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Europäische Kommission

MEMO

Brüssel, 5. November 2013

UNEP-Bericht unterstreicht Erfüllungslücke zwischen den globalen Emissionen und der 2 °C-Obergrenze für die Erderwärmung

Warnungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) zufolge sind die weltweiten Jahresemissionen von Treibhausgasen noch immer viel zu hoch, um das international vereinbarte Ziel, den weltweiten Temperaturanstieg auf weniger als 2 °C zu begrenzen, zu erreichen.

Die für Klimapolitik zuständige EU-Kommissarin Connie Hedegaard erklärte hierzu: „Dies ist ein weiterer Aufruf zur Klimarettung, der deutlich macht, dass wir weltweit nicht schnell genug handeln. Die schlechte Nachricht des heute veröffentlichten Berichts lautet, dass die derzeitigen CO2-Reduktionen zu langsam erfolgen, um einen gefährlichen Klimawandel aufhalten zu können. Die gute Nachricht hingegen lautet, dass es Möglichkeiten gibt, die Erfüllungslücke zu schließen, auch wenn die Zeit knapp wird, wobei einige dieser Möglichkeiten eigentlich selbstverständlich sind, wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien und eine Reform der Subventionen für fossile Brennstoffe. Der Bericht zeigt auch, dass die Entwicklungsländer bereits für rund 60 % der globalen Emissionen verantwortlich sind, was deutlich macht, dass die Welt nur wirksam gegen den Klimawandel vorgehen kann, wenn alle Volkswirtschaften einen angemessenen Beitrag leisten.“

In seinem heute veröffentlichten Jahresbericht über die Erfüllungslücke bei Emissionen hält das UNEP fest, dass die bestehenden Emissionsreduktionszusagen der Länder – sofern sie vollständig umgesetzt werden – zwar dazu beitragen, bis 2020 die Emissionen unter das Niveau zu senken, das ohne Maßnahmen erreicht würde, dass dies aber nicht ausreicht, um die 2 °C-Grenze einzuhalten. Daraus ergibt sich eine beträchtliche Erfüllungslücke, die weiter wächst.

Um diese Lücke zu schließen, wird die Europäische Union nächste Woche bei der Klimaschutzkonferenz in Warschau auf Fortschritte in Form konkreter Maßnahmen drängen, mit denen die Zielvorgaben der kurzfristigen globalen Klimaschutzstrategie angehoben werden, um die weltweiten Emissionen vor 2020 weiter zu reduzieren.

Der vollständige Bericht ist hier abrufbar.


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