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Brüssel, 15. September 2008 Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT) nimmt seine Arbeit aufDas Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT), die Vorreiterinitiative der EU zur Stärkung der Innovationstätigkeit in Europa, beruft anlässlich der Aufnahme seiner Tätigkeit die erste Sitzung des vor kurzem ernannten EIT-Verwaltungsrats ein. Die Sitzung findet heute am Standort des Instituts in Budapest statt und beginnt mit einer feierlichen Eröffnung in Anwesenheit des ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány, des Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso und des für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend zuständigen Kommissars Ján Figel'.„Ich freue mich sehr, dass das EIT heute offiziell seine Tätigkeit aufnimmt“, so Kommissionspräsident José Manuel Barroso. „Das EIT wird die besten und begabtesten Studierenden, Forscher und wissenschaftlichen Mitarbeiter aus Europa und der Welt anziehen und halten. Es wird damit die europäische Forschungs- und Innovationslandschaft deutlich bereichern, ein Nährboden für neue Ideen sein und dazu beitragen, innovative Ideen zu verwirklichen. Das EIT stellt einen Meilenstein für die fünfte Grundfreiheit dar – den freien Verkehr von Wissen. Die Beteiligung der Unternehmen ist von entscheidender Bedeutung, da sich der Abstand zwischen EU und USA zu fast 85 % durch fehlende unternehmensfinanzierte FuE-Investitionen erklären lässt. Das EIT wird mit der Zeit dazu beitragen, die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit in Europa anzukurbeln, die unternehmensseitige Finanzierungslücke zu schließen und den Anteil der FuE-Ausgaben am BIP dem von den Mitgliedstaaten gesetzten Ziel von 3 % anzunähern.“ Der ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány, sagte: „Talent und Wissen sind „natürliche Ressourcen“ oder „Rohstoffe“, die in allen Ländern Europas vorhanden sind. Mithilfe des EIT werden wir diese effizienter denn je nutzen können, so dass sie allen EU-Bürgern zugute kommen.“ Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut ist eine wichtige EU-Initiative, die Spitzenleistungen im europäischen Innovationsbereich fördern und neue Lösungen für große Herausforderungen wie Klimawandel, erneuerbare Energieträger oder die nächste Generation der Informations- und Kommunikationstechnologien finden soll (MEMO/08/153). Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, verfügt das EIT über einen vollkommen unabhängigen hochrangigen Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat bestimmt die strategische Ausrichtung des EIT und ist für die Auswahl, Begleitung und Bewertung der operationellen Basis des EIT, der sogenannten Wissens- und Innovationsgemeinschaften, zuständig. Die 18 Mitglieder des Verwaltungsrates kommen aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen und verfügen allesamt über umfangreiche und erstklassige Erfahrungen im Innovationsbereich (IP/08/1220). Auf seiner ersten Sitzung in Budapest wird der Verwaltungsrat eine Reihe richtungsweisender Entscheidungen treffen, wie die Wahl des Verwaltungsratsvorsitzenden und vier weiterer Mitglieder des Exekutivausschusses. Der Verwaltungsrat wird ferner erste Schritte zur Auswahl der ersten zwei bis drei Wissens- und Innovationsgemeinschaften bis 2010 erörtern. Neben dem ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány, dem Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso und dem für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend zuständigen Kommissar Ján Figel' nehmen auch der Präsident der Ungarischen Akademie der Wissenschaften József Pálinkás, der für Forschung und Entwicklung zuständige Minister ohne Geschäftsbereich Károly Molnár, die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Rodi Kratsa-Tsagaropoulou, die Ministerin für Hochschulen und Forschung und Vertreterin des französischen Ratsvorsitzes Valérie Pécresse sowie der für Steuern und Zollunion zuständige Kommissar László Kovács an der Sitzung teil. Website des EIT: FAQ über das EIT: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/08/153&format=HTML&aged=0&language= Pressemitteilung über die Ernennung des EIT-Verwaltungsrats: |
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