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Europäische Kommission

MEMO

Brüssel, 30 September 2013

Die Europäischen Unternehmensförderpreise 2013 (European Enterprise Promotion Awards 2013): Die nominierten besten Projekte

Hunderte Projekte konkurrieren in den nationalen Wettbewerben 2013 für eine Chance, ihr Land in den Europäischen Unternehmensförderpreisen zu vertreten. In diesem Jahr wurden 19 Projekte in dem hinsichtlich der Förderpreise interessanten Jahr nominiert. Eine neue Kategorie wurde hinzugefügt: Förderung der Entwicklung von grünen Märkten und Ressourceneffizienz. Beiträge aus 28 europäischen Ländern wurden für die Förderpreise eingereicht, unter anderem auch von dem neuen Mitgliedstaat Kroatien und anderen Ländern aus der Union. Eine hochrangige Jury aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft prüften die 53 nationalen Gewinnerbeiträge und erstellte eine Vorauswahl aus 19 Nominierten in sechs Kategorien. Die Gewinner für jede der sechs Kategorien werden am 25. November 2013 in Vilnius, Litauen bei der KMU-Versammlung, zu der alle Nominierten eingeladen werden, bekannt gegeben. Ein Projekt erhält auch den prestigeträchtigen Großen-Jury-Preis.

Der Vizepräsident der Europäischen Kommission Antonio Tajani, der für Industrie und Unternehmertum zuständig ist, erklärte zur diesjährigen Vorauswahl, dass „die Originalität und Kreativität dieser bemerkenswerten Projekte genau beweist, weshalb die Nutzung des Unternehmertums so wichtig für den Antrieb des europäischen Geschäfts ist. In diesem Jahr richten sich viele Projekte an junge Menschen und zeigen die Bedeutung der Unterstützung der unternehmerischen Jugend Europas. All diese Initiativen der besten Praktiken zeigen, dass KMU das Rückgrat der europäischen Wirtschaft sind.“

Kategorie 1: Förderung des Unternehmergeistes

Belgien: Boost Your Talent (BYT - Ihr Talent steigern) ist ein Projekt zur Förderung des Unternehmergeists, wobei der Schwerpunkt auf Schulen und anderen Jugendorganisationen in der Brüsseler Kanalzone und zentralen Bezirken liegt. Es ermutigt junge Menschen in allen Klassenstufen, Unternehmergeist, das wirtschaftliche Umfeld und ihre eigenen unternehmerischen Fähigkeiten und Qualitäten zu entdecken und eine aktive Rolle in ihrem eigenen Projekt zum sozialen und beruflichen Erfolg zu erzielen. Mithilfe einer Reihe auf die verschiedenen Klassenstufen angepasste Programme und originellen Aktivitäten, entdecken junge Menschen Unternehmergeist und das sozio-ökonomische Umfeld. BYT ermutigt junge Menschen, eine aktive Rolle in ihren eigenen Projekten zu übernehmen und nach sozialem und beruflichem Erfolg zu streben. BYT schulte zwischen Ende 2008 und April 2013 direkt 8.316 Schüler.

Irland: Die Student Enterprise Awards Programme (Schüler-Unternehmensförderpreis-Programme) bieten Schülern die Möglichkeit, geschäftliche und unternehmerische Fähigkeiten in praxisnahen Szenarien des wirklichen Lebens zu sammeln, in welchen sie tatsächlich ihre eigene Mini-Unternehmen für sechs Monate etablieren und betreiben. Die City & County Enterprise Boards, ein von der Regierung unterstütztes Netzwerk von Förderungsagenturen für den Kleinunternehmenssektor entwarf einen bundesweiten Wettbewerb, der jährlich für verschiedene Klassenstufen in weiterführenden Schulen durchgeführt wird. In diesem Wettbewerb arbeiten Schüler über zwei Schulsemester in Gruppen und errichten und betreiben ihre eigenen Mini-Unternehmen. Das Programm hat einen Junior-Zyklus (12-13 Jahre), eine Mittelstufe (14-15 Jahre) und einen Senior-Zyklus (16-17 Jahre). Schüler in allen Kategorien werden ermutigt, in Gruppen von bis zu 5 Schüler zu arbeiten, um sowohl die Aufteilung der Funktionen als auch das Konzept der Teamarbeit zu fördern. Die Anzahl der Teilnehmer wuchs Jahr für Jahr und überschreitet inzwischen 17.000.

