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Europäische Kommission - Factsheet

Das Europäische Solidaritätskorps voranbringen: Fragen und Antworten

Brüssel, 30. Mai 2017

Heute hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine eigenständige Rechtsgrundlage und eigene Haushaltsmittel für das Europäische Solidaritätskorps angenommen.

IP/17/1383

Welche Idee steckt hinter dem Europäischen Solidaritätskorps?

Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitgliedstaaten und die Europäische Union selbst teilen bei ihrem Handeln innerhalb und außerhalb der Union den gemeinsamen Wert der Solidarität.

Präsident Juncker erklärte in seiner Rede zur Lage der Union 2016, als er die Einrichtung des Europäischen Solidaritätskorps ankündigte: Oft sind wir am ehesten im Angesicht einer Notsituation zur Solidarität bereit. Als die portugiesischen Wälder brannten, löschten italienische Flugzeuge die Flammen. Als Überschwemmungen in Rumänien die Stromversorgung unterbrachen, sorgten schwedische Generatoren für Licht. Als Tausende Flüchtlinge an den griechischen Küsten landeten, fanden sie Schutz in slowakischen Zelten. In diesem Geiste schlägt die Kommission heute die Einrichtung eines Europäischen Solidaritätskorps vor.

Mit dem Europäischen Solidaritätskorps soll jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet werden, an vielfältigen solidarischen Tätigkeiten teilzunehmen, durch die Herausforderungen in der gesamten EU in Angriff genommen werden. Eine Teilnahme wirkt sich nicht nur vorteilhaft auf die persönliche Entwicklung junger Menschen, ihre aktive Einbindung in die Gesellschaft und ihre Beschäftigungsfähigkeit aus, sondern unterstützt zudem Nichtregierungsorganisationen, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen bei ihren Bemühungen zur Bewältigung gesellschaftlicher und anderer Herausforderungen.

Warum ist eine Rechtsgrundlage für das Europäische Solidaritätskorps erforderlich?

Das Europäische Solidaritätskorps wird gegenwärtig im Rahmen von acht verschiedenen Programmen umgesetzt. Für jedes einzelne davon gelten eine eigene Rechtsgrundlage, eigene Ziele und ein eigenes Budget (es handelt sich dabei um das Programm „Erasmus+“, das Programm der Europäischen Union für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI), das Programm „LIFE“, den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, das Gesundheitsprogramm, das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“, den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Weitere Informationen enthält dieses Informationsblatt).

Durch die eigenständige Rechtsgrundlage wird auch ein umfassendes Finanzierungsinstrument mit klar definierten Zielen geschaffen. Das wird zur Festigung des Europäischen Solidaritätskorps beitragen, indem seine Kohärenz, Wirkung und Kosteneffizienz gesteigert und noch mehr Möglichkeiten für junge Menschen geschaffen werden. Bei der Einführung des Europäischen Solidaritätskorps im Dezember 2016 verpflichtete sich die Kommission, im Frühjahr 2017 einen Legislativvorschlag vorzulegen.

Über welches Budget wird das Europäische Solidaritätskorps verfügen?

Die Kommission schlägt vor, für die Durchführung des Europäischen Solidaritätskorps im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 insgesamt 341 500 000 EUR zu jeweiligen Preisen zur Verfügung zu stellen. Dies wird in der Rechtsgrundlage festgeschrieben und dieser Initiative für die nächsten drei Jahre stabile Haushaltsmittel garantieren.

Die Kosten für die Einsätze sind unterschiedlich, je nachdem, wie lange diese dauern und in welchem Land sie stattfinden. So würde die EU für einen sechsmonatigen Freiwilligeneinsatz zwischen 3400 EUR und 6500 EUR bereitstellen.

VERWALTUNG

Welche Organisationsstruktur wird zuständig sein?

