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Europäische Kommission

MEMO

Brüssel, 11. September 2014

Faktoren der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den EU-Ländern

Der europäische Wettbewerbsfähigkeitsbericht „Helping Firms Grow (Das Wachstum der Unternehmen unterstützen)“ von 2014 bestätigt, dass das verarbeitende Gewerbe der EU nach wie vor über beträchtliche Wettbewerbsvorteile verfügt. Er zeigt auch Faktoren auf, die es der EU ermöglichen, auf diesen Vorteilen aufzubauen und das Wachstum zu fördern.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die EU ihre Wettbewerbsvorteile in einer Reihe verarbeitender Branchen dank hochqualifizierter Arbeitskräfte, eines hohen inländischen Wertschöpfungsanteils an den Exportgütern und komparativer Vorteile durch komplexe und hochwertige Produkte behauptet hat. Er bestätigt zudem, dass der dennoch in den letzten Jahren verzeichnete Rückgang des Wertschöpfungsanteils des verarbeitenden Gewerbes auf – relativ gesehen – sinkende Preise im Vergleich zum Dienstleistungssektor zurückzuführen ist.

Was die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) betrifft, wird bestätigt, dass sich kleine und junge Firmen schwerer tun als andere Unternehmen, Bankkredite zu erhalten, selbst wenn ihre finanziellen Ergebnisse genauso gut sind. Das zeigt die mangelnde Effizienz des Kreditmarkts. Zugleich dringen kleinere und jüngere Unternehmen seltener auf ausländische Märkte vor als andere Unternehmen.

Andere Faktoren, die dem Bericht zufolge die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie beeinflussen, sind die öffentliche Verwaltung, Innovationen und die Energiepreise. Die Effizienz der öffentlichen Verwaltung hat unmittelbaren Einfluss auf das Wachstum der Unternehmen. Der Beschäftigung schaffende Effekt von Innovationen schwankt im Verlaufe des Konjunkturzyklus. Es hat sich gezeigt, dass er bei Produktinnovatoren größer ist als bei Prozess- oder organisatorischen Innovatoren. Ferner haben die Strom- und Gaspreise die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt. Sie sind in der EU höher als in einer Reihe anderer Volkswirtschaften und sind im internationalen Vergleich in letzter Zeit stärker gestiegen. Ferner wird in dem Bericht festgestellt, dass die negativen Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise durch Verbesserungen bei der Energieeffizienz nicht vollständig ausgeglichen werden konnten.

Komparative Vorteile für die Exporteure der EU in den meisten verarbeitenden Branchen

Die Exporteure in der EU verfügen in den meisten Branchen des verarbeitenden Gewerbes über komparative Vorteile, z. B. in solchen mit hoher Technologieintensität wie in der Arzneimittelbranche oder mittlerer Technologieintensität wie der chemischen Industrie, dem Maschinen- und Anlagenbau und dem Bau von Fahrzeugen.

Europa hat einen hohen eigenen Wertschöpfungsanteil an seinen Exporten und schafft so Beschäftigung

Der eigene Wertschöpfungsanteil an den Exporten des verarbeitenden Gewerbes in der EU liegt bei etwa 85 %. Das ist vergleichbar mit dem inländischen Anteil an den Exporten des verarbeitenden Gewerbes in Japan oder den USA. Der inländische Anteil chinesischer und südkoreanischer Exporte ist viel geringer. Dort ist der Beitrag von ausländischen Zwischenprodukten (Waren und Dienstleistungen), von denen über 5 % aus der EU stammen, zu den Exportgütern größer. In dem Bericht wird außerdem festgestellt, dass die Exportgüter des verarbeitenden Gewerbes in der EU ausgereifter und komplexer sind als die vieler anderer Länder und dass der Anteil hochqualifizierter Arbeitskräfte im verarbeitenden Gewerbe der EU immer mehr zunimmt.

