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Europäische Kommission - Factsheet

Häufig gestellte Fragen: Erleichterung der Kapitalmarktfinanzierung für kleinere Unternehmen

Brüssel, 24. Mai 2018

Was schlägt die Kommission vor und was ist der Grund für ihre Vorschläge?

Ein zentrales Anliegen der Kapitalmarktunion ist es, für die Unternehmen in der EU unabhängig vom Stadium ihrer Unternehmensentwicklung den Zugang zu Marktfinanzierungen zu verbessern. Neu notierte KMU sind ein wichtiger Motor für neue Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Was das jährliche Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen angeht, lassen sie Privatunternehmen häufig hinter sich. So haben im Zeitraum 2006 bis 2012 beispielsweise die an der First North Stockholm notierten Unternehmen nach dem Börsengang ihre Beschäftigtenzahl um jährlich 17 % erhöht, während die schwedischen Privatunternehmen im gleichen Zeitraum zusammengenommen nur eine jährliche Zunahme von 5 % verzeichneten.

Aus diesem Grund schlägt die Kommission heute gezielte Änderungen an den EU-Vorschriften für Unternehmen vor, die an der jüngst geschaffenen Handelsplatzkategorie der KMU-Wachstumsmärkte notiert sind. Dies ist eine der zahlreichen Maßnahmen, die die Kommission seit Anlaufen der Kapitalmarktunion-Initiative im Jahr 2015 auf den Weg gebracht hat, um für kleine und mittlere Unternehmen den Zugang zu marktbasierten Finanzierungen zu verbessern.

Die vorgeschlagenen Bestimmungen sollen für kleinere Unternehmen den Verwaltungsaufwand verringern und Bürokratie abbauen und so für größere Liquidität an diesen Märkten sorgen. Allerdings wurden sie sorgfältig abgewogen, um die Grundprinzipien (Anlegerschutz und Markintegrität) der nach der Finanzkrise zur Wiederherstellung des Vertrauens in die Finanzmärkte geschaffenen EU-Vorschriften nicht anzutasten.

Durch eine Notierung an öffentlichen Märkten können Unternehmen ihre Anlegerbasis diversifizieren, leichter Zugang zu Beteiligungskapital und Finanzierungen über Anleiheemissionen erhalten, für größere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit sorgen und die Markenbekanntheit erhöhen. Trotz der Vorteile einer Börsennotierung haben die öffentlichen Märkte für KMU in der EU Schwierigkeiten, neue Emittenten zu finden. So sind von den 20 Millionen KMU in Europa nur 3 000 an der Börse notiert. Derzeit wagen nur halb so viele KMU den Börsengang wie noch vor der Finanzkrise, was zum Teil auf die hohen Befolgungskosten und die unzureichende Liquidität zurückzuführen ist. Unzureichende Liquidität erhöht die Kapitalkosten für KMU und erschwert es den Anlegern, KMU-Aktien zu kaufen und zu verkaufen.

Die heutige Initiative umfasst: i) einen Vorschlag für eine Verordnung, mit der bestimmte technische Bestimmungen der Marktmissbrauchsverordnung ('MAR') und der Prospektverordnung geändert werden sollen, und ii) geplante technische Änderungen an delegierten Verordnungen (sogenannten "Stufe-2"-Maßnahmen), die im Rahmen der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) erlassen wurden.

Was sind KMU-Wachstumsmärkte und warum ist der Vorschlag auf diese Art von Handelsplatz beschränkt?

KMU-Wachstumsmärkte sind eine neue Kategorie von Handelsplatz, die durch die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) geschaffen wurde, um kleinen und mittleren Unternehmen die Kapitalaufnahme zu erleichtern. Sie sind als multilaterale Handelssysteme (eine Handelsplatzkategorie) definiert, bei denen mindestens 50 % der Emittenten KMU sind. Die bestehenden EU-Vorschriften - wie die unlängst erlassene Prospektverordnung, die Zentralverwahrerverordnung und die Verordnung über Europäische Risikokapitalfonds - sehen für die Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten bereits günstigere oder gelockerte rechtliche Anforderungen vor.