Polen: Die vom Amt für Wirtschaftsförderung der Gemeinde Wrocław durchgeführte Initiative umfasst die Produktion und Aufführung eines Theaterstücks mit dem Titel „The fairy-tale about Janek, the entrepreneur and his foolish brothers (Das Märchen von Janek, dem Unternehmer und seinen dummen Brüdern“. Die Schüler lernen die Identifikation der Merkmale von Unternehmertum und das Verständnis der Bedeutung des Wortes „Investition“ und die Folgen einer Überschuldung lernen. Dieses Projekt war das erste Lehrmittel in Polen, welches in Form versucht in einer hauptsächlich an Grundschüler gerichtete Theateraufführung Unternehmertum zu vermitteln. Unternehmerisches Denken und Verbraucherbewusstsein soll bei jungen Menschen gefördert werden. Zusätzlich zu dem tatsächlichen Live-Publikum sahen sich 60.000 Schüler aus 720 Schulen im ganzen Land die Aufführung online an.

Finnland: Die Lehreinheit MyCity stellt eine Miniatur-Stadt dar, die aus beweglichen Wandelementen gebaut wird und mindestens 15 verschiedene lokale und regionale Unternehmen und öffentliche Dienste umfasst. Die Schüler arbeiten in seinem oder ihrem eigenen Betrieb innerhalb der Stadt und erhalten Löhne. Sie wirken auch als Verbraucher und Bürger der Gesellschaft. Etwa 70 Schülerinnen und Schüler arbeiten gleichzeitig am MyCity Standort. Das vom finnischen Ministerium für Bildung und Kultur geförderte MyCity-Projekt findet in acht verschiedenen Gemeinden statt und 24.000 Sechstklässler und 1.000 Lehrer besuchten die Standorte.

Serbien: Von Frauen geführte Unternehmen sind in Serbien immer noch eine Minderheit, nur 26% aller KMU. Viele Frauen wenden Sie sich daher an den Association of Business Women in Serbien (ABW – Geschäftsfrauenverband), der Unternehmerinnen fördert und Unterstützung bietet und sich gleichzeitig für eine Verbesserung des Geschäftsklimas und die Förderung der lokalen, regionalen und internationalen Vernetzung einsetzt. ABW erkannte die Notwendigkeit und das Potenzial, die Kapazitäten der lokalen Organisationen aufzubauen, um Frauen als Unternehmerinnen zu fördern, sowie die Formalisierung und offizielle Registrierung der neuen Verbände der Unternehmerinnen in den einzelnen Gemeinden zu ermutigen und zu unterstützen. Die Initiative verbindet Unternehmerinnen in ganz Serbien, stärkt die lokalen Verbände sowie die Gründung und den Aufbau der Kapazitäten der neu gebildeten lokalen Verbände. Im vergangenen Jahr wurden drei neue Geschäftsfrauenverbände in Novi Pazar, Subotica und Zajecar gegründet.

Großbritannien: Das Premier League Charitable Fund (PLEA – Premier League Wohltätigkeitsfond) Programm wurde eingerichtet, um 11-19 Jährigen die Grundprinzipien der Wirtschaft und der Selbständigkeit zu lehren. Inspiriert von einem erstmals bei Middlesbrough FC stattfindenden Modells sah die Enterprise Academy in den ersten beiden Jahren 135.000 teilnehmende Schüler, wobei sich über 1.500 junge Menschen in Folge des Programms eine Universität-Eingangs-Qualifikation sicherten und somit eine OCR-Akkreditierung (Oxford und Cambridge RSA Examinations) erhielten. Grundlage ist ein 10 Wochen dauernder Kurs, der zunächst von Middlesbrough FC entwickelt wurde. Das Programm hilft Jugendlichen die Grundprinzipien der Unternehmenswelt durch eine Reihe interaktiver Lernmöglichkeiten sowohl im Klassenzimmer als auch in Fußballstadien zu verstehen. In 20 Clubs wurden PLEAs gegründet, die bisher über 80.000 junge Menschen einbezogen.