Reindustrialisierungsziele immer noch in Gefahr

Die EU-Wirtschaft ist immer noch weit entfernt von ihren Reindustrialisierungszielen für 2020: ein Anteil des verarbeitenden Gewerbes am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 20 %, Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Höhe von 3% des BIP und Bruttoanlageinvestitionen in Höhe von 23 % des BIP. Der Anteil des verarbeitenden Gewerbes am BIP in der gesamten EU sank von 18,5 % im Jahr 2000 auf knapp über 15 % im Jahr 2013. Der Bericht zeigt, dass der Rückgang des Anteils des verarbeitenden Gewerbes in den letzten 25 Jahren unter anderem durch – relativ gesehen – sinkende Preise für Industriegüter im Vergleich zu Dienstleistungen bedingt ist. Dies ist auf das höhere Produktivitätswachstum im verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen.

Die EU erholt sich nur langsam von der Krise. Polen, die Slowakei, Rumänien, Estland und andere Länder haben bereits ihre Spitzenwerte der Produktion im verarbeitenden Gewerbe aus der Zeit vor der Rezession übertroffen, doch die meisten Mitgliedstaaten produzieren weiterhin weniger als vor der Krise, und einige (vor allem Zypern und Griechenland) befinden sich immer noch am Tiefpunkt seit Beginn der Rezession oder nicht weit davon entfernt.

Finanzierungslücken behindern das Wachstum der Unternehmen

Unternehmen brauchen Zugang zu Fremdkapital, damit sie investieren, Innovationen umsetzen und wachsen können. Wenn der Kapitalmarkt nur unzulänglich funktioniert, können die Investitionsmöglichkeiten und Wachstumsperspektiven der Unternehmen durch „Finanzierungslücken“ eingeschränkt werden, da Projekte, die eigentlich tragfähig sind, nicht finanziert werden können.

Im Allgemeinen gibt es die gravierendsten Finanzierungsengpässe in den Ländern, die am stärksten von der Finanzkrise betroffen sind, z. B. in Irland, Griechenland und Spanien. Dementsprechend ist die Lage am besten in den Mitgliedstaaten, die weniger unter der Krise leiden oder in denen der Finanzsektor gefestigt geblieben ist (z. B. in Finnland und Schweden).

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Kleine und junge Firmen tun sich schwerer als andere Unternehmen, Bankkredite zu erhalten, selbst wenn ihre finanziellen Ergebnisse genauso gut sind. Das zeigt die mangelnde Effizienz des Kreditmarkts. Diese Marktunzulänglichkeiten sind möglicherweise auf Informationsasymmetrien zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern zurückzuführen.

Was die verschiedenen Branchen betrifft, ist der Zugang zu Fremdkapital als Anschub für neue Investitionen für die verarbeitende Industrie und das Baugewerbe wichtiger als für den Dienstleistungssektor. Der Bericht kommt außerdem zu dem Schluss, dass Unternehmen, die weniger unter Finanzierungsengpässen leiden, tendenziell mehr exportieren; Finanzierungsengpässe beeinträchtigen jedoch nicht die Intensität der Ausfuhrtätigkeit1 von Unternehmen, die bereits als Exporteure etabliert sind.

Interventionen der Politik könnten dazu beitragen, die Effizienz des Kapitalmarktes zu erhöhen. So könnte beispielsweise die Standardisierung der finanziellen Informationen über KMU durch die Einrichtung zentraler Ratingagenturen auf nationaler oder auf EU-Ebene für Kreditgeber hilfreich sein. Auf der Seite der Kreditnehmer wäre es nützlich, die Marktkenntnisse kleiner und junger Unternehmen zu verbessern und Fortbildung über die Ausarbeitung von Kreditanträgen anzubieten. Ferner wird in dem Bericht festgestellt, dass Unternehmen zusätzliche Finanzressourcen brauchen, um zu exportieren. Spezielle finanzpolitische Maßnahmen zur Exportförderung könnten also gerechtfertigt sein. Denkbar sind hier Ausfuhrkredite und -versicherungen.

