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EUROPÄISCHE KOMMISSION

MEMO

Brüssel, den 22. Januar 2014

Fragen und Antworten zum Bericht über die Energiepreise

Warum stellt die Kommission diese Studie jetzt vor?

Die steigenden Energiepreise stellen die Regierungen, Bürger und Unternehmer in Europa vor große Probleme und beeinträchtigen die internationale Wettbewerbsfähigkeit Europas.

Europa muss Milliarden Euro in die Modernisierung seiner Netze, in eine neue Elektrizitätsinfrastruktur, in den Ausbau der Gaseinfuhrwege und in CO2-arme Technologien investieren. Hierdurch entstehen Kosten, die bezahlt werden müssen – und dies zum größten Teil von den Verbrauchern.

Die Studie liefert den politischen Entscheidungsträgern Hintergrundinformationen zu den jüngsten Preissteigerungen und deren Auswirkungen auf die Energieverbraucher. Sie bietet eingehende, faktengestützte wirtschaftliche Analysen, die als Grundlage für politische Entscheidungen dienen können. Außerdem eröffnet sie Einblicke in die Preisentwicklungen in einem internationalen Umfeld.

Mit dem Bericht wird auch dem Wunsch des Europäischen Rates vom Mai 2013 entsprochen, der die Kommission aufgefordert hatte, eine eingehende Analyse der Entwicklung der Energiepreise und –kosten in Europa vorzunehmen.

Worum geht es in dem Bericht?

Der Bericht behandelt im Wesentlichen die Strom- und Gaspreise. Insbesondere wird untersucht, wie sich die Endkunden- und Großhandelspreise in den letzten Jahren in den EU-Mitgliedstaaten entwickelt haben. Neben einer genauen Erläuterung der Ursachen der Preisentwicklung wird ein Vergleich der Situation in den einzelnen Mitgliedstaaten angestellt.

Da die Rechnungen nicht nur die Preise, sondern auch die Gesamtkosten ausweisen, befasst sich der Bericht außerdem mit den Energiekosten von Privathaushalten und gewerblichen Kunden, einschließlich der energieintensiven Branchen. Ferner wird die Preislandschaft in der EU mit der in anderen großen Volkswirtschaften verglichen. Schließlich wird ein Ausblick auf die möglichen Auswirkungen künftiger Preissteigerungen gegeben.

Da es zwischen den Erdöl- und Kohlepreisen weltweit keine großen Unterschiede gibt, wird auf diese Bereiche nicht gesondert eingegangen.

Worin besteht der Unterschied zwischen Energiekosten und Energiepreisen?

Energiepreise sind die Preise, die Verbraucher für eine bestimmte Energieeinheit bezahlen.

Energiekosten sind der Geldbetrag, den Verbraucher für ihren Energieverbrauch bezahlen müssen.

Steigen die Energiepreise, können die Verbraucher den Anbieter wechseln oder insbesondere durch Verwendung intelligenter Energiemessgeräte stärker auf ihren Energieverbrauch achten. Intelligente Messgeräte ermöglichen es den Verbrauchern auch, ihren Stromverbrauch auf die Zeiten zu verlagern, in denen die Strompreise niedriger sind. Verbesserungen der Energieeffizienz (etwa durch den Kauf energieeffizienter Produkte oder Änderung des Verbrauchsverhaltens) können den Verbrauchern helfen, den Energiepreisanstieg aufzufangen und damit ihre Energiekosten zu senken.

Welches sind die wichtigsten Empfehlungen des Berichts, damit die Energierechnung nicht zu hoch wird?

Die wichtigsten Empfehlungen sind:

Die Mitgliedstaaten müssen den Energiebinnenmarkt vollenden. Dies ist eine unverzichtbare Voraussetzung für effiziente und wettbewerbsorientierte Investitionen. Insbesondere sollten Privathaushalte und vor allem kleine und mittlere Unternehmen prüfen, ob sie ihre Kosten nicht durch den Wechsel zu einem günstigeren Energieversorger senken können.

Es gibt noch viel zu tun, um die Energieeffizienz zu erhöhen und Verbraucher bei der Reduzierung ihres Verbrauchs zu unterstützen. Wie vorstehend erläutert, spiegeln die Energierechnungen nicht nur den Verbrauch, sondern auch den Preis pro Einheit wider. So hilft eine größere Energieeffizienz den Privathaushalten und Unternehmen in Europa, ihre Rechnungen niedrig zu halten. Wird beim Produktdesign, bei neuen Technologien und beim Verbraucherverhalten mehr Wert auf Energieeffizienz gelegt und werden Techniken eingesetzt, die eine Steuerung des Verbrauchs ermöglichen, kann dies direkt Energie und Geld sparen.