Kategorie 2: Investitionen in Unternehmenskompetenzen

Dänemark: Vkstfabrikkerne (Die Wachstumsfabriken) ist ein im Januar 2010 gestartetes Unternehmensgründungsprogramm. Das Projekt besteht aus zehn geographisch in der Region Zealand verteilten Gründerzentren. Als Teil des Programms beginnen die Teilnehmer ein 1,5 bis 3 Jahre dauerndes individuell zugeschnittenes „Wachstumsprogramm“, das sich aus Orientierungs- und Führungshilfe, Netzwerkaktivitäten und einem Schulungskurs in Zusammenarbeit mit einer regionalen Hochschule zusammensetzt. Eine Zwischenbilanz des Projekts im Januar 2013 ergab, dass 62% der Teilnehmer, die bereits vor der Teilnahme an den Wachstumsfabriken einen Umsatz erstellt hatten, Wachstum erlebten. Insgesamt wurden bereits 54 zusätzliche Arbeitsplätze in der Region erstellt und weitere 300 werden für den Verlauf der nächsten drei Jahre erwartet.

Irland: Senior Enterprise (Senioren-Unternehmen) wurde speziell entwickelt, um eine größere Beteiligung an Unternehmen durch die Altersgruppe 50 Jahre und älter zu fördern und das Bewusstsein für ihr Potenzial, ein Unternehmen zu gründen, zu erwerben oder in ein von jemand anderem begonnenes zu investieren oder ein freiwilliger Mentor zu werden zu erhöhen. Von Anfang an war es das Ziel, mehr Unternehmen zu beginnen, mehr Investitionen anzuziehen und mehr Senioren als aktive Berater in neuen und sich entwickelnden Unternehmen zu erhalten. Bis heute haben 1.000 Personen über 50 Jahre, die Unterstützung von Senior Enterprise in Irland, Großbritannien und Frankreich erhalten haben, neue Unternehmen gegründet. Das ist fast dreimal das Ziel, das bei der Einführung der Initiative im Oktober 2010 gesetzt wurde.

Serbien: Der Zweck von Junior Achievement (JA) Serbien ist die Erziehung und Inspiration junger Menschen, damit sie freie Unternehmen schätzen und Geschäfts- und Wirtschaftswissenschaften verstehen. Als übergeordnetes Ziel von JA Serbien soll der private Sektor bei der Vorbereitung und Inspiration der Jugend von Serbien, aktive Mitglieder der Gesellschaft zu werden und bei der Erziehung junger Menschen in den Bereichen Unternehmertum, finanzielle Allgemeinbildung und Geschäft eine aktive Rolle übernehmen. Die Vision des Projekts ist das Schaffen einer aufgeschlossenen Generation, die in allen Aspekten des modernen Lebens eine aktive Rolle einnehmen und so die Arbeitsmöglichkeiten steigern. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 stand JA Serbien mehr als 30.000 Schülern zur Seite, die von 500 von JA ausgebildeten Lehrern in über 200 Schulen in ganz Serbien angeleitet wurden. Während des Schuljahrs 2011/12 nahmen 8.021 Studenten am JA-Programm Serbien teil, das von 485 Lehrer in 156 Mittelschulen und 52 Grundschulen in 72 Gemeinden unterstützt wurde.

