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Januar 2011 Jährliche Inflationsrate im Euroraum auf 2,3% gestiegen In der EU unverändert bei 2,7%

Reference: STAT/11/29 Event Date: 28/02/2011 Export pdf PDF word DOC
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STAT/11/29

28. Februar 2011

Januar 2011
Jährliche Inflationsrate im Euroraum auf 2,3% gestiegen
In der EU unverändert bei 2,7%

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum1 lag im Januar 20112 bei 2,3%, gegenüber 2,2% im Dezember 2010. Ein Jahr zuvor hatte sie 0,9% betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug -0,7% im Januar 2011.

Die jährliche Inflationsrate der EU3 lag im Januar 2011 bei 2,7%, unverändert gegenüber Dezember 2010. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,7% betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug -0,4% im Januar 2011.

Seit Januar 2011 wird eine neue Methodik4 für die Behandlung von saisonalen Erzeugnissen bei der Berechnungen der HVPIs verwendet.

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Preisentwicklung in den EU-Mitgliedstaaten

Im Januar 2011 wurden die niedrigsten jährlichen Raten in Irland (0,2%) und Schweden (1,4%) gemessen und die höchsten in Rumänien (7,0%), Estland (5,1%) und Griechenland (4,9%). Im Vergleich zu Dezember 2010 stieg die jährliche Inflationsrate in fünfzehn Mitgliedstaaten an und ging in zwölf zurück.

Die niedrigsten Durchschnittswerte über zwölf Monate5 bis einschließlich Januar 2011 verzeichneten Irland
(-1,4%), Lettland (-0,7%) und die Slowakei (1,0%), während die höchsten Werte in Rumänien (6,2%), Griechenland (4,9%) und Ungarn (4,5%) gemeldet wurden.

Euroraum

Die Hauptkomponenten mit den höchsten jährlichen Raten im Januar 2011 waren Verkehr (5,1%), Wohnung (4,5%) sowie Alkohol und Tabak (3,7%). Die Hauptkomponenten mit den niedrigsten jährlichen Raten waren Bekleidung und Schuhe (-0,6%), Nachrichtenübermittlung (-0,2%) sowie Freizeit und Kultur (0,1%). Bei den Teilindizes hatten Kraftstoffe für Verkehrsmittel (+0,58 Prozentpunkte), Flüssige Brennstoffe (+0,19) und Elektrizität (+0,11) die stärkste Steigerungswirkung auf die Gesamtinflation, während Bekleidungsartikel (-0,14), Telekommunikation (-0,08) und Mieten (-0,07) am stärksten senkend wirkten.

Die Hauptkomponenten mit den höchsten monatlichen Raten waren Wohnung (1,2%), Verkehr (1,0%) und Gesundheitspflege (0,6%). Diejenigen mit den niedrigsten Raten waren Bekleidung und Schuhe (-13,3%), Freizeit und Kultur (-2,1%), Hausrat sowie Restaurants und Hotels (je -0,5%). Insbesondere Kraftstoffe für Verkehrsmittel (+0,18 Prozentpunkte), Elektrizität (+0,12) sowie Restaurants und Cafés (+0,07) hatten die stärkste Steigerungswirkung, während Bekleidungsartikel (-0,71), Pauschalreisen und Schuhe (je -0,16) am stärksten senkend wirkten.

Jährliche Inflationsraten (%) im Januar 2011 - in ansteigender Reihenfolge

Euroraum

IE

FR

IT

DE

NL

SI

Euro-raum

AT

ES

CY

FI

SK

MT

LU

PT

BE

EL

EE

0,2

1,9p

1,9

2,0

2,0p

2,3

2,3p

2,5p

3,0

3,0

3,1

3,2

3,3

3,4

3,6

3,7

4,9

5,1

EU-Mitgliedstaaten außerhalb des Euroraums

SE

CZ

DK

EU

LT

LV

PL

HU

UK

BG

RO

1,4

1,9

2,6

2,7p

2,8

3,5

3,5

4,0

4,0

4,3p

7,0

Inflationsraten in % auf der Basis der HVPI

Jährliche Raten

Durchschnitt über 12 Monate5

Monatliche Raten

Jan 11

Jan 10

Dez 10

Dez 09

Nov 10

Nov 09

Okt 10

Okt 09

Jan 10

Jan 09

Jan 11-10

Jan 10-09

Jan 11

Dez 10

Belgien (BE)