Wie KMU international tätig werden und welche Faktoren die Internationalisierung beeinflussen

In dem Bericht wird festgestellt, dass KMU hauptsächlich als Exporteure auf ausländischen Märkten tätig werden, weil dies weniger Kapitalaufwand und weniger Risiken mit sich bringt. Direktinvestitionen im Ausland (der Erwerb von Anteilen an einem ausländischen Unternehmen oder die Gründung eines neuen Unternehmens im Ausland) kommen dagegen bei KMU im Vergleich zu größeren Unternehmen nicht so häufig vor. Im Einzelhandel, der Beherbergungsbranche und der Gastronomie, wo Exporte eine geringere Rolle spielen, sind Franchising und Lizenzierung wichtige Möglichkeiten des Zugangs zu ausländischen Märkten.

Bei Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und solchen, die Software- und Unternehmensdienstleistungen anbieten, ist die Exportbeteiligungsquote höher. Verwaltungslasten im eigenen Land wie Ausfuhrbestimmungen und andere Vorschriften für Unternehmen lassen die Exportbeteiligung von KMU sinken. Faktoren in den Zielländern wie die Größe des Marktes, die Sprache und die räumliche Entfernung wirken sich ebenfalls stark auf die Internationalisierungsaktivitäten von KMU aus, besonders bei Kleinstunternehmen. Bei KMU mit qualifikationsintensiven Tätigkeiten ist die Zunahme der Produktionsleistung und der Beschäftigung höher als bei solchen mit weniger qualifiziertem Personal, und insgesamt besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Innovationsfreude von KMU und dem Ausmaß ihrer Exportbeteiligung.

Die Faktoren für die Entscheidungen von KMU, auf ausländischen Märkten aktiv zu werden, können in interne, unternehmensspezifische Faktoren und externe Faktoren unterteilt werden. Zu den internen Faktoren gehören die Größe des Unternehmens, die Arbeitsproduktivität, die Qualifikationsintensität, die Innovationstätigkeit und das Vorhandensein ausländischer Firmeneigner. Externe Faktoren gehen einerseits auf das eigene Land zurück (z. B. Exportförderungsprogramme und mit dem Export zusammenhängende Verwaltungs- und Transportkosten) und andererseits auf das Gastland (z. B. Zölle, Vorschriften, politische Risiken, räumliche Entfernung und kulturelle Faktoren).

Eine effiziente öffentliche Verwaltung kommt der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zugute

Die Effizienz der öffentlichen Verwaltung hat einen Einfluss auf das Wachstum der Unternehmen – sowohl auf den Anteil wachstumsstarker Firmen an allen Unternehmen als auch auf die Beschäftigung. Je effizienter die Verwaltung ist, desto höher ist die Zahl der schnell wachsenden Unternehmen, insbesondere da sie höhere Umsätze verbuchen und die Markteintritte (netto abzüglich der Marktaustritte) zunehmen. Besonders wichtig ist hierfür die Ausprägung der staatlichen Ordnung, die sich unter anderem dadurch auszeichnet, dass die Justiz unabhängig ist und dass Korruption kein Problem darstellt.

Die Tabelle oben zeigt die potenziellen Auswirkungen institutioneller Reformen auf den Anteil wachstumsstarker Firmen an allen Unternehmen. So wird beispielsweise deutlich, dass in einem Land wie Polen, wenn es sein Justizsystem verbessern und das Niveau der besten Länder (b.p.) in dieser Kategorie (Dänemark und die Niederlande) erreichen würde, der Anteil wachstumsstarker Firmen um fast 3 Prozentpunkte steigen würde. Es handelt sich hier zwar um bloße Schätzungen; sie zeigen jedoch, welche positiven Auswirkungen durch Verbesserungen in der öffentlichen Verwaltung erzielt werden könnten.

