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Europäische Kommission erhält Unterstützung herausragender Persönlichkeiten bei der Reform ihrer Forschungsberatung

Reference:  IP/07/1500    Date:  15/10/2007
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IP/07/1500

Brüssel, den 15. Oktober 2007

Europäische Kommission erhält Unterstützung herausragender Persönlichkeiten bei der Reform ihrer Forschungsberatung

Dr. Claudie Haigneré, ehemaliger französischer Forschungs- und Europaminister, Frau Professor Vaira Vike-Freiberga, ehemalige Präsidentin Lettlands, und Dr. Andrew Dearing, Generalsekretär des EIRMA (European Industrial Research Management Association), werden die Europäische Kommission bei der Auswahl der Mitglieder des neu zu gründenden Rats für den Europäischen Forschungsraum (European Research Area Board – ERAB) unterstützen. Für diesen Rat werden Spitzenfachleute aus ganz Europa gesucht. Das neue Gremium wurde im Grünbuch der Kommission „Der Europäische Forschungsraum: Neue Perspektiven“ angekündigt; es soll an die Stelle des Europäischen Forschungsbeirats (EURAB) treten. ERAB wird ein unabhängiges Gremium sein, in dem sich Vertreter der Hochschulen, der Industrie, der Politik und sonstiger Bereiche sachkundig zu Wissenschaft, Wissenschaftspolitik und zum Aufbau der Wissensgesellschaft äußern können. Die Expertengruppe zur Benennung der ERAB-Mitglieder wird 22 Persönlichkeiten aussuchen, die Erfahrung und herausragende Leistungen in Forschungspolitik und -management unter Beweis gestellt haben. Dabei wird sie auf Vorschläge europäischer Organisationen zurückgreifen. Die Europäische Kommission hat die Experten gebeten, ihre Empfehlungen bis Januar 2008 vorzulegen.

Im April habe ich bekannt gegeben, dass die Europäische Kommission EURAB reformieren möchte, damit dieses Gremium mehr Gewicht bei der Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums erhält“, meinte Janez Potočnik, EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung. „Wenn der neue ERAB in der Lage sein soll, die Rolle zu erfüllen, die wir ihm zugedacht haben, muss er aus Mitgliedern mit hohem Ansehen bestehen. Dadurch, dass wir über einen so hochrangig besetzten Benennungsausschuss verfügen, ist gewährleistet, dass die Aktion von allen Beteiligten mit dem erforderlichen Interesse verfolgt wird.“

Hauptaufgabe des reformierten ERAB wird ein Jahresbericht über den Stand des Europäischen Forschungsraums sein. Dieser Bericht sollte eine Wertung ermöglichen: Dazu sollte er zunächst über den Stand der Forschung in Europa in einem bestimmten Jahr berichten und dann vor diesem Hintergrund Vorschläge für die weitere Politik machen. ERAB könnte auch andere Aufgaben übernehmen, zum Beispiel könnte er Stellungnahmen zu Einzelaspekten des Europäischen Forschungsraums abgeben, Kontakte zu den Beratungsgremien der Mitgliedstaaten im Bereich Forschung und Technologie knüpfen und deren Ansichten zum Stand der Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums einholen, Workshops organisieren und zweimal jährlich eine Versammlung abhalten, um die Entwicklungsstadien des Europäischen Forschungsraums zu erörtern und strategische Optionen für die Zukunft vorzuschlagen.