In der bereits angelaufenen ersten Phase wird das Europäische Solidaritätskorps über acht verschiedene Programme der EU finanziert und verwaltet. Der neue Vorschlag sieht vor, dass das Europäische Solidaritätskorps von der Europäischen Kommission, den nationalen Agenturen für Erasmus+ in den Mitgliedstaaten und der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) umgesetzt wird.

Die nationalen Agenturen für Erasmus+, die bereits jetzt für die Verwaltung des Bereichs „Jugend“ im Rahmen des Programms „Erasmus+“ zuständig sind, werden für die Durchführung eines Großteils der Aktionen des Europäischen Solidaritätskorps verantwortlich sein. So werden sie die Anträge von Organisationen für ein Qualitätssiegel des Europäischen Solidaritätskorps prüfen, EU-Finanzhilfen für Einsätze und Projekte gewähren, Schulungen und Unterstützung anbieten, Vernetzungsaktivitäten organisieren und das Europäische Solidaritätskorps auf nationaler Ebene fördern.

Mit Unterstützung der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur wird die Europäische Kommission die horizontalen Dienste für Mitglieder des Europäischen Solidaritätskorps verwalten. Konkret wird sie für Online-Schulungen, Online-Sprachunterstützung und Versicherungsschutz sorgen. Zudem wird die Agentur für die Zuerkennung des Qualitätssiegels an bestimmte Interessenträgergruppen (z. B. europaweite Netze, internationale Organisationen oder für die Durchführung nationaler Programme bzw. EU-Mittel unter gemeinsamer Mittelverwaltung zuständige Stellen) verantwortlich sein, die auch direkt bei ihr Finanzierungsmittel beantragen können.

Ferner wird ein neu gegründetes Ressourcenzentrum des Europäischen Solidaritätskorps die Durchführungsstellen und die teilnehmenden Organisationen unterstützen. Das betrifft insbesondere Bescheinigungen und die Dokumentation von Kompetenzen, welche junge Menschen während ihrer Tätigkeiten erworben haben.

Welche Rolle werden Arbeitsverwaltungen spielen?

Die Akteure des Arbeitsmarkts, darunter öffentliche und private Arbeitsverwaltungen oder auch Handelskammern, werden einen Beitrag zum Europäischen Solidaritätskorps leisten können, indem sie die Arbeitsstellen und Praktikumseinsätze verwalten und passende Kandidaten auf freie Posten vermitteln. Ihre Unterstützungstätigkeit wird auf bestehenden Strukturen aufbauen.

Insbesondere öffentliche Arbeitsverwaltungen verfügen über umfangreiche Arbeitsmarktdaten und haben damit Zugang zu Informationen über freie Stellen sowohl im Land selbst (über ihre eigene Datenbank) als auch im Ausland (über EURES). Darüber hinaus könnten sie dazu beitragen, Arbeitgeber für das Europäische Solidaritätskorps zu gewinnen und junge Menschen dazu zu ermutigen, sich anzumelden. Sie sind ebenfalls in der Lage, Mitglieder des Europäischen Solidaritätskorps nach Abschluss ihres Einsatzes zu unterstützen und sicherzustellen, dass der Einsatz als Sprungbrett für den Einstieg in den Arbeitsmarkt dient.

Die Akteure des Arbeitsmarkts, einschließlich der öffentlichen und privaten Arbeitsverwaltungen, werden einzeln oder gemeinsam über die nationalen Agenturen für Erasmus+ Finanzhilfen beantragen können.

TÄTIGKEITEN

Werden weiterhin die gleichen Tätigkeiten gefördert?