Alle an KMU-Wachstumsmärkten notierten Unternehmen werden in den Genuss dieser gelockerten rechtlichen Anforderungen kommen. Dies wird die Attraktivität der KMU-Wachstumsmärkte sowohl für KMU als auch für andere Unternehmen erhöhen und so die Liquidität und Profitabilität dieser Art von Plattform fördern. Wenn für alle Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten die gleichen Regeln gelten, ist ebenfalls gewährleistet, dass Unternehmen nicht dafür bestraft werden, wenn sie wachsen und nicht mehr als KMU gelten können.

Die vorgeschlagenen Erleichterungen sollen auf KMU-Wachstumsmärkte beschränkt bleiben und nicht auf die an geregelten Märkten notierten KMU ausgeweitet werden. Anderenfalls sähen sich die Anleger der komplexen Situation gegenüber, dass an derselben Börse notierte Unternehmen unterschiedlichen Regelungen unterliegen (gelockerte Anforderungen für KMU und normale Anforderungen für alle anderen Unternehmen). Es ist wichtig, dass für alle an der Börse notierten Unternehmen die gleichen Regeln und Standards gelten.

Wie fügen sich die Vorschläge in die sonstigen Arbeiten der Kommission zur Förderung des Zugangs von KMU zu öffentlichen Märkten ein?

Die Abhängigkeit von Bankfinanzierungen zu verringern und den Zugang der EU-Unternehmen zu marktbasierten Finanzierungsquellen zu verbreitern, unabhängig davon, in welchem Stadium der Unternehmensentwicklung sie sich befinden, ist eines der Hauptanliegen des Aktionsplans zur Kapitalmarktunion. In diesem Zusammenhang hat die Kommission bereits ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Ausweitung der Risikokapitalfinanzierung in Europa auf den Weg gebracht. Auch hat sie einen Vorschlag für eine Verordnung über Crowdfunding-Dienstleister vorgelegt, der sowohl für Anleger als auch für Unternehmen den Zugang zu dieser innovativen Finanzierungsform verbessern soll.

In der Halbzeitbilanz des Aktionsplans zur Kapitalmarktunion hat die Kommission ihren Schwerpunkt noch stärker auf den Zugang von KMU zu öffentlichen Märkten gelegt. Auch hat sie beschlossen, eine Reihe nicht-legislativer Maßnahmen zur Belebung der öffentlichen Märkte für KMU auf den Weg zu bringen. So wird die Kommission in Kürze eine externe Studie in Auftrag geben, bei der die potenziellen Auswirkungen der MiFID-II-Bestimmungen auf die Verfügbarkeit von KMU-Analysen beurteilt werden sollen. Die Kommission geht ebenfalls der Frage nach, wie eine finanzielle Unterstützung seitens der EU den Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten insbesondere im Stadium des Börsengangs helfen könnte.

Wie werden die Vorschläge dazu beitragen, die Attraktivität dieser neuen Art von Handelsplatz zu erhöhen?

Von den 40 in der EU bestehenden, auf KMU ausgerichteten multilateralen Handelssystemen (MTF) sind bislang nur drei als KMU-Wachstumsmarkt registriert. Die jetzige Initiative wird die Registrierung eines multilateralen Handelssystems als KMU-Wachstumsmarkt weiter erleichtern, indem die Durchführungsbestimmungen (d. h. die Delegierte Verordnung der Kommission) zur MiFID II wie folgt geändert werden:

  • Änderung der derzeitigen KMU-Definition, indem das aktuelle Kriterium (KMU, die ausschließlich Anleihen begeben) durch ein einfaches Emissionsgrößenkriterium ersetzt wird, nämlich 50 Mio. EUR in einem Zeitraum von zwölf Monaten. Die derzeitige Definition ist für Unternehmen, die Anleihen begeben, ungeeignet. Die Änderung wird die Registrierung von Handelsplätzen (die auf KMU-Anleihen spezialisiert sind oder sowohl das Begeben von Anleihen als auch die Emission von Aktien zulassen) als KMU-Wachstumsmärkte erleichtern. Im Gegenzug wird sie es einer größeren Anzahl notierter Unternehmen erlauben, die auf Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten zugeschnittenen Erleichterungen in Anspruch zu nehmen.
  • Größere Flexibilität für die KMU-Wachstumsmarktbetreiber im Hinblick darauf, ob KMU, die nur Schuldtitel ausgeben, zur Erstellung halbjährlicher Abschlüsse verpflichtet werden sollen. Zurzeit müssen Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten, die ausschließlich Schuldtitel begeben, halbjährlich einen Abschluss erstellen. Diese Anforderung ist strenger als die für Emittenten, die an geregelten Märkten Anleihen für professionelle Anleger ausgeben.

Wie baut die Kommission Bürokratie ab?

Durch die an der Marktmissbrauchsverordnung und der unlängst erlassenen Prospektverordnung vorgeschlagenen Änderungen sollen die Pflichten für Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten gelockert werden, während die Marktintegrität aber erhalten bleibt:

  • Insiderlisten Der Vorschlag sieht eine Lockerung der derzeitigen Pflicht vor, eine Liste aller Personen zu erstellen, die auf preissensible Informationen zugreifen können („Insiderlisten“). Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten müssten nur einen begrenzten Kreis von Personen auf eine solche Liste setzen und zwar solche, die allzeit auf Insiderinformationen zugreifen können („ständige Insider“). Dies würde den Verwaltungsaufwand für KMU verringern und gleichzeitig sicherstellen, dass die zuständigen Behörden bei Fällen von Insiderhandel auch weiterhin Ermittlungen durchführen können, um Marktintegrität zu gewährleisten.
  • Eigengeschäfte von Führungskräften Der Vorschlag soll sicherstellen, dass die Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten genügend Zeit haben, um die Eigengeschäfte von Führungskräften am Markt offenzulegen. So sollen sie künftig nach der entsprechenden Meldung einer Führungskraft zwei Tage für die öffentliche Bekanntgabe des Geschäfts haben (während die Führungskraft noch über drei Tage verfügt, um ihre Geschäfte bei ihrem Arbeitgeber zu melden);
  • Aufschub der Offenlegung von Insiderinformationen: Die Pflichten, denen Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten derzeit unterliegen, wenn sie einen Aufschub der Offenlegung von Insiderinformationen beschließen, sollen dem Vorschlag zufolge gelockert werden. Demnach müssten Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten einen solchen Aufschub nur auf Verlangen der zuständigen nationalen Behörde und nicht mehr systematisch begründen. Außerdem würden sie von der Pflicht befreit, kontinuierlich Aufzeichnungen über solche Begründungen zu führen.
  • Private Anleiheplatzierungen: Hierbei handelt es sich um eine Finanzierungsform, bei der Anleihen nicht durch ein öffentliches Zeichnungsangebot, sondern im Rahmen eines privaten Angebots an einen kleinen Kreis ausgewählter Anleger platziert werden. Derartige Privatplatzierungen sollen dem Vorschlag zufolge von einer Marktsondierung ausgenommen werden, wenn eine Alternative vorhanden ist. Bei einer Marktsondierung werden vor der Ankündigung eines Geschäfts Informationen erteilt, um das Interesse potenzieller Anleger abzuschätzen. Diese Neuregelung wird den Aufwand für Emittenten und Anleger mindern und so Privatplatzierungen erleichtern.

Was wird sich bei den Prospektvorschriften für KMU ändern?