3,7

3,4

3,0

3,1

0,8

2,6

-1,2

Deutschland (DE)

2,0

1,9

1,6

1,3

0,8

1,3

-0,5

Estland (EE)

5,1

5,4

5,0

4,5

-1,0

3,3

0,0

Irland (IE)

0,2

-0,2

-0,8

-0,8

-2,4

-1,4

-0,3

Griechenland (EL)

4,9

5,2

4,8

5,2

2,3

4,9

-1,0

Spanien (ES)6

3,0

2,9

2,3r

2,5r

0,7r

2,2

-1,3

Frankreich (FR)

1,9p

2,0

1,8

1,8

1,2

1,8p

-0,3p

Italien (IT)

1,9

2,1

1,9

2,0

1,3

1,7

-1,6

Zypern (CY)

3,0

1,9

1,7

3,2

2,5

2,6

-0,4

Luxemburg (LU)

3,4

3,1

2,5

2,9

3,0

2,8

-0,3

Malta (MT)

3,3

4,0

3,4

2,2

1,2

2,2

-1,3

Niederlande (NL)

2,0p

1,8

1,4

1,4

0,4

1,1p

-0,1p

Österreich (AT)

2,5p

2,2

1,8

2,0

1,2

1,8p

-0,1p

Portugal (PT)

3,6

2,4

2,2

2,3

0,1

1,7

0,5

Slowenien (SI)

2,3

2,2

1,6

2,1

1,8

2,1

-0,4

Slowakei (SK)

3,2

1,3

1,0

1,0

-0,2

1,0

2,1

Finnland (FI)

3,1

2,8

2,4

2,3

1,6

1,8

0,4

Euroraum (VPI-EWU)

2,3p

2,2

1,9

1,9

0,9r

1,7p

-0,7p

Bulgarien (BG)

4,3p

4,4

4,0

3,6

1,8

3,2p

0,5p

Tschech. Republik (CZ)

1,9

2,3

1,9

1,8

0,4

1,4

0,8

Dänemark (DK)

2,6

2,8

2,5

2,4

1,9

2,2

0,1

Lettland (LV)

3,5

2,4

1,7

0,9

-3,3

-0,7

1,3

Litauen (LT)

2,8

3,6

2,5

2,6

-0,3

1,5

0,4

Ungarn (HU)

4,0

4,6

4,0

4,3

6,2

4,5

0,9

Polen (PL)

3,5

2,9

2,6

2,6

3,9

2,6

1,0

Rumänien (RO)

7,0

7,9

7,7

7,9

5,2

6,2

0,8

Schweden (SE)

1,4

2,1

1,7

1,6

2,7

1,8

-0,9

Vereinigtes Königreich (UK)

4,0

3,7

3,3

3,2

3,5

3,3

0,1

EU (EVPI)7

2,7p

2,7r

2,3

2,3

1,7

2,2p

-0,4p

Island (IS)

2,2

3,5

3,8

4,6

10,6

6,8

-1,2

Norwegen (NO)

2,0

2,7

1,5

1,7

2,7

2,3

-0,8

EWR (VPI-EWR)7

2,7p

2,7r

2,3

2,3

1,7

2,2p

-0,4p

Schweiz (CH)

0,2p

0,4

0,2

0,2

0,9

0,6p

0,0p

Quelle: Eurostat p = vorläufig r = revidiert

Inflationsraten des Euroraums nach Hauptkomponenten auf der Basis der HVPI in %

Gewicht 2011

Jährliche Raten

Durchschnitt über 12 Monate5

Monatliche Raten

Euroraum (VPI-EWU)

