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Forschung - Deutschland

Letzter Stand 09/2012

Rechtliche Anforderungen

Die EU will bis 2020 3% ihres BIP in Forschung und Entwicklung investieren. Dies vor Augen ermutigt die Bundesregierung die Unternehmen, in Forschung und Innovation zu investieren, und ist bestrebt, die Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation zu verbessern.

Die Bundesregierung hat alle Forschungs- Technologie- und Innovationsaktivitäten in der Hightech-Strategie Deutschland gebündelt.

Die neue Hightech-Strategie richtet die Forschungs- und Technologieförderprogramme auf die großen Herausforderungen der Zukunft aus, wie z.B: neue Anforderungen an die Mobilität, eine Klima schonende Energieversorgung, gestiegener Bedarf der Menschen an Gesundheit und Sicherheit und neue elektronische Kommunikationsformen. Hierzu werden Zukunftsprojekte definiert, mit denen ausgewählte Missionen ins Zentrum künftiger Forschungs- und Innovationspolitik rücken. Sie machen den Menschen deutlich, welche Ziele mit Forschung und Entwicklung in den kommenden 10 bis 15 Jahren zu erreichen sind. Sie formulieren gleichzeitig Innovationsstrategien und Pläne, wie wir diese Ziele in überschaubaren Zwischenschritten erreichen können. Ziele sind z.B. 1 Mio. Elektrofahrzeuge bis 2020.

Für die Unternehmen wichtig ist auch die kontinuierliche Verbesserung der Rahmenbedingungen. Insbesondere geht es um einen wirksamen Schutz des geistigen Eigentums und die kostengünstige Gestaltung des Patentwesens. Die Bundesregierung setzt sich bereits seit mehreren Jahren für ein kostengünstiges EU-Patent ein, das in allen Ländern der Europäischen Union gilt. Andere Themen sind steuerliche Regelungen, z. B. zur Förderung von Venture Capital, die Modernisierung des Staates durch verstärkten Einkauf von innovativen Produkten und Dienstleistungen oder die Förderung von Normungs- und Standardisierungsprozessen.

Neben Forschung und Entwicklung ist auch Innovation für Unternehmen unverzichtbar, um zu expandieren und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Um Forschung zu fördern, muss geistiges Eigentum geschützt sein.

Finanzierungs- und Informationsquellen

Die Förderdatenbank des Bundes bietet detaillierte und aktuelle Informationen zu rund 1.600 Förderprogrammen von Bund, Ländern und EU. Sie ermöglicht eine gezielte Suche nach den passenden Fördermitteln und schafft zugleich einen Überblick über die Vielfalt der öffentlichen Förderangebote. Darüber hinaus werden Zusammenhänge zwischen einzelnen Programmen aufgezeigt, die für eine effiziente Nutzung staatlicher Förderung von Bedeutung sind.

Der ERP- Startfonds deckt Förderbereiche wie Existenzgründung und -festigung, Forschung und Innovation (themenoffen) sowie Konjunktur ab.

Antragsberechtigt sind kleine Technologieunternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz in Deutschland. Das Unternehmen muss die Kriterien der EU-Definition für kleine Unternehmen erfüllen (weniger als 50 Beschäftigte und Jahresbilanzsumme oder Jahresumsatz von höchstens € 10 Mio.).

Programme

Neben den technologiespezifischen Fachprogrammen stehen vor allem für KMU Technologie-offene Förderprogramme zur Verfügung:

Werfen Sie einen Blick auf die Rechtsvorschriften in diesem Bereich in:

Brauchen Sie weitere Hilfe?

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Netzwerk Enterprise Europe - Kontaktstellen

Das Enterprise Europe Network bietet Unternehmen durch seine Partner vor Ort Information und Beratung.

Wählen Sie hier Ihre nächste Kontaktstelle für persönliche Hilfe und Beratung:

Weitere Hilfe

Die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes ist Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung. Sie unterstützt bei der Zuordnung von Projektideen und informiert Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und deren Ansprechpartner sowie über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen. Es besteht eine kostenlose Telefonberatung.

Das Enterprise Europe Network bietet Unternehmen durch seine Partner vor Ort Informationen und Beratung.

Das EUREKA/COST-Büro (ECB) betreut das  EUREKA-Förderprogramm Eurostars. Eurostars ist ein Förderprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative EUREKA mit Partnern in anderen Mitgliedsländern gemeinsam Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen möchten.