Navigation path

Left navigation

Additional tools

Brüssel, den 17. Mai 2012 Erklärung der Hohen Vertreterin Catherine Ashton im Namen der Europäischen Union anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2012

European Council - PESC/12/213   17/05/2012

Other available languages: EN FR DA ES NL IT SV PT FI CS ET HU LT LV MT PL SK BG RO

EUROPÄISCHE UNION

DE

Brüssel, den 17. Mai 2012

(OR. en)

10167/12

PRESSE 213

Erklärung der Hohen Vertreterin Catherine Ashton im Namen der Europäischen Union anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2012

"Heute begehen Menschen in der ganzen Welt den Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie. Ich bin stolz, mich dem im Namen der Europäischen Union anzuschließen.

Weltweit erfahren Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechts­identität Diskriminierung und Gewalt oder müssen sogar sterben. Einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in 76 Ländern immer noch unter Strafe gestellt, in mindestens fünf davon sogar unter Todesstrafe.

Manchmal hören wir die Aussage, dass eine bestimmte sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität im Widerspruch zu traditionellen Werten steht. Hier möchte ich etwas ganz klar betonen: Wenn wir über die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen und Intersexuellen reden, geht es nicht um die Einführung neuer Rechte für eine bestimmte Personengruppe, sondern darum, dass dieselben Menschen­rechte ohne Diskriminierung überall und für jeden gelten sollen. Ich rufe sämtliche Staaten dazu auf, dies für alle Menschen zur Realität zu machen."

Das Beitrittsland Kroatien*, die Kandidatenländer ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, Montenegro*, Island+ und Serbien*, das am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teilnehmende Land und potenzielle Kandidatenland Albanien und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Liechtenstein und Norwegen sowie Armenien und Georgien schließen sich dieser Erklärung an.

*Kroatien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.

+ Island ist weiterhin Mitglied der EFTA und des Europäischen Wirtschaftsraums.


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website