Gegenwärtig bietet das Europäische Solidaritätskorps Freiwilligeneinsätze, Praktika und Arbeitsstellen für einzelne Mitglieder an. Durch die neue Rechtsgrundlage wird das Europäische Solidaritätskorps junge Menschen nicht nur bei der Durchführung von Freiwilligentätigkeiten mit einer Dauer von bis zu 12 Monaten, Praktikumseinsätzen für 2 bis 6 Monate und der Übernahme von Arbeitsstellen nach den geltenden nationalen Vorschriften für einen Zeitraum von 2 bis 12 Monaten unterstützen. Es wird den Mitgliedern auch Gelegenheit bieten, ihre eigenen Solidaritätsprojekte durchzuführen oder sich als Gruppe von Freiwilligen zu engagieren. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei auf Mitglieder aus benachteiligten Verhältnissen gerichtet. Für alle Arten von Einsätzen und Projekten wird eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen (z. B. Schulungen, Versicherungsschutz, Ausstellung einer Bescheinigung) angeboten.

Was ist ein Freiwilligenteam?

Zu den neuen Aspekten des Europäischen Solidaritätskorps, die mit dem Vorschlag eingeführt werden, gehören Tätigkeiten von Freiwilligenteams. In diesem Rahmen können sich Gruppen von 10 bis 40 jungen Menschen aus unterschiedlichen Teilnahmeländern gemeinsam als Freiwillige für gemeinnützige Projekte mit einer Laufzeit von zwei Wochen bis zu zwei Monaten melden. Sie restaurieren beispielsweise Kulturdenkmäler, die durch Naturkatastrophen beschädigt wurden, kümmern sich um vom Aussterben bedrohte Arten oder organisieren Bildungsaktivitäten in Flüchtlingsunterkünften. Trotz der relativ kurzen Dauer kommen diese Aktivitäten sowohl den Teilnehmern als auch den Gemeinschaften zugute.

Was ist ein Solidaritätsprojekt?

Solidaritätsprojekte sind lokale Initiativen, die von einer Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Solidaritätskorps geplant und durchgeführt werden und zwischen zwei und zwölf Monaten dauern. Bei diesen Freiwilligentätigkeiten unter der Leitung junger Menschen übernehmen Mitglieder des Europäischen Solidaritätskorps zum Nutzen ihrer lokalen Gemeinschaften eine aktive Rolle bei der Gestaltung und der Umsetzung ihrer eigenen Ideen in einem frei gewählten Bereich mit Solidaritätsbezug.

Im Gegensatz zu den Freiwilligeneinsätzen steht bei diesen Tätigkeiten meist ein Projekt im Mittelpunkt und die Mitglieder des Europäischen Solidaritätskorps bestimmen selbst, wie viel Zeit sie für die Aufgaben aufwenden, damit die Ziele und geplanten Ergebnisse des Projekts erreicht werden.

Solidaritätsprojekte werden in den meisten Fällen im Wohnsitzland der Mitglieder des Europäischen Solidaritätskorps durchgeführt. Ähnlich wie Freiwilligeneinsätze im Inland bieten auch diese Projekte Anreize für die Teilnahme benachteiligter junger Menschen, für die es schwierig sein kann, sich in grenzüberschreitenden Einsätzen zu beteiligen, und die dennoch einen Beitrag für die Gesellschaft leisten möchten.

Was sind Vernetzungsaktivitäten?

Vernetzungsaktivitäten dienen der Schaffung eines Zugehörigkeitsgefühls zum Europäischen Solidaritätskorps. Sie finden begleitend zu dessen Umsetzung statt und verstärken seine Effektivität, Wirkung und Sichtbarkeit. Diese Aktivitäten könnten z. B. die Information von neuen Interessenten über das Europäische Solidaritätskorps, Konsultationsforen, den Austausch bewährter Verfahren, Veranstaltungen im Rahmen der Unterstützung im Anschluss an Einsätze oder die Einrichtung von Ehemaligennetzen betreffen.

VERMITTLUNG UND EINSÄTZE

Wer kann sich für das Europäische Solidaritätskorps anmelden?

Alle 17- bis 30-Jährigen, die die Staatsangehörigkeit eines Teilnahmelandes besitzen oder sich rechtmäßig dort aufhalten, können sich für das Europäische Solidaritätskorps anmelden. Für die Mitwirkung an einem Solidaritätsprojekt ist ein Mindestalter von 18 Jahren vorgeschrieben. Der Verordnungsentwurf betrifft die Mitgliedstaaten der EU, anderen Ländern wird die Teilnahme auf der Grundlage bilateraler Vereinbarungen offenstehen.