Um den Unternehmen die Erschließung der europäischen Kapitalmärkte zu erleichtern, wurden kürzlich die EU-Prospektvorschriften überarbeitet und vereinfacht. Eine verbleibende rechtliche Hürde für die Unternehmen ist jedoch nach wie vor die Pflicht zur Erstellung eines vollständigen Prospekts, wenn die Aktien zum Handel an einem geregelten Markt (d. h. einer Börse) zugelassen werden. Der heutige Vorschlag geht sogar noch über die bereits vereinbarten neuen Bestimmungen hinaus. Eine neue Kategorie von Prospekt, der sogenannte „Übergangsprospekt“ wird es Emittenten, die seit mindestens drei Jahren an einem KMU-Wachstumsmarkt notiert sind, ermöglichen, beim Wechsel an einen geregelten Markt einen weniger umfangreichen Prospekt zu erstellen. Diese Vereinfachung dürfte an KMU-Wachstumsmärkten notierten wachsenden Unternehmen zugutekommen, von denen de facto nur sehr wenige an geregelte Märkte wechseln. Erfolgreiche Unternehmen sollten ermutigt werden, von KMU-Wachstumsmärkten an richtige Börsen zu wechseln und dadurch auf größere Liquidität und eine größere Zahl von Anlegern zurückgreifen zu können.

Wie wird diese Initiative die Liquidität von KMU-Aktien erhöhen?

Unzureichende Liquidität an öffentlichen KMU-Märkten bringt folgende Probleme mit sich:

- für die Emittenten kann dies die Kosten der Kapitalaufnahme in die Höhe treiben,

- die Anleger kann die geringe Liquidität von Investitionen in KMU abhalten; und

Marktintermediäre, deren Geschäftsmodelle auf Liquidität beruhen (da sie aus dem Aktienan- und -verkauf Gewinne ziehen), haben keinen Anreiz, kleine notierte Unternehmen zu unterstützen, da dies für sie in wirtschaftlicher Hinsicht weniger attraktiv ist.

Mit den heutigen Vorschlägen soll auf zweierlei Weise ein Mindestmaß an Liquidität an KMU-Wachstumsmärkten gewährleistet werden.

Erstens sieht der Vorschlag ein gemeinsames Regelwerk für Liquiditätsverträge an KMU-Wachstumsmärkten in allen Mitgliedstaaten vor, das parallel zu den derzeitigen nationalen Praktiken bestehen soll. Ein Liquiditätsvertrag ist eine Vereinbarung zwischen einem Emittenten und einem Finanzintermediär (einer Bank oder Wertpapierfirma), wonach der Finanzintermediär Aktien des Emittenten in dessen Namen an- und verkauft und dadurch die Liquidität der Aktien erhöht. Liquiditätsverträge sind ein wirksames Instrument, um ein Mindestmaß an Liquidität zu gewährleisten und die Volatilität von KMU-Aktien zu begrenzen. Durch EU-weite Vorschriften über Liquiditätsverträge werden die Emittenten an allen KMU-Wachstumsmärkten auf solche Verträge zurückgreifen können.

Zweitens sehen die vorgeschlagenen Vorschriften für die Aktien von Emittenten an KMU-Wachstumsmärkten einen Mindestprozentsatz vor, der aktiv von den Anlegern am Markt gehandelt werden darf. Die Marktbetreiber werden die Möglichkeit haben, diese Anforderungen an lokale Gegebenheiten anzupassen. Der Vorschlag dürfte das Vertrauen der Investoren in diese Anlageklasse erhöhen.

Wird der Vorschlag eine Verringerung von Anlegerschutz und Marktintegrität nach sich ziehen?