Innovation schafft Beschäftigung (vor allem Produktinnovationen)

Wie viel Beschäftigung durch Innovationen geschaffen wird, schwankt im Verlaufe des Konjunkturzyklus, und bei Produktinnovationen ist es mehr als bei Prozess- oder organisatorischen Innovationen.

Der Bericht enthält eine Studie zum Zusammenhang zwischen Innovation und Beschäftigungswachstum auf der Grundlage einer umfassenden Stichprobe europäischer Unternehmen (Innovationserhebung der Gemeinschaft). Insbesondere wird untersucht, wie sich dieser Zusammenhang in den verschiedenen Phasen des Konjunkturzyklus verändert.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass innovative Unternehmen in allen Phasen des Konjunkturzyklus mehr Beschäftigung schaffen als nicht innovative Unternehmen. Besonders deutlich wird dies in Abschwungphasen und Rezessionen.

Produktinnovatoren schaffen mehr Beschäftigung als andere Innovatoren; die Zunahme durch den Verkauf neuer Produkte wiegt stärker als der Rückgang beim Verkauf ihrer alten Produkte. In den meisten Fällen führt eine einprozentige Zunahme erfolgreicher Produktinnovationen auch zu einem Bruttobeschäftigungswachstum von 1 %. Prozess- und organisatorische Innovation wirken sich weniger auf das Beschäftigungswachstum aus als Produktinnovationen.

Der Beitrag von Produktinnovationen zum Beschäftigungswachstum ist in Aufschwung- und Hochphasen am größten, wenn die günstigen wirtschaftlichen Bedingungen für höhere Verkaufszahlen neuer Produkte sorgen. Produktinnovationen sind allerdings auch in Zeiten der Rezession wichtig, weil dadurch Beschäftigung erhalten werden kann. Bei Produktinnovatoren wird dann deutlich weniger Beschäftigung abgebaut als bei anderen Innovatoren.

In der Studie wird betont, wie wichtig die Unterstützung der Politik für Innovationen ist, unter anderem für Investitionen in mit Innovationen zusammenhängende Tätigkeiten. Besonders wichtig ist dies während Rezessionen, denn Unternehmen sind weniger innovationsfreudig, wenn sie befürchten, dass die Nachfrage in Zukunft weniger stark oder überhaupt nicht mehr wächst. Die Feststellung, dass Produktinnovationen eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Beschäftigung in Rezessionsphasen spielen, unterstützt die These, dass es in Zeiten der Rezession von grundlegender Bedeutung ist, weiter in Forschung und Entwicklung zu investieren.

Gestiegene Energiekosten trotz mehr Effizienz

Die Strom- und Gaspreise sind in der EU stärker gestiegen als in vielen anderen Wirtschaftsräumen. Auch wenn die Energiekosten in Industrieländern wie den EU-Staaten, Japan und den USA nur knapp unter 5 % des gesamten Bruttoproduktionswerts betragen, haben sie im Laufe der Zeit im Allgemeinen zugenommen. In energieintensiven Branchen kann der Anteil der Energiekosten von entscheidender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit sein.

Die Energieintensität hat sich in den großen Volkswirtschaften auf zunehmend niedrigem Niveau deutlich einander angenähert, vor allem in Europa. Die Ursache hierfür sind hauptsächlich technologische Verbesserungen, doch ein Strukturwandel hin zu Branchen mit niedrigerer Energieintensität hat ebenfalls eine Rolle gespielt, besonders in den zwölf neuen EU-Mitgliedstaaten. In den anderen 15 EU-Ländern dagegen hat ein Strukturwandel hin zur chemischen Industrie den Abbau der Energieintensität eher gebremst.

Hohe Gas- und Strompreise beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit

Die Gas- und Strompreise für industrielle Endnutzer unterscheiden sich stark von Land zu Land. Beim Erdgas ist das auf die regionale Zersplitterung des Gasgroßhandelsmarktes, die Unterschiede bei der Preisgestaltung im Großhandel und das unterschiedliche Ausmaß der Regulierung der Endnutzerpreise zurückzuführen.

