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IP/09/ 1044 Brüssel, den 26. Juni 2009 Internet-Domäne „.eu“ künftig auch für kyrillische und griechische Schriftzeichen verfügbar Bulgarisch- und Griechischsprecher werden „.eu“-Webadressen bald auch in ihrer eigenen Sprache nutzen können. Die Europäische Kommission hat heute neue EU-Regeln angenommen, die es Internetnutzern und Unternehmen ermöglichen, „.eu“-Domänennamen mit Schriftzeichen aller 23 Amtssprachen der Europäischen Union – d. h. auch mit kyrillischen und griechischen Schriftzeichen – registrieren zu lassen. Dies bedeutet, dass auf der „.eu“-Domäne im Laufe dieses Jahres auch die Alphabete der Bulgaren, Griechen und Zyprioten sowie Sonderzeichen aus anderen Sprachen zugelassen werden. Bisher konnten Tschechen nur 27 ihrer 42 und Litauer nur 23 ihrer 32 Schriftzeichen verwenden. Ein heute veröffentlichter Bericht der Kommission über die Entwicklung der europäischen Domäne oberster Stufe zeigt, dass die Anzahl der registrierten „.eu“-Domänennamen (gegenwärtig rund 3 Millionen) sowohl 2007 als auch 2008 um 11 % gewachsen ist. „Drei Jahre nach ihrem Start ist die „.eu“-Domäne für immer mehr Unternehmen und Bürger, die sich im Internet bewusst europäisch darstellen wollen, eine beliebte Option geworden. Unternehmen, die sich für „.eu“ entscheiden, können damit ohne großen Aufwand zeigen, dass sie in einem der 27 Mitgliedstaaten der EU niedergelassen sind und insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Verbraucherschutz oder die Regulierung der Finanzmärkte die hohen Standards des EU-Rechts befolgen“, so Viviane Reding, die für die Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin. „Somit ist es eigentlich selbstverständlich, dass die von Europäern gewählten Domänennamen genauso vielseitig sind wie Europa selbst. Deshalb haben wir beschlossen, die „.eu“-Domäne für alle in den Mitgliedstaaten verwendeten Alphabete verfügbar zu machen und alle Schriftzeichen zuzulassen, die in den 23 Amtssprachen der Europäischen Union verwendet werden.“ Die Europäische Kommission änderte heute die Regeln für die „.eu“ -Domäne, damit Internetnutzer „.eu“-Domänennamen mit unterschiedlichen Alphabeten, einschließlich Kyrillisch und Griechisch, registrieren lassen können. Bisher durften Domänennamen, die unter der „.eu“-Domäne oberster Stufe registriert sind, lediglich die Zeichen „a“ bis „z“, die Zahlen „0“ bis „9“ und „-“ verwenden. In Zukunft wird es auch möglich sein, Namen unter „.eu“ zu registrieren, die Zeichen wie „à“, „ą“, „ä“, „ψ“ oder „д“ enthalten. EU-Bürger und -Unternehmen werden Domänennamen mit nicht lateinischen Schriftzeichen registrieren lassen können, was für Sprachen wie Griechisch und Bulgarisch eine große Rolle spielt. In Bulgarien sind mit derzeit 9 578 Eintragungen besonders wenige „.eu“-Domänen r egistriert (siehe Anlage) . Von den neuen Regeln wird für die europäische Internet-Domäne ein weiterer Attraktivitätsgewinn erwartet. Die Registrierung eines „.eu“-Domänennamens setzt voraus, dass der Internetnutzer in einem der 27 Mitgliedstaaten der EU niedergelassen ist. Neue Zahlen, die von der Europäischen Kommission heute veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Popularität der „.eu“-Domäne drei Jahre nach dem Start weiterhin zunimmt. Die Anzahl der registrierten „.eu“-Domänennamen ist sowohl 2007 als auch 2008 um 11 % gestiegen. Ein wichtiger Faktor war diesbezüglich sicher die Tatsache, dass die Registrierungskosten im Jahr 2007 von 10 € auf 5 € und im Jahr 2008 weiter auf 4 € gefallen sind. Besonders schnell wächst „.eu“ in Osteuropa. In Polen ist die Anzahl der Domänennamen zwischen 2006 und 2008 um 149 % und in Litauen um 142 % angestiegen. Damit ist „.eu“ die viertbeliebteste Länderdomäne Europas geworden und wird bei den Domänen oberster Stufe lediglich von „.de“ (Deutschland), „.uk“ (Vereinigtes Königreich) und „.nl“ (Niederlande) übertroffen. Weltweit steht „.eu“ an neunter Stelle. So findet sich auch die offizielle Website des schwedischen EU-Vorsitzes zum ersten Mal unter dem „.eu“-Domänennamen: www.se2009.eu . Hintergrund Die „.eu“-Domäne hat seit der Öffnung für alle in der EU ansässigen Personen und dort niedergelassenen Unternehmen im April 2006 ( IP/06/476 ) deutlich an Beliebtheit gewonnen. An ihrem ersten Jahrestag waren 2,5 Millionen „.eu“-Domänennamen registriert ( IP/07/483 ), und 2007 kamen weitere 300 000 hinzu ( IP/08/530 , IP/09/536 ). Die Verwaltung der „.eu“-Domäne wurde EURid , einer unabhängigen, gemeinnützigen Einrichtung übertragen. EURid bereitet derzeit den offiziellen Start der so genannten internationalen Domänennamen (IDN) unter „.eu“ vor. Der heutige Fortschrittsbericht ist einsehbar unter: http://ec.europa.eu/information_society/policy/doteu/ Neueste statistische Daten zur Internetdomäne „.eu“: http://status.eurid.eu/ Annex Ten largest top level domains by number of registered domain names (as of march 2009)
Source: http://domainsinfo.fr/ . (*) The number of registrations for .eu is updated daily on: http://www.eurid.eu/en/about/facts-figures/statistics . Number of .eu domains by country of residence of registrants (as of March 2009)
Source: EURid. Growth of .eu domains 2006-2008 by country of residence of registrants
*from 31.12.2006 to 31.12.2008. ** Figures for Bulgaria and Romania refer to 2007-2008, since registration of ‘.eu’ domains started after their accession to the EU on 1 January 2007. Source: EURid. .eu registrations per country (as of 23 June 2009) Source: EURid .eu registrations by month (as of 23 June 2009) Source EURid |
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