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Europäische Kommission - Erklärung

Erklärung von Kommissarin Creţu zum Antrag der französischen Behörden auf Fördermittel aus dem Solidaritätsfonds der EU

Brüssel, 28. November 2017

Unmittelbar nachdem die verheerenden Stürme Irma und Maria über die Karibik hinweggezogen waren, bezeugte die Europäische Union ihre Solidarität, indem sie ihre Instrumente für Soforthilfe mobilisierte und anbot, den Wiederaufbau langfristig mit europäischen Mitteln zu unterstützen.

Wir haben nun den Antrag der französischen Behörden auf Unterstützung aus dem EU-Solidaritätsfonds für den Wiederaufbau auf Guadeloupe und vor allem auf Saint-Martin erhalten; heute wird die für die Überseegebiete zuständige Ministerin Annick Girardin meinen Kollegen Pierre Moscovici treffen, um ihm den Antrag persönlich zu überreichen.

Ich freue mich, dass wir nach Prüfung dieses Antrags der Bevölkerung von Saint-Martin mit einer Finanzhilfe unter die Arme greifen werden können, die einen Beitrag zur Wiederherstellung der Infrastruktur und öffentlicher Dienstleistungen und zur Deckung der Ausgaben für Soforthilfe und Aufräumarbeiten leisten wird.

Die Unterstützung Europas wird auf der Insel schon bald konkrete Formen annehmen. Dieses Versprechen habe ich dem Präsidenten des Territorialrates von Saint-Martin, Daniel Gibbs, im Oktober bei der diesjährigen Konferenz der Gebiete in äußerster Randlage gegeben, bei der wir unsere neue Strategie für eine gestärkte Partnerschaft mit diesen Regionen präsentiert haben. Und ich werde dieses Versprechen halten, denn wie weit auch immer die Gebiete in äußerster Randlage geografisch vom Kontinent entfernt sein mögen, sie waren noch nie so nahe, so integriert, so europäisch.

Daher ist uns auch bewusst, dass diese Gebiete eine besondere Nachbarschaft bilden, und im Falle von Saint-Martin ist es eine echte Partnerschaft, denn Saint-Martin teilt seine Insel und sein Schicksal mit dem niederländischen Gebiet Sint-Maarten.

Saint-Martin und Sint-Maarten werden sich gemeinsam erholen. Mein für Entwicklung zuständiger Kollege Kommissar Mimica hat letzte Woche ein Investitionspaket angekündigt, mit dem der Wiederaufbau und die wirtschaftliche Erholung in den von der Katastrophe betroffenen Teilen der Karibik, darunter Sint-Maarten, unterstützt werden sollen.

Darüber hinaus werden wir im Dezember unsere neuen, als Interreg bekannten interregionalen Kooperationsprogramme vorstellen, die ebenfalls einen Beitrag leisten können, insbesondere das spezifische Programm, das Saint-Martin und Sint-Maarten verbindet.

Die Europäische Union steht den Menschen, die bei der Katastrophe alles außer ihren Träumen verloren haben, zur Seite. Beim Wiederaufbau ihrer Insel und ihres Lebens können sie auf die aufrichtige und nachhaltige Unterstützung Europas zählen.

Weitere Informationen:

EU-Solidaritätsfonds

Pressemitteilung – EU unterstützt Erholung und Widerstandsfähigkeit in der Karibik mit 300 Mio. EUR

Interreg-Programm Saint-Martin / Sint-Maarten

Interreg-Programm Karibischer Raum

Pressemitteilung – Die Gebiete in äußerster Randlage und die EU: eine privilegierte, erneuerte und verstärkte Partnerschaft

 

STATEMENT/17/4902

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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