Die Mitgliedstaaten können nur dann die Vorteile des Binnenmarkts und den Spielraum für weitere Kostenreduzierungen nutzen, wenn die europäische Energie-Infrastruktur weiter ausgebaut wird, die Energielieferungen und Lieferwege diversifiziert werden und sie in ihren Verhandlungen mit den wichtigsten Energiepartnern gewährleisten, dass sie mit einer europäischen Stimme sprechen.

Voraussetzung hierfür ist, dass sich die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung der europäischen Energiepolitik vollständig darüber im Klaren sind, welche Auswirkungen dies auf die Energiepreise, die Verbraucher und Steuerzahler hat. Hier bietet es sich an, gegenseitig auf bewährte Verfahren zurückzugreifen.

Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen weitere Bewertungen und Vergleiche der Netzkosten und Netzpraxis anstellen. Mit einer europaweit besser abgestimmten Netzpraxis (bei den Tarifsystemen, Netzkodizes, der Einbeziehung von erneuerbaren Energieträgern) lassen sich die Effizienz erhöhen und die Netzkosten und damit die Preise senken.

Woraus setzt sich die Energierechnung zusammen?

Grundsätzlich gliedern sich Energierechnungen in drei Teile:

Die Energiekomponente der Rechnung umfasst den Kauf von Brennstoffen oder deren Gewinnung, Transport und Verarbeitung, die Kosten für Bau, Betrieb und Stilllegung von Kraftwerken sowie den Verkauf der Energie an den Endverbraucher.

Die Netzkosten spiegeln die Kosten wider, die durch die Instandhaltung der Übertragungs- und Verteilungsinfrastruktur, die Ausweitung des Netzes, die Netzdienste und Netzverluste anfallen.

Steuern und Abgaben können entweder im Rahmen der allgemeinen Besteuerung (MwSt., sonstige Verbrauchssteuern) oder in Form von besonderen Abgaben oder sonstigen Gebühren auf Energie (für den Klimaschutz, auf CO2-Emissionen, auf erneuerbare Energieträger) erhoben werden.

Abhängig von den Marktbedingungen und der einzelstaatlichen Politik variieren diese Komponenten.

Den größten Anteil am Energiepreis haben zwar in der Regel die Brennstoffkosten, doch ist ihr Anteil in den letzten Jahren gesunken, während der Anteil der Steuern und Netzkosten anstieg.

Wie haben sich die Preise entwickelt?

Von 2008 bis 2012 sind die durchschnittlichen Endkundenpreise für Privathaushalte und Unternehmen in Europa deutlich angestiegen.

Im gleichen Zeitraum sind auf dem Großhandelsmarkt die Strompreise um ein Drittel gesunken und die Gaspreise gleich geblieben. Die Großhandelspreise für Strom sind in Europa in dem Zeitraum auf ein relativ niedriges Niveau zurückgegangen und mittlerweile mit den Großhandelspreisen für Strom in den USA mehr oder weniger vergleichbar.

Für Privathaushalte stiegen die Strompreise um jährlich 4 % und lagen damit in den meisten Mitgliedstaaten über der Inflationsrate.

Auch der Anstieg der Gaspreise für Privathaushalte von jährlich 3 % liegt in den meisten Mitgliedstaaten über der Inflationsrate.

Für die Industrie stiegen die Endkundenpreise für Strom um etwa 3,5 % pro Jahr.

Die Gaspreise für gewerbliche Endkunden sind hingegen um weniger als 1 % pro Jahr stiegen – und blieben in den meisten Mitgliedstaaten damit unter der Inflationsrate.

Die Großhandelspreise für Strom gaben im gleichen Zeitraum um 35 % bis 45 % nach.

Bei Gas blieben die Großhandelspreise trotz der in diesen fünf Jahren aufgetretenen Schwankungen stabil.

Bei den Endkundenpreisen für Strom folgte die Energiekomponente im Großen und Ganzen den Großhandelspreisen. Allerdings führten höhere Netztarife und Energiesteuern bzw. die Förderung der erneuerbaren Energieträger zu deutlich höheren Endkundenpreisen.

Der Anteil der Endkundenpreise für Gas blieb zwischenzeitlich jedoch stabil. Hier wirkten sich Netzkosten und Besteuerung nur geringfügig auf die Preise aus.

Allerdings weist die Preisvolatilität zwischen verschiedenen Industriesektoren erhebliche Unterschiede auf.

Wie lassen sich die großen Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Mitgliedstaaten erklären?

Alle drei Preiskomponenten unterliegen unterschiedlichen Einflüssen: Die Energiekosten hängen vom Brennstoffmix eines Landes ab. Die Netzkosten unterscheiden sich auch nach Qualität, Alter und sonstigen Merkmalen des Netzes. Steuern und Abgaben hängen davon ab, wie der Staat jeweils die allgemeinen Ausgaben sowie energie- und klimaspezifische Strategien und Maßnahmen zu finanzieren gedenkt.