Kategorie 3: Verbesserung der Geschäftsumgebung:

Belgien: Die Belgische Anfänger-Vereinbarung hilft angehenden und bestehenden Unternehmern erfolgreich zu sein. Unternehmer gehen eine Anfänger-Vereinbarung mit der Stadt Ghent ein und in deren Rahmen erarbeiten sie einen Geschäftsplan und erhalten professionelle und fachliche Beratung, folgen Schulungs- und Entwicklungskursen und verpflichten sich für mindestens drei weitere Jahre die unabhängige Geschäftstätigkeit in Ghent fortzusetzen. Innerhalb dieser Vereinbarung können die Unternehmer eine Unterstützung von maximal 5.000 € für Ausbildung, professionelle Beratung und Investitionen erhalten. Alle Start-Ups, die vor weniger als zwei Jahren als unabhängige Unternehmen in Gent gegründet wurden, können eine Anfänger-Vereinbarung beantragen. Eines der wichtigsten Ziele der Vereinbarung ist es, die Erfolgsrate der beginnenden Unternehmen in den ersten Jahren zu erhöhen und Misserfolge zu verhindern. Bis heute erhielten insgesamt 171 Anfänger-Vereinbarungen eine positive Empfehlung vom Bewertungsausschuss, wobei 166 von ihnen durch den Rat der Bürgermeister und der Stadträte genehmigt wurden.

Italien: Incredibol!, das kreative Innovationsprojekt in Bologna unterstützt kreative Berufe in Emilia-Romagna mithilfe von Bareinlagen, Arbeitsraum und einem Netzwerk von öffentlichen und privaten Partnern, die den Gewinnern des Förderpreise Dienste anbieten. Incredibol! ist auch eine Gemeinschaft, die mit dem Sektor der lokalen kulturellen und kreativen Unternehmen (ICC) interagiert und diesen verbessert. Incredibol! begann im Jahr 2010 und sammelte eine beeindruckende Zahl von 243 Design-Ideen aus der ganzen Region. Insgesamt gab es 32 ausgezeichneten Projekte, die in den Genuss der Geldpreise in Höhe von insgesamt 20.000 €, mehr als 500 Schulungsstunden und die professionelle Unterstützung von 15 Beratern kamen. Darüber hinaus durften 10 Gewinner den Arbeitsraum im Besitz der Gemeinde kostenlos verwenden.

Lettland: Think Small First (Zuerst in kleinen Dimensionen denken) wurde von der Lettischen Industrie- und Handelskammer (LCCI) entwickelt, um Lettland aus der Wirtschaftskrise zu holen. Die Initiative half Kleinstunternehmen durch Fördern der Einführung eines besonderen Steuersatzes und eines vereinfachten Steuerkontensystems sowie durch die Einführung eines Kleinstkredit-Programms und durch die Bereitstellung von Informationen über den Start eines Geschäfts an einem Ort. Die LCCI spielte eine der Hauptrollen in den Diskussionen im lettischen Parlament, in der Saeima. Mithilfe der Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft unterstützte der Saeima das Steuerrecht für Kleinstunternehmen, das am 1. September 2010 in Kraft trat. Als Folge dieser Initiative nutzten insgesamt 28.000 Unternehmen das vereinfachte Steuerkontensystem.

Litauen: Investitions- und Geschäftsgarantien (INVEGA) ist eine von der litauischen Regierung gegründete Garantieeinrichtung. INVEGA bietet Garantien gegenüber Kreditinstituten für Darlehen, die von Vertretern der KMU für Existenzgründung oder Expansion genommen wurden. Neben Bereitstellung von Garantien kompensiert INVEGA 50% der von KMU gezahlten Zinsen und verwaltet außerdem mehrere finanztechnische Maßnahmen. Zwei Risikokapital-Maßnahmen werden derzeit ebenfalls vom INVEGA Fund umgesetzt. Diese Maßnahmen ermöglichen und erleichtern den größtmöglichen Kreis der KMU zum Erhalten von dringend benötigter Finanzierung. Seit 2001 vergab INVEGA 3.978 Garantien an Kreditinstitute für Darlehen für kleine und mittlere Unternehmen.