Jan 11

Jan 10

Dez 10

Dez 09

Nov 10

Nov 09

Okt 10

Okt 09

Jan 10

Jan 09

Jan 11-10

Jan 10-09

Jan 11

Dez 10

00 Gesamtindex

1000,0

2,3p

2,2

1,9

1,9

0,9r

1,7p

-0,7p

01 Nahrungsmittel

153,5

1,5p

1,8

1,4

1,2

-1,2

0,6p

0,4p

02 Alkohol und Tabak

39,5

3,7p

3,6

3,4

3,4

4,6

3,7p

0,5p

03 Bekleidung und Schuhe

67,1

-0,6p

0,6r

1,0

1,0r

-1,4r

0,7p

-13,3p

04 Wohnung

157,9

4,5p

3,8

3,2r

3,2

-0,3

2,4p

1,2p

05 Hausrat

68,1

0,8p

0,6

0,7

0,6

1,0

0,7p

-0,5p

06 Gesundheitspflege

41,9

1,3p

0,8

0,9

1,0

1,0

0,9p

0,6p

07 Verkehr

156,2

5,1p

5,2

3,8

4,3

4,9

4,7p

1,0p

08 Nachrichtenübermittlung

31,8

-0,2p

-0,7

-0,8

-1,0

-0,9

-0,7p

0,2p

09 Freizeit und Kultur

95,2

0,1p

-0,1

0,0

0,1

-0,3

-0,2p

-2,1p

10 Erziehung und Unterricht

11,5

1,5p

1,5

1,6

1,7

1,6

1,7p

0,1p

11 Restaurants und Hotels

92,3

1,6p

1,4

1,4

1,5

1,0

1,2p

-0,5p

12 Verschiedenes

85,1

2,4p

2,2

2,3

2,3

1,9

2,1p

0,1p

Gesamtindex

-ohne Energie

896,4

1,3p

1,3

1,3

1,2

0,6r

1,1p

-1,1p

-ohne Energie, NahrAlkTab*

703,4

1,1p

1,0r

1,1

1,1

0,8r

1,0p

-1,6p

-ohne Energie und unverarbeitete Nahrungsmittel

822,8

1,2p

1,1

1,2r

1,1

0,8r

1,0p

-1,3p

-ohne Energie und saisonale Nahrungsmittel

858,5

1,2p

1,1

1,1

1,1

0,7r

1,0p

-1,2p

-ohne Tabak

974,0

2,2p

2,1

1,8

1,9r

0,8r

1,6p

-0,7p

Energie

103,3

12,0p

11,0

7,9

8,5

4,0

8,0p

3,0p

NahrAlkTab*

193,0

1,9p

2,1

1,8

1,6r

-0,1

1,2p

0,4p

Quelle: Eurostat * NahrAlkTab = Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak p = vorläufig r = revidiert

Teilindizes für den Euroraum mit den größten Auswirkungen

COICOP

Januar 11 / Januar 10

Gewicht (‰) 2011

Rate (%)

Auswirkung (Prozent-punkte)

07.22

Kraftstoffe für Verkehrsmittel

46,9

14,9p

0,58

04.53

Flüssige Brennstoffe

9,6

24,7p

0,19

04.51

Elektrizität

24,5

6,7p

0,11

04.52

Gas

16,7

8,8p

0,10

02.20

Tabak

24,8

5,5p

0,08

12.31

Schmuck und Uhren

5,3

13,0p

0,06

09.11

Geräte für Audiovision

4,9

-8,4p

-0,05

01.12

Fleisch

35,7

0,9p

-0,05

07.11

Kraftwagen

39,3

0,8p

-0,06

04.11/2

Mieten

59,8

1,3p

-0,07

08.2/3

Telekommunikation

30,1

-0,2p

-0,08

03.12

Bekleidungsartikel

49,5

-0,6p

-0,14

Januar 11 / Dezember 10

07.22

Kraftstoffe für Verkehrsmittel

46,9

3,0p

0,18

04.51

Elektrizität

24,5

4,1p

0,12

11.11

Restaurants und Cafés

70,1

0,3p

0,07

04.53

Flüssige Brennstoffe

9,6

4,3p

0,05

04.11/2

Mieten

59,8

-0,0p

0,04

01.17

Gemüse

15,8

1,7p

0,04

05.20

Heimtextilien

4,9

-3,9p

-0,02

07.33

Luftverkehr

5,8

-5,6p

-0,03

11.20

Beherbergungsdienstleistungen

15,7

-4,4p

-0,06

03.21/2

Schuhe

13,8

-11,9p

-0,16

09.60

Pauschalreisen

15,1

-11,4p

-0,16

03.12

Bekleidungsartikel

49,5

-14,4p

-0,71

Quelle: Eurostat p= vorläufig

Inflationsmaße

Eine jährliche Inflationsrate misst die Preisveränderungen im laufenden Monat gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres. Diese Maßzahl gibt aktuelle Preisveränderungen wieder, kann aber durch einmalige Effekte in einem der Monate beeinflusst werden.

Eine Durchschnittsrate über 12 Monate umgeht solche Effekte, indem sie die HVPI-Durchschnitte der letzten zwölf Monate mit den Durchschnitten der vorhergehenden zwölf Monate vergleicht. Diese Maßzahl ist weniger anfällig für kurzfristige Preisänderungen.

