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P/02/42 Brüssel, den 27.März 2002

Erklärung des Vorsitzes im Namen der Europäischen Union zur Überstellung von inhaftierten Kosovo-Albanern durch die Regierung in Belgrad an die UNMIK

Die Europäische Union begrüßt es, dass 146 inhaftierte Kosovo-Albaner an die UNMIK überstellt worden sind. Die Regierung löst damit ihre in dem gemeinsamen UNMIK/BRJ-Dokument vom 5. November 2001 gegebene Zusage ein. Noch wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass sie auf diese Weise eine geeignete Lösung für die lange anhaltende Inhaftierung der Kosovo-Albaner ermöglicht und zugleich neues Vertrauen zwischen den einzelnen Volksgruppen im Kosovo selbst schafft.

Die Europäische Union ermutigt alle beteiligten Parteien, konstruktiv in den anderen Bereichen von gemeinsamem Interesse zusammenzuarbeiten, die in dem gemeinsamen UNMIK/BRJ-Dokument aufgeführt werden.

Die Europäische Union ruft die Regierung in Belgrad dringend dazu auf, anderen wichtigen völkerrechtlichen Verpflichtungen, die sie eingegangen ist - wozu auch die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien gehört - nachzukommen. Dadurch würde sie Serbien und Montenegro einen Schritt näher an die europäische Integration heranführen.


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