
STAT/13/38
8. März 2013
Erste Schätzung für das vierte Quartal 2012
EU27 verzeichnet Leistungsbilanzüberschuss von 34,1 Mrd. Euro
Überschuss von 36,9 Mrd. Euro in der Dienstleistungsbilanz
Die EU271 verzeichnete im vierten Quartal 2012 einen Leistungsbilanzüberschuss2 von 34,1 Mrd. Euro (1,0% des BIP), gegenüber einem Überschuss von 24,7 Mrd. (0,8% des BIP) im vierten Quartal 2011, laut ersten Schätzungen3 von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
Im vierten Quartal 2012 verwandelte sich das Defizit der Warenhandelsbilanz gegenüber dem vierten Quartal 2011 in einen Überschuss (+5,1 Mrd. Euro gegenüber -15,6 Mrd.), während der Überschuss der Dienstleistungsbilanz leicht anstieg (+36,9 Mrd. gegenüber +35,7 Mrd.) und das Defizit der Bilanz der laufenden Übertragungen zurückging (-19,1 Mrd. gegenüber -22,8 Mrd.). Der Überschuss der Erwerbs- und Vermögenseinkommensbilanz verringerte sich (+11,2 Mrd. gegenüber +27,4 Mrd.).
Diese Daten sind nicht saisonbereinigt und unterliegen Revisionen.
Zahlungsbilanz: Euroindikatoren für die EU27
(in Mrd. Euro)
Quelle: Eurostat
Zahlungsbilanz: Euroindikatoren für den Euroraum4 (ER17)
(in Mrd. Euro)
Quelle: Europäische Zentralbank
Zahlungsbilanz: Euroindikatoren für den Euroraum (ER17) - Monatliche Daten5
(in Mrd. Euro)
Quelle: Europäische Zentralbank
Zu der EU27 gehören Belgien, Bulgarien, die Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Lettland, Litauen, Luxemburg, Ungarn, Malta, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, die Slowakei, Finnland, Schweden und das Vereinigtes Königreich.
Zum Euroraum (ER17) gehören Belgien, Deutschland, Estland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Finnland.
Die Leistungsbilanz umfasst sämtliche Transaktionen zwischen gebietsansässigen EU-Einheiten und gebietsfremde EU-Einheiten und bezieht sich auf den internationalen Handel von Waren und Dienstleistungen, auf Erwerbs- und Vermögenseinkommen sowie auf laufende Übertragungen. Weitere Details der verwendeten statistischen Konzepte und Definitionen finden sich auf der Eurostat Webseite: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_SDDS/en/bop_q_esms.htm.
Die veröffentlichten Zahlungsbilanzdaten für die EU (erste Schätzungen für das Referenzquartal) basieren auf Zahlen, die Eurostat von den Mitgliedstaaten zwei Monate nach Ablauf des Referenzzeitraums übermittelt werden. Die Daten sollten als vorläufig betrachtet werden. Diese ersten Schätzungen sind Gegenstand der vorliegenden Pressemitteilung. Eine zweite Pressemitteilung auf einer detaillierteren Basis wird von Eurostat herausgegeben, sobald die Quartalsdaten drei Monate nach Ablauf des Referenzquartals vorliegen. Revisionen können auch vorgenommen werden, wenn die Mitgliedstaaten die Daten für spätere Quartale übermitteln. Die zweite Pressemitteilung für das vierte Quartal 2012 wird am 19. April 2013 veröffentlicht.
Entsprechend der vereinbarten Aufteilung der Zuständigkeiten ist die Europäische Zentralbank (www.ecb.int, Bereich Statistics/statistical press releases) für die Erstellung und Veröffentlichung der vierteljährlichen und monatlichen Zahlungsbilanzdaten des Euroraums zuständig, während sich die Europäische Kommission (Eurostat) auf die vierteljährlichen und jährlichen EU-Aggregate konzentriert. Die Aggregate für den Euroraum und die EU werden konsistent auf der Basis der Transaktionen der Mitgliedstaaten mit Gebietsfremden außerhalb des Euroraums bzw. der Europäischen Union erstellt.
Die Summe der monatlichen Daten entspricht nicht unbedingt den vierteljährlichen Daten, da Rundungen vorgenommen wurden.
Herausgeber: Eurostat-Pressestelle Tim ALLEN Tel: +352-4301-33 444 | Weitere Auskünfte erteilt: Olaf NOWAK Tel: +352-4301-38 590 |
Eurostat-Pressemitteilungen im Internet: http://ec.europa.eu/eurostat
Ausgewählte Wichtigste Europäische Wirtschaftsindikatoren: http://ec.europa.eu/eurostat/euroindicators