Navigationsleiste

Soziales

Letzter Stand 06/2011

Da sich die EU im Rahmen der Lissabon-Strategie dafür einsetzt, dass nicht nur mehr, sondern auch bessere Arbeitsplätze entstehen, müssen Unternehmen eine ganze Reihe von EU-Sozialvorschriften einhalten und so zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Nichtdiskriminierung

EU-Bürger haben das Recht, überall in der EU Arbeit aufzunehmen. Daher ist es Arbeitgebern untersagt, Staatsangehörige anderer EU-Länder bei der Einstellung oder Entlassung von Personal oder hinsichtlich anderer Arbeitsbedingungen zu diskriminieren.

EU-Rechtsvorschriften verbieten Arbeitgebern Diskriminierung aus Gründen des Geschlechts, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung. Ferner sind die Arbeitgeber verpflichtet, am Arbeitsplatz angemessene Vorkehrungen für Menschen mit Behinderungen zu treffen.

Das EU-Programm PROGRESS wurde eingerichtet, um die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen und die Chancengleichheit für alle zu fördern. Die Schwerpunkte des Programms bilden Nichtdiskriminierung, Sozialschutz und soziale Eingliederung, Beschäftigung, Arbeitsbedingungen und die Gleichstellung von Frauen und Männern. Im Rahmen des Programms werden im Zeitraum 2007–2013 insgesamt 743,25 Mio. Euro in Studien, Sensibilisierungsmaßnahmen und Veranstaltungen investiert.

Das Programm PROGRESS ergänzt Maßnahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF), der mit einen Jahreshaushalt von rund 10 Mrd. Euro das wichtigste Finanzinstrument der EU für die Umsetzung ihrer Beschäftigungs- und Sozialpolitik bildet.

Ziel der Arbeit der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist die Bereitstellung einschlägiger Informationen für die EU-Institutionen, die EU-Länder, die Sozialpartner und alle, die auf diesem Gebiet tätig sind, sowie die Förderung einer Kultur der Risikoprävention.

Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) versorgt Arbeitgeber, Gewerkschaften und politische Entscheidungsträger der EU und der Mitgliedstaaten mit Informationen, Beratungsleistungen und Fachwissen zu den Themen Lebens- und Arbeitsbedingungen, Arbeitsbeziehungen und Bewältigung des Wandels.

Das Enterprise Europe Network steht Unternehmern mit Information und Beratung zu ihren sozialen Verpflichtungen zur Seite.

Rat und Hilfe

Rat und Hilfe

Der Beratungsdienst auf Ihr Europa bietet fachliche Beratung in jeder Frage zum EU-Recht, mit der Sie in einem anderen EU-Land konfrontiert werden.

Das Enterprise Europe NetworkEnglish und seine ca. 600 MitgliedsorganisationenEnglish helfen Ihnen über lokale Stellen beim Ausbau ihres Geschäfts auf neuen Märkten, bei der Entwicklung oder Patentierung neuer Technologien sowie beim Zugang zu EU-Finanzhilfen.