Die bessere Marktintegration sollte jedoch zumindest beim Energieelement des Preises zu einer größeren Konvergenz der Mitgliedstaaten führen. Diese Konvergenz ist auf den Großhandelsmärkten zu beobachten, macht sich auf den Endkundenmärkten jedoch weniger oder überhaupt nicht bemerkbar. Dies bestätigt die Befürchtung der Kommission, dass die Märkte nicht so funktionieren, wie sie sollten. Der Wettbewerb ist offenbar so schwach, dass die Marktkräfte weniger kostendämpfend wirken können.

Warum stiegen die Energiepreise? Welche Komponenten sind angestiegen?

Bei Strom und Erdgas bestanden zwar schon immer Preisunterschiede zwischen den einzelnen Weltregionen, doch in den letzten Jahren sind diese Unterschiede offenbar größer geworden. So sind die EU-Gaspreise mitunter an den (steigenden) Weltmarktpreis für Erdöl gebunden, der auf weltweite Ereignisse reagiert. In den USA gingen die Gaspreise infolge des Schiefergasbooms zurück, während die in Japan nach dem Unfall im Kernkraftwerk von Fukushima rasant gestiegene Nachfrage nach Gas die Gaspreise in Asien nach oben hat schnellen lassen.

Zwar macht in den meisten Mitgliedstaaten die Komponente der Energiekosten nach wie vor den größten Teil des Preises aus, doch die deutlichsten Anstiege waren bei den Steuern und Abgaben zu verzeichnen. Hierunter fallen Steuern auf die Umweltkosten und Abgaben zur Finanzierung bestimmter Investitionen zur Senkung klimaschädlicher Emissionen und zur Erhöhung der Energieeffizienz.

Auch stieg die Komponente der Netzkosten – bedingt durch die steigenden Kosten für die Instandhaltung und die Ausweitung der Netze sowie durch sonstige Kosten, die mitunter in die Netzkosten und Netztarife einfließen (z. B. Kosten für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern). So stiegen zwischen 2008 und 2012 die Stromnetzkosten für Endkunden um 18,5 % für Privathaushalte und um 20 % für Unternehmen (Befreiungen für die Industrie nicht mitgerechnet).

Warum stiegen die Endkundenpreise trotz Marktliberalisierung?

Zunächst findet auf einigen Märkten kaum Wettbewerb zwischen den Energieversorgern statt. Auch die Preisregulierung und passive Verbraucher machen den Wettbewerb unattraktiv. Notwendig ist eine größere Marktöffnung, um mehr Markteinsteiger zu gewinnen und den Wettbewerb und die Wahlmöglichkeiten für Verbraucher zu erhöhen. Dies schafft Anreize für die Energieversorger, ihre Effizienz zu erhöhen und die Kosten zu senken und in einen Preiswettbewerb zu treten. Das geschieht zunehmend in Europa – die Verbraucher haben eine wachsende Zahl von Strom- und Gasversorgern zur Auswahl und können nun zwischen diesen wechseln.

Zweitens sind Energieunternehmen auch dort, wo Wettbewerb herrscht, mit zusätzlichen und unvermeidlichen Netzkosten konfrontiert, da sie Netze instandhalten und ausweiten oder innovative, aber teurere Technik, etwa für die erneuerbaren Energieträger, einführen müssen.

Drittens steigen die Preise natürlich für alle Energieversorger – unabhängig vom Wettbewerb oder der Marktliberalisierung – wenn der Staat Steuern oder Abgaben aufschlägt.

Warum werden niedrigere Großhandelspreise nicht an die Endkunden weitergegeben?

Wie in anderen Wirtschaftszweigen auch, folgen die Endkundenpreise nicht immer den Entwicklungen auf den Großhandelsmärkten. Hierfür gibt es vor allem vier Hauptgründe:

Netzkosten sowie Steuern und Abgaben sind gestiegen;

die Endkundenpreise sind in über der Hälfte aller europäischen Privathaushalte nach wie vor reguliert und auch die hohe Marktkonzentration kann ein Grund sein, weshalb sinkende Preise auf dem Großhandelsmarkt nicht an die Endverbraucher weitergegeben werden;

auf einem liberalisierten Markt müssen die Kosten, die den Energieversorgern bei den Investitionen in neue Infrastruktur und Technologie entstehen, auf die (End‑)verbraucher umgelegt werden;

die Verbraucher nutzen häufig den Wettbewerb nicht zu ihren Gunsten und schöpfen das Potenzial für Effizienzsteigerungen und Einsparungen nicht aus.

Wie sieht es mit den Energiepreisen in der EU im Vergleich zu den Preisen in anderen großen Volkswirtschaften aus?