In der bereits laufenden ersten Phase umfasst der geografische Geltungsbereich des Europäischen Solidaritätskorps die 28 Mitgliedstaaten der EU. Je nachdem, über welches EU-Programm ein Projekt finanziert wird, können jedoch weitere Länder beteiligt sein (weitere Informationen enthält dieses Informationsblatt).

Drittstaatsangehörige verfügen nicht unbedingt über alle für einen Aufenthalt in einem anderen EU-Land während eines Einsatzes nötigen Rechte oder Genehmigungen. Es obliegt der teilnehmenden Organisation sicherzustellen, dass jede Person, die sie für einen Einsatz im Rahmen eines Projekts beschäftigen will, diese Rechte und Genehmigungen hat.

Wer sich für das Europäische Solidaritätskorps anmeldet, muss sich den Aufgaben und den Grundsätzen des Korps verpflichten. Die Anmeldung ist einfach und erfolgt über die folgende Seite des Europäischen Jugendportals: http://www.europa.eu/solidarity-corps.

Garantiert die Anmeldung die Teilnahme an einem Einsatz?

Alle angemeldeten jungen Menschen dürfen an einer allgemeinen Online-Schulung und an den Aktivitäten zur Gemeinschaftsbildung teilnehmen, die in ihren lokalen Gemeinschaften stattfinden. Die Anmeldung ist jedoch keine Garantie dafür, dass man an einem Einsatz teilnimmt. Dies hängt von den Finanzmitteln, der Verfügbarkeit von Projekten und den Interessen der Kandidatinnen und Kandidaten ab.

Im Vorschlag sind Solidaritätsprojekte vorgesehen, in deren Rahmen junge Menschen, die sich angemeldet haben, selbst die Initiative ergreifen und ihre Ideen für die Solidarität auf lokaler Ebene umsetzen können, statt auf einen Einsatz zu warten.

Welche Anforderungen gelten für Organisationen?

Die teilnehmenden Organisationen werden (je nach Profil von den nationalen Agenturen für Erasmus+ oder der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur) sorgfältig geprüft und müssen sich verpflichten, die Charta des Europäischen Solidaritätskorps einzuhalten. Dabei versprechen sie, die persönliche und berufliche Entwicklung der Mitglieder des Europäischen Solidaritätskorps zu fördern, sichere und würdige Arbeitsbedingungen zu garantieren, angemessene Schulungen durchzuführen und dazu beizutragen, dass die Mitglieder die zur Durchführung ihres Einsatzes benötigten Fähigkeiten erwerben. Im Übrigen ist die Einführung eines neuen Qualitätssiegels für Organisationen, die Einsätze des Europäischen Solidaritätskorps anbieten, geplant.

Wie läuft das Vermittlungsverfahren ab?

Junge Menschen, die sich über das Europäische Jugendportal für das Europäische Solidaritätskorps anmelden, geben nicht nur Auskünfte zu ihrer Ausbildung, Berufserfahrung und persönlichen Interessen, sie können auch angeben, an welcher Art von Projekten sie sich gerne beteiligen würden, in welchen Ländern sie gerne eingesetzt würden und wann sie verfügbar sind. Sie können zwischen den unterschiedlichen Einsatzarten wählen und ihr Interesse an einer Betätigung in bestimmten Solidaritätsbereichen bekunden.

Bei der Anmeldung können die jungen Menschen zudem hervorheben, welche besonderen Erfahrungen und Kenntnisse sie im Europäischen Solidaritätskorps einbringen könnten, über die sie z. B. in Bezug auf die Arbeit mit Flüchtlingen, Kindern, älteren oder behinderten Menschen, Unterricht, Erste Hilfe, Medien, Musik, Kunst, Bau, Ingenieurwesen, Projektmanagement oder andere Bereiche verfügen.