In den USA sind die Gaspreise im Wesentlichen unabhängig vom Ölmarkt und im Allgemeinen viel niedriger. Zudem hat die jüngste „Schiefergasrevolution“, bei der die Kostensenkungen in hohem Maße an die Endnutzer weitergegeben werden, dazu beigetragen, dass die Preise für die Industrie nur etwa ein Viertel des Durchschnittswerts der europäischen OECD-Länder betragen. Die Gaspreise für die chinesische Industrie unterscheiden sich regional stark, doch im Durchschnitt entsprechen sie in etwa den Preisen in Europa. Die Strompreise sind derzeit in Europa doppelt so hoch wie in den USA, und die Kluft dürfte sich noch vergrößern. Zu diesem starken Preisanstieg haben die Netzkosten und Stromsteuern erheblich beigetragen. Dabei bestehen allerdings beträchtliche Abweichungen zwischen den Mitgliedstaaten, die auf unterschiedliche Stromerzeugungsarten, Steuerregelungen und Subventionierung erneuerbarer Energiequellen zurückgehen. In einigen Mitgliedstaaten sind die Energiekosten durch den Ausbau der erneuerbaren Energie zurückgegangen, da die variablen Kosten bei erneuerbaren Stromquellen sehr niedrig sind.

Höhere Energiepreise können noch nicht durch mehr Energieeffizienz ausgeglichen werden

Wenn höhere Energiepreise nicht durch Verbesserungen bei der Energieintensität ausgeglichen werden, kann das sehr stark auf die Produktionskosten und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie durchschlagen. Bei der Steigerung der Energieeffizienz steht die EU in mehreren Branchen des verarbeitenden Gewerbes besser da als ihre größten Konkurrenten auf dem Weltmarkt. Der Bericht kommt jedoch zu dem Schluss, dass diese Verbesserungen im Allgemeinen nicht ausreichen, als dass die Auswirkungen steigender Energiepreise dadurch ausgeglichen werden könnten: Die Veränderung der Energieintensität infolge eines Anstiegs der Strompreise um 1 % ist in fast allen Branchen zwar negativ, aber im Bereich zwischen 0 und ‑1. Dies führt dazu, dass die Gesamtenergiekosten in der Produktion und entlang der Wertschöpfungskette steigen.

Auf der Grundlage dieser Feststellungen zeigt der Bericht, dass die gestiegenen Energiekosten die Wettbewerbsfähigkeit im Export beeinträchtigt haben. Das zeigt, wie wichtig die Arbeit der Kommission im Bereich der Energiekosten und -preise ist. Naturgemäß sind die energieintensiven Industriezweige vom Anstieg der Energiekosten am stärksten betroffen.

Hintergrund des europäischen Wettbewerbsfähigkeitsberichts

Der europäische Wettbewerbsfähigkeitsbericht 2014 soll als Überblick über die Leistungsfähigkeit des verarbeitenden Gewerbes der EU dienen und somit evidenzbasierte Indikatoren für die industriepolitischen Ziele der EU bieten. Er enthält eine quantitative Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie. Der Schwerpunkt des diesjährigen Berichts liegt auf den wichtigsten Faktoren für das Wachstum der Unternehmen: Zugang zu Finanzmitteln; Internationalisierung von KMU; Effizienz der öffentlichen Verwaltung sowie Innovation im Verlaufe des Konjunkturzyklus. Außerdem befasst sich ein Kapitel des Berichts mit den Energiekosten und der Energieeffizienz, die zentral für die Wettbewerbsfähigkeit aller Unternehmen sind.

Der europäische Wettbewerbsfähigkeitsbericht ist seit 1997 jährlich veröffentlicht worden.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

1 :

Mit der Energieintensität wird angegeben, wie viel Energie für eine Produktionseinheit benötigt wird.


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