Enterprise Europe NetworkEnglish und seine ca. 600 MitgliedsorganisationenEnglish helfen Ihnen über lokale Stellen beim Ausbau ihres Geschäfts auf neuen Märkten, bei der Entwicklung oder Patentierung neuer Technologien sowie beim Zugang zu EU-Finanzhilfen.