Eine monatliche Rate vergleicht die Preisniveaus der letzten beiden Monate. Obgleich aktuell, kann dieses Maß durch saisonale oder andere Effekte beeinflusst sein.

Eine Auswirkung einer bestimmten Komponente misst die Veränderung der Gesamtinflationsrate aufgrund der Einbeziehung dieser Komponente in den HVPI. Die Auswirkung berücksichtigt sowohl das Gewicht als auch die Tatsache, dass die Inflation dieser Komponente höher oder niedriger ist als die Gesamtinflationsrate. Zum Beispiel entspricht die Auswirkung von „Tabak“ der Differenz zwischen der Gesamtinflationsrate und der Veränderungsrate des „Gesamtindex ohne Tabak“. Die Auswirkungen sind nicht strikt addierbar.

Für internationale Vergleiche konzipierte HVPI

Bei den HVPI handelt es sich um harmonisierte Angaben zur Inflation gemäß des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Die HVPI wurden für den internationalen Vergleich von Veränderungen der Verbraucherpreise geschaffen.

Preisveränderungen gemessen anhand der HVPI, des Verbraucherpreisindexes der Europäischen Währungsunion (VPI-EWU), des Europäischen Verbraucherpreisindexes (EVPI), und des Verbraucherpreisindexes des Europäischen Wirtschaftsraums (VPI-EWR) dienen als Maß der Inflation in den EU-Mitgliedstaaten, dem Euroraum, der Europäischen Union und im Europäischen Wirtschaftsraum.

Der VPI-EWU wird unter anderem von der Europäischen Zentralbank (EZB) als ein wichtiger Indikator für die Preisstabilität im Euroraum verwendet (siehe Pressemitteilung der EZB vom 8. Mai 2003).

Die HVPI der Mitgliedstaaten werden von den nationalen statistischen Ämtern bereitgestellt; VPI-EWU, EVPI und VPI-EWR werden von Eurostat berechnet. Die HVPI werden als jährliche Kettenindizes berechnet, wobei sich die Ländergewichte jedes Jahr ändern können. Die HVPI-Aggregate werden als gewogene Mittel der HVPI berechnet, unter Verwendung der Ländergewichte und der entsprechenden Teilindizes. Das Gewicht eines Landes entspricht seinem Anteil an den Gesamtausgaben der monetären Konsumausgaben der privaten Haushalte in der jeweiligen Ländergruppe. Für den VPI-EWU wird dies in Euro, für den EVPI sowie den VPI-EWR in Kaufkraftstandards (KKS) ausgedrückt. Der VPI-EWU wird seit 1999 als eine Einheit innerhalb des EVPI und des VPI-EWR behandelt.

Weitere Angaben

Weitere Informationen sind der monatlichen Veröffentlichung Daten kurz gefasst, Wirtschaft und Finanzen über „Harmonisierte Verbraucherpreisindizes“ zu entnehmen. Etwa 100 Teilindizes des VPI-EWU, des EVPI, des VPI-EWR und der HVPI sowie die entsprechenden Gewichte sind in der Eurostat Datenbank gespeichert. Weitere Informationen sind der Eurostat Webseite: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/hicp/introduction zu entnehmen.

Nächste Veröffentlichungstermine

Die geplanten Veröffentlichungstermine für die kommenden Monate sind:

Index für

VPI-EWU-Vorausschätzung

Pressemitteilungen zum HVPI

Februar 2011

1. März 2011

16. März 2011

März 2011

31. März 2011

15. April 2011

April 2011

29. April 2011

16. Mai 2011

  • Die Inflation des Euroraums wird anhand des VPI-EWU ("Verbraucherpreisindex der Europäischen Währungsunion" gemäß der Verordnung des Rates (EG) Nr. 2494/95 vom 23. Oktober 1995) gemessen, der das offizielle Aggregat des Euroraums darstellt. Er erfasste zunächst Belgien, Deutschland, Irland, Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal und Finnland. Seit Januar 2001 ist Griechenland in den Index eingebunden, im Januar 2007 kam Slowenien hinzu. Zypern und Malta gehören seit dem 1. Januar 2008, die Slowakei seit dem 1. Januar 2009 und Estland seit dem 1. Januar 2011 zum Euroraum. Neue Mitgliedstaaten werden anhand einer Kettenindexformel in den VPI-EWU integriert.

