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IP/09/796 Brüssel, 15. Mai 2009 Auftakt für kulturpolitischen Dialog anlässlich des ersten EU-China-Forums der KulturwirtschaftDie Europäische Kommission und die chinesischen Behörden eröffnen ihren kulturpolitischen Dialog und veranstalten aus diesem Anlass am 15. Mai 2009 im chinesischen Shenzhen das erste EU-China-Forum der Kulturwirtschaft. Dabei soll überlegt werden, wie die Zusammenarbeit der kulturwirtschaftlichen Akteure durch einen Erfahrungsaustausch gefördert werden kann.Das Forum wird eröffnet durch Odile Quintin, die Generaldirektorin der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission, und Cai Wu, den chinesischen Kulturminister. Das Forum ist ein Höhepunkt der internationalen Messe International Cultural Industries Fair (ICIF), die im fünften Jahr hintereinander in Shenzhen (Provinz Guangdong) stattfindet. Es wird zugleich die erste Veranstaltung im Rahmen des kulturpolitischen Dialogs sein, den die Europäische Kommission und die chinesischen Behörden am 22. November 2007 in ihrer Gemeinsamen Erklärung für eine stärkere Zusammenarbeit im kulturellen Bereich vereinbart hatten. Teilnehmer des Forums werden hochkarätige Vertreter aus der Kulturwirtschaft und andere Kulturexperten aus Europa und China sein. Das Forum wird Gelegenheit bieten für eingehende Diskussionen und insbesondere für den Erfahrungs- und Meinungsaustausch über politische Maßnahmen zur Förderung der Kulturwirtschaft. Hierbei wird es – gerade angesichts der derzeit schwierigen Wirtschaftslage – auch um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Rolle der Kultur gehen. In Anbetracht des Europäischen Jahres der Kreativität und Innovation (2009) sowie aktueller chinesischer Initiativen auf diesem Gebiet, z. B. des nationalen Programms für die Kreativwirtschaft, wird außerdem über die wirtschaftliche Bedeutung der Kreativität gesprochen werden. Bei dieser Zusammenkunft wird es ferner um die Aufgabe der Kulturwirtschaft bei der Förderung der kulturellen Vielfalt gehen, und zwar insbesondere vor dem Hintergrund des UNESCO-Übereinkommens zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, das 2007 in Kraft getreten ist. http://en.cnci.gov.cn/HtmlFiles/News/2009-4-8/8621.html http://ec.europa.eu/culture/our-policy-development/doc1741_de.htm Kulturelle Vielfalt, UNESCO-Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005: http://portal.unesco.org/en/ev.php-URL_ID=31038&URL_DO=DO_TOPIC&URL_SECTION=201.html ICIF: http://en.cnci.gov.cn/HtmlFiles/News/2008-11-4/6953.html ANNEX Background on Cultural Relations with China In the case of China the relations in the field of culture are defined by the following important and recent developments:
Background on ICIF Fair The China International Cultural Industries Fair (ICIF) in Shenzhen (Guangdong Province) is hosted by Ministry of Culture of the People’s Republic of China, Ministry of Commerce of the People’s Republic of China, State Administration of Radio, Film and Television, General Administration of Press and Publication of the People’s Republic of China, Guangdong Provincial People's Government and Shenzhen Municipal People's Government. The ICIF makes efforts to establish an exchange platform for Chinese cultural products and services, promote the development of Chinese cultural industries, and foster the exports of Chinese cultural products aboard. ICIF is the only cultural fair which has been approved by the Global Association of the Exhibition Industry (UFI). In 2006, ICIF was mentioned in the Guidelines of China’s Eleventh Five-Year (2006-2010) Plan for Cultural Development. The 4th ICIF will be held in Shenzhen from 15-18 May 2009. It will be focused on the development of the cultural industries and the presence of Chinese cultural products on international markets. |