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Europäische Kommission - Erklärung

Erklärung von Kommissarin Thyssen im Vorfeld des Internationalen Tags der Arbeit

Brüssel, 30. April 2019

„Morgen begehen wir wieder den Internationalen Tag der Arbeit. In diesem Jahr bietet sich dieser Anlass ganz besonders für einen Rückblick an, aber auch für einen Ausblick in die Zukunft.

In den vergangenen 12 Monaten hat die EU auf der Grundlage von Vorschlägen der Europäischen Kommission erhebliche Fortschritte bei der Verbesserung der Arbeitnehmerrechte erzielt. Mit den neuen Vorschriften über transparente und verlässliche Arbeitsbedingungen haben wir den Schutz für die in der neuen Arbeitswelt am stärksten gefährdeten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessert, ganz besonders für diejenigen mit atypischen Arbeitsverträgen. Wir haben dafür gesorgt, dass alle Erwerbstätigen unabhängig von ihrem Beschäftigungsstatus ausreichend durch die Systeme der sozialen Sicherheit abgedeckt und vor wirtschaftlicher Unsicherheit geschützt sind. Die neuen Vorschriften der EU über die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben werden berufstätigen Eltern und pflegenden Angehörigen dabei helfen, ihr Familienleben und ihre berufliche Laufbahn auf der Grundlage der Chancengleichheit von Männern und Frauen zu vereinbaren. Die neue Europäische Arbeitsbehörde wird die faire Arbeitskräftemobilität innerhalb der EU unterstützen, sowohl für Grenzgänger als auch Unternehmen. Die EU hat ferner den Schutz am Arbeitsplatz vor einer Reihe krebserregender Chemikalien verstärkt. Außerdem werden mehr als 80 Millionen Menschen mit Behinderungen leichteren Zugang zu wichtigen Produkten und Dienstleistungen wie Telefonen, Computern, E-Books und dem elektronischen Handel erhalten – dank des europäischen Rechtsakts zur Barrierefreiheit.*

All diese Initiativen sind Teil unserer laufenden Arbeit, die europäische Säule sozialer Rechte weiter umzusetzen. Die Säule ist unser Kompass für heute und morgen: Sie wird auch in Zukunft den Entscheidungsträgern als Orientierung bei der Schaffung besserer und gerechterer Vorschriften dienen, damit Europa die sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen kann.

Die europäische Säule sozialer Rechte erinnert uns beständig daran, dass wir zusammenarbeiten müssen, um das soziale Europa zu schaffen, das wir wollen: EU-Organe, Mitgliedstaaten und Sozialpartner – jeder von uns muss innerhalb seiner Kompetenzen und mit seinen eigenen Mitteln dazu beitragen. In der nächsten Woche werden die Staats- und Regierungschefs in Sibiu zusammenkommen, um über die Zukunft Europas zu diskutieren. Ich bin der Überzeugung, dass einem sozialen Europa auch in Zukunft oberste Priorität zukommen wird, damit ein jeder weiter auf dem aufbauen kann, was wir bereits zugunsten aller erreicht haben.“

Weitere Informationen

Website zur europäischen Säule sozialer Rechte

Factsheet zu den sozialen Prioritäten der Kommission Juncker

Marianne Thyssen auf Facebook und Twitter

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*Aktualisierung am 2.5.2019 um 11.50 Uhr

STATEMENT/19/2295

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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