Die Grundprinzipien der EU-Vorschriften, die nach der Finanzkrise erlassen wurden, um das Vertrauen in die Finanzmärkte wiederherzustellen, werden mit den heutigen Vorschlägen nicht angetastet. Diese wurden sorgfältig abgewogen, um den Anlegerschutz und die Marktintegrität zu erhalten. Quantitativ wie qualitativ werden die Anleger weiterhin auf die gleichen Informationen zugreifen können. So werden KMU-Wachstumsmärkte nach wie vor sämtliche preissensible Informationen offenlegen müssen. Würde die Möglichkeit eröffnet, Emittenten, die ausschließlich Schuldtitel begeben, von der Pflicht zur Erstellung von Halbjahresabschlüssen zu befreien, würde dies in Fällen, in denen dies bereits möglich ist, Wettbewerbsgleichheit mit geregelten Märkten herstellen. Die Fähigkeit der zuständigen nationalen Behörden zur Untersuchung und Feststellung von Marktmissbrauchsrisiken würden durch die bei der Marktmissbrauchsverordnung vorgeschlagenen Änderungen nicht beeinträchtigt.

Der Vorschlag auf einen Blick

Bisherige Regelung

Vorgeschlagene Änderungen

Zur Verhinderung von Marktmissbrauch unterliegen KMU umfangreichen Erfassungs- und Offenlegungspflichten

Gestraffter Verwaltungsaufwand bei gleichzeitiger Erhaltung von Marktintegrität und Anlegerinformationen

Unternehmen, die von einem KMU-Wachstumsmarkt an einen geregelten Markt wechseln wollen, müssen einen vollständigen Prospekt erstellen

Bei einem solchen Wechsel wird nur ein abgespeckter Prospekt verlangt, der für bereits an einem KMU-Wachstumsmarkt notierte Unternehmen passender ist

Die unangemessene Definition von Emittenten, die ausschließlich Schuldtitel ausgeben, hält Märkte davon ab, sich als KMU-Wachstumsmarkt registrieren zu lassen und die verfügbaren Erleichterungen in Anspruch zu nehmen

Eine neue Definition von KMU an Anleihemärkten wird die Registrierung als KMU-Wachstumsmarkt erleichtern und diese Märkte für mehr Unternehmen öffnen

Nicht in allen Mitgliedstaaten können KMU auf Liquiditätsverträge zurückgreifen

Neues gemeinsames Regelwerk für Liquiditätsverträge an KMU-Wachstumsmärkten (bei gleichzeitigem Fortbestand potenzieller auf nationaler Ebene zulässiger Marktpraktiken).

 

 

 

Welche Vorarbeiten hat die Kommission geleistet?

Der Vorschlag ist das Ergebnis von Workshops, Analysen und Konsultationen von Interessenträgern. Zwischen Dezember 2017 und Februar 2018 fand die öffentliche Konsultation Schaffung eines verhältnismäßigen regulatorischen Umfelds für Börsengänge von KMU statt. Auch stützt sich der Vorschlag auf die Ergebnisse der im Jahr 2015 durchgeführten öffentlichen Konsultation Aufbau einer Kapitalmarktunion, die ebenfalls 2015 durchgeführte Sondierung zum EU-Regulierungsrahmen für Finanzdienstleistungen und die öffentliche Konsultation zur Halbzeitbilanz des Aktionsplans zur Kapitalmarktunion von 2017.

2016 und 2017 wurden vier Workshops durchgeführt, an denen Vertreter von Wertpapierbörsen, Emittenten, Anlegern, Maklern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Ratingagenturen und öffentlichen Einrichtungen teilnahmen. Darüber hinaus tauschte sich die Kommission im November 2017 und April 2018 über die Sachverständigengruppe des Europäischen Wertpapierausschusses mit den Mitgliedstaaten aus.

Wie sehen die nächsten Schritte aus?

Der Verordnungsvorschlag, der technische Änderungen an der Marktmissbrauchs- und der Prospektverordnung vorsieht, wird nun vom Europäischen Parlament und vom Rat erörtert.

Zum Entwurf der Delegierten Verordnung der Kommission kann ab heute vier Wochen lang Stellung genommen werden. Auf deren Annahme durch die Kommission folgt ein sechsmonatiger Zeitraum, in dem Rat und Europäisches Parlament die Verordnung überprüfen.

Für weitere Informationen siehe

Pressemitteilung

Weitere Informationen zu KMU-Notierungen

MEMO/18/3728

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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