  • Die am 31. Januar 2011 veröffentlichte VPI-EWU-Vorausschätzung für Januar 2011 lag bei 2,4%.

  • Die Inflation der EU wird anhand des EVPI („Europäischer Verbraucherpreisindex“ nach der Verordnung (EG) Nr. 2494/95 des Rates vom 23. Oktober 1995) gemessen, der das offizielle Aggregat der EU darstellt. Er erfasst 15 Mitgliedstaaten bis April 2004, 25 Mitgliedstaaten von Mai 2004 bis Dezember 2006 und 27 Mitgliedstaaten seit Januar 2007. Neue Mitgliedstaaten werden anhand einer Kettenindexformel in den EVPI integriert.

  • Eine neue Verordnung, die definiert, wie saisonale Erzeugnisse im HVPI behandelt werden sollen, ist im Januar 2011 in Kraft getreten und kann Auswirkungen auf die Kontinuität der betroffenen HVPI-Reihen haben. Der Einfluss der Umsetzung dieser neuen Standards auf die jährlichen Gesamtinflationsraten des Euroraums, der EU und der meisten Mitgliedstaaten ist nicht signifikant. Eurostat schätzt, dass die Einführung der Verordnung die Gesamtinflationsrate des Euroraums und der EU um 0,1 Prozentpunkte reduziert hat. Weitere Informationen unter:

http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/hicp/documents/Tab/Tab/HICP_Seasonal_prducts_information_note_2011_02_16_web.pdf, und

http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/hicp/documents/Tab/Tab/HICP_SP_impacts_2011_02_28_web.pdf

  • Maßzahl zur Bewertung der Preisstabilität in den Konvergenzberichten der Europäischen Kommission an den Rat.

  • Spanien hat seine Daten für 2010 als Ergebnis der Umsetzung der Verordnung über saisonale Erzeugnisse revidiert, damit die HVPI vollständig mit der COICOP/HVPI Klassifikation übereinstimmen. Diese Veränderungen haben für bestimmte Monate des Jahres 2010 einen Einfluß auf das Aggregat für den Euroraum. Weitere Informationen unter:

http://www.ine.es/en/daco/daco42/daco421/ipc0111_en.pdf

  • Die EU und die EWR-Summen wurden für Dezember 2010 revidiert, da die Eurostat Schätzungen für das Vereinigte Königsreich und Irland durch tatsächliche Daten ersetzt worden sind.

Herausgeber:

Eurostat-Pressestelle

Tim ALLEN

Tel: +352-4301-33 444

eurostat-pressoffice@ec.europa.eu

Weitere Informationen zur Methodik erteilen:

Tatiana MRLIANOVA

Jarko PASANEN

Tel: +352-4301-32 636

estat-hicp-methods@ec.europa.eu

Eurostat-Pressemitteilungen im Internet: http://ec.europa.eu/eurostat

Ausgewählte Wichtigste Europäische Wirtschaftsindikatoren: http://ec.europa.eu/eurostat/euroindicators

Anhang A

HVPI Ländergewichte für 2011

Die HVPI-Ländergewichte werden von VGR-Daten für die Konsumausgaben der privaten Haushalte abgeleitet. Für den Euroraum reflektieren die Ländergewichte den Betrag der Konsumausgaben privater Haushalte in Euro, während die Beträge für die anderen EU und EWR Länder in KKS ausgedrückt werden.

VPI-EWU

EVPI

VPI-EWR

Belgien

32,99

Deutschland

258,57

Estland

1,49

Irland

12,81

Griechenland

38,41

Spanien

126,63

Frankreich

207,49

Italien

184,74

Zypern

2,97

Luxemburg

3,12

Malta

0,91

Niederlande

48,29

Österreich

31,77

Portugal

21,76

Slowenien

4,11

Slowakei

7,38

Finnland

16,56

Euroraum (VPI-EWU)

1000,00*

711,71

703,47

Bulgarien

7,72

7,63

Tschechische Republik

15,02

14,85

Dänemark

10,61

10,49

Lettland

2,10

2,08

Litauen

4,16

4,11

Ungarn

11,88

11,74

Polen

51,75

51,15

Rumänien

16,41

16,22

Schweden

19,15

18,93

Vereinigtes Königreich

149,50

147,77

EU (EVPI)

1000,00*

Island

0,62

Norwegen

10,96

EWR (VPI-EWR)

1000,00*

* Aufgrund von Rundungsfehlern kann die Summe der Gewichte von 1000 abweichen.

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