Die Organisationen wählen die Kandidatinnen und Kandidaten aus, deren Motivation, Interessen und Fähigkeiten ihren Bedürfnissen am besten entsprechen. Es steht den Mitgliedern des Europäischen Solidaritätskorps frei, die Angebote der Organisationen abzulehnen.

Welche Kosten werden bei den verschiedenen Einsatzarten übernommen?

Bei den Freiwilligeneinsätzen werden in der Regel die Lebenshaltungskosten wie Kost, Logis und ein Taschengeld von bis zu 155 EUR pro Monat sowie Reisekosten und eine Versicherung abgedeckt.

Bei Arbeitsstellen wird ein Arbeitsvertrag geschlossen und eine Entlohnung festgelegt, die den geltenden nationalen Gesetzen, Vorschriften und Tarifverträgen des Landes entspricht, in dem die Tätigkeit ausgeübt wird.

Praktikumseinsätze finden auf der Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung statt und werden von der Aufnahmeorganisation vergütet. Für im Rahmen des Korps angebotene Praktikumseinsätze gelten die im Qualitätsrahmen für Praktika festgelegten Grundsätze.

Zusätzlich zur Entlohnung soll es sowohl für Arbeitsstellen als auch für Praktikumseinsätze Reisekostenzuschüsse geben. Für benachteiligte junge Menschen ist eine Aufstockung der Finanzmittel vorgesehen, um etwaige zusätzliche Ausgaben zu decken. Das Korps wird zudem bestimmte Kosten übernehmen, die den teilnehmenden Organisationen entstehen (beispielsweise als finanzielle Beteiligung an den Personalkosten oder an spezifischen Schulungen und Betreuungsmaßnahmen).

Dürfen die Organisationen von den Mitgliedern Geld dafür verlangen, dass sie sie beschäftigen?

Nein. Keine Person oder Einrichtung darf von Mitgliedern Finanzbeiträge oder Gebühren verlangen, die mit der Auswahl zur Teilnahme an einem Projekt in Verbindung stehen.

Wie sieht der Versicherungs- und Sozialschutz aus?

Im Vorschlag ist vorgesehen, dass die Mitglieder eine zusätzliche Kranken- und Unfallversicherung für versicherungsbezogene Ausgaben erhalten, die nicht bereits durch die Europäische Krankenversicherungskarte oder andere vorhandene Versicherungssysteme übernommen werden.

Für Arbeitsstellen und Praktika können besondere Regelungen bezüglich der Sozialversicherung gelten, die sich nach den nationalen Gesetzen, Vorschriften und Tarifverträgen des Landes, in dem der Einsatz stattfindet, richten.

Wird es sprachliche Unterstützung geben?

Ja. Mitglieder des Europäischen Solidaritätskorps, die ein Angebot für einen grenzüberschreitenden Einsatz annehmen, erhalten Zugang zu einem Online-Sprachkurs, mit dem sie ihre Kompetenzen in der Fremdsprache, die sie bei der Durchführung des Einsatzes im Ausland verwenden werden, bewerten und verbessern können.

Was für eine Bescheinigung erhalten die Mitglieder?

Die Mitglieder des Europäischen Solidaritätskorps erhalten nach Abschluss des Einsatzes eine Bescheinigung über ihre Beteiligung am Europäischen Solidaritätskorps. Diese enthält Angaben zu den Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen, die während des Einsatzes erworben wurden.

Wann wird die Verordnung über das Europäische Solidaritätskorps voraussichtlich in Kraft treten?

Das Europäische Parlament und der Rat müssen dem Entwurf zustimmen, bevor die Verordnung in Kraft treten kann. Die Kommission schlägt vor, dass dies zum 1. Januar 2018 geschieht. In ihrer Gemeinsamen Erklärung haben sich die EU-Organe verpflichtet, das Gesetzgebungsverfahren noch vor Ende dieses Jahres abzuschließen.

MEMO/17/1370

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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