Seit 2007 sind die Großhandelspreise überall auf der Welt, außer in Nordamerika, gestiegen. Die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Regionen bestehen schon seit Jahrzehnten, doch in den letzten Jahren wurde die Kluft immer größer, vor allem nachdem die USA billigeres, inländisches Schiefergas erschlossen hat. Gleichzeitig wurden in einigen langfristigen europäischen Gaslieferverträgen höhere Preise festgelegt oder die Preise an den Ölpreis gebunden. Für diese Lieferungen können die Vorteile aus dem weltweiten Rückgang der Gaspreise nicht genutzt werden.

Im Großen und Ganzen zahlt die Industrie in der EU drei- bis viermal höhere Gaspreise als Unternehmen in den USA, Indien oder Russland. Die Preise für die EU-Industrie liegen 12 % über den chinesischen Preisen, sind mit denen von Brasilien vergleichbar und liegen unter den Preisen Japans.

Zu aktuellen Wechselkursen sind die Strompreise für gewerbliche Endkunden in der EU jedoch doppelt so hoch wie in den USA und in Russland und liegen 20 % über den chinesischen, wenn auch 20 % unter den japanischen Preisen (ungeachtet etwaiger Steuer- und Abgabenbefreiungen für energieintensive Branchen). Auch hier gilt, dass die niedrigen Gaspreise in den USA und Russland (und in der Folge auch die niedrigeren Kohlepreise) dazu beigetragen haben, die Strompreise in diesen Ländern zu senken.

Um überhaupt Vergleiche anstellen zu können, müssten auch die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten und Wechselkurse berücksichtigt werden. Auch wenn die Strompreise im Vergleich zu anderen Regionen hoch erscheinen, ist die Stromversorgung (gemessen an Störungen bzw. Schwankungen) in den meisten Mitgliedstaaten beispielsweise sehr viel zuverlässiger als in den USA und Japan, China und Russland. So zahlen wir in gewisser Weise einen höheren Preis für eine bessere Qualität.

Wie wirken sich die wachsenden Preisunterschiede zwischen der EU und ihren weltweiten Konkurrenten auf den Wettbewerb aus?

Hohe Produktionskosten für einen Hersteller können zu einem Vorteil für seinen Konkurrenten werden. Daher können sich für Branchen, in denen ein großer Anteil der Produktionskosten auf die Energiekosten entfällt (d. h. für energieintensive Branchen, wie Glas, Keramik und Aluminium), steigende Preisunterschiede nachteilig auf den Wettbewerb auswirken.

Bislang konnte Europa seine Spitzenstellung beim Export energieintensiver Güter behaupten. Aber die Bemühungen der europäischen Industrie, höhere Energiekosten durch ständige Verbesserungen der Energieeffizienz zu kompensieren, gilt es angesichts der Tatsache sogar noch zu forcieren (auch wenn dem physische Grenzen gesetzt sind), dass Wettbewerber ebenfalls ihre Effizienz steigern und europäische Unternehmen im Ausland investieren, um näher an den Wachstumsmärkten zu sein.

Welche Prognosen trifft die Studie für die weiteren Entwicklung?

Die Untersuchungen bestätigen die Prognosen der Kommission bis 2050, dass die Energiepreise kurzfristig weiter ansteigen werden – vor allem aufgrund steigender Preise für fossile Brennstoffe und der notwendigen Investitionen in Netze und neue Stromerzeugungsanlagen.

Welche politischen Folgen hat der Bericht?

Der Bericht wird von den Staats- und Regierungschefs auf dem Europäischen Rat im März und von interessierten Kreisen diskutiert.

Außerdem werden die Ergebnisse der die Studie in die Diskussionen zu den Vorschlägen der Kommission für die Energie- und Klimapolitik bis 2030 einfließen.

Der Bericht soll die Ausarbeitung eines ehrgeizigen und glaubwürdigen Rahmens für die Energie- und Klimapolitik bis 2030 unterstützen, der kosteneffektiv ist und die europäische Wettbewerbsfähigkeit nicht untergräbt. Hierbei kommt es auch darauf an, die Hintergründe für die Entwicklung der Energiepreise und -kosten genau zu verstehen.

Weitere Informationen

Der vollständige Bericht „Energiepreise und ‑kosten in Europa“ ist abrufbar unter:

http://ec.europa.eu/energy/2030_en.htm

Weitere Informationen zum Kommissionsleitfaden für die Mitgliedstaaten zu staatlichen Eingriffen in den Strommarkt sowie zur Gestaltung und Reform der nationalen Fördersysteme für erneuerbare Energie können hier heruntergeladen werden:

http://ec.europa.eu/energy/gas_electricity/internal_market_en.htm


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