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Pesc/00/132

Brüssel, den 19. September 200011422/00 (Presse 318)

BOTSCHAFT AN DAS SERBISCHE VOLK

Am 24. September hat das serbische Volk eine grundlegende politische Entscheidung zu treffen.

Die Wahlen bieten dem serbischen Volk, ungeachtet der Bedingungen, unter denen sie beschlossen und organisiert wurden, die Möglichkeit, die Politik von Milosevic, die in politischer Manipulation, Entzug von Freiheiten und Verarmung der Bevölkerung besteht, entschieden und friedlich zurückzuweisen. Ebendiese Politik hat die Bundesrepublik Jugoslawien in den Krieg, in die Isolation und in die Sackgasse geführt. Diese Wahlen bieten der serbischen Bevölkerung somit Gelegenheit zu einem demokratischen Wandel. Sie muss diese Chance ergreifen, indem sie sich für die Wahlen mobilisiert.

Wir bekräftigen, dass eine Entscheidung, die zu einem demokratischen Wandel führt, eine grundlegende Änderung der Politik der Europäischen Union gegenüber Serbien mit sich bringen wird: Wir werden die Sanktionen gegen die BRJ aufheben, wir werden die notwendigen politischen und wirtschaftlichen Reformen dadurch begleiten, dass wir Serbien eine Wirtschaftshilfe für seinen Wiederaufbau zukommen lassen, und wir werden die Wiedereingliederung der BRJ in die internationale Gemeinschaft unterstützen. Wir schlagen der BRJ vor, sich an die Europäische Union anzunähern, damit sie in Europa den Platz einnimmt, der ihr zukommt. Wir haben niemals vergessen, dass die Serben Europäer sind.

Eine Entscheidung für die Demokratie in Serbien wird eine Entscheidung für Serbien in Europa sein.

Die mit der Europäischen Union assoziierten Länder Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakei, die Tschechische Republik, Ungarn, Zypern und Malta sowie die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen haben sich dieser Erklärung angeschlossen.


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