Kategorie 4: Förderung der Internationalisierung der. Wirtschaftstätigkeit

Frankreich: Die regionale Initiative, International Relays, ist ein originelles und individuelles Konzept, das Experten des Landes beschäftigt, um Unternehmen in der Region Champagne-Ardenne für den Export zu entwickeln. Diese Initiative zielt darauf ab, Unternehmen auf lokaler Ebene zu unterstützen, sodass die Umsetzung einer langfristigen wirtschaftlichen Entwicklungsstrategie ermöglicht wird. Sieben von zehn KMU, die für die Arbeit mit International Relays ausgewählt wurden, sicherten schnell Geschäfte und erhöhten somit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt. Diese technische und finanzielle Unterstützung bietet individuelle Unterstützung, die an die kommerzielle Entwicklung von regionalen Unternehmen in Märkten mit hohem Potenzial angepasst wurde. International Relays ermöglichte es rund 100 Unternehmen aus der Region Champagne-Ardenne, eine wirksame Ausfuhr umzusetzen.

Portugal: Die portugiesische Schuhindustrie exportiert mehr als 95% ihrer Produktion in die anspruchsvollsten internationalen Märkte. Damit die Branche weiter feste Schritte in einem kompetitiven internationalen Umfeld unternehmen kann, unternahm die APICCAPS, ein nationaler Geschäftsverband, mit der Unterstützung des Compete-Programms verschiedene Maßnahmen zur Werbung für die portugiesische Schuhindustrie. Die aktuelle Kampagne half auf Fachveranstaltungen auf der ganzen Welt bei der Werbung für rund 120 KMU. Ein Kampagnensymbol für portugiesische Schuhe wurde unter dem Motto Portugiesische Schuhe: Entworfen von der Zukunft entwickelt. Das Bild wirbt für ein Zeichen der Qualität und versucht, portugiesische Schuhe als anspruchsvolle Innovation zu sehen. Als Ergebnis dieser Strategie nahmen die Schuhexporte in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 20% zu.

Kategorie 5: Förderung der Entwicklung von grünen Märkten und Ressourceneffizienz

Zypern: Green Dot (Zypern) Public Co Ltd ist eine Initiative, die von der Industrie- und Handelskammer in Zypern gegründet wurde, um der Entsorgung von Verpackung nach den Prinzipien der Herstellerverantwortung zu entsprechen. Green Dot Cyprus begann mit der Sammlung von Haushaltsmüll für Recycling in Zypern im Jahr 2007 und diese breitete sich innerhalb von fünf Jahren auf 85% der Bevölkerung aus. Die Zyprer reagierten positiv auf den Dienst und die gesamte Recycling-Rate verdoppelte sich im Zeitraum 2006 bis 2012. Die Organisation schuf mehr als 200 neue grüne Arbeitsplätze und ermöglichte den lokalen Recycling-Unternehmen zu wachsen und ihre langfristige Nachhaltigkeit z verbessern.

Türkei: Die Hauptziele des Projekts Stadt Gürsu sind die gesteigerte Verwendung von Ökostrom in Gürsu, um die Umweltbelastung durch den Einsatz von fossilen Brennstoffen zu vermeiden, sowie die Einsparung der für kommunale Dienstleistungen verwendete Energie und Hilfe bei der sozio-ökonomische Entwicklung der Stadt. Seit Beginn der Initiative wurden vier innovative Anwendungen konfiguriert, getestet und angewendet. Eine Photovoltaik-Solaranlage wurde entwickelt und Gürsu ist jetzt in all ihren Dienstbereichen für die Nutzung von sauberer Sonnenenergie gut bekannt. Das Ziel des Projekts ist es, der Türkei zu ermöglichen, eine führende Rolle bei Investitionen in erneuerbare Energien auf regionaler und nationaler Ebene einzunehmen. Seit Beginn des Projekts erhielt Gürsu in den ersten fünf Monaten des Winters 40% ihres Strombedarfs aus der Sonne und in den sieben Sommermonaten sogar 100%.

Kategorie 6: Verantwortungsvolles und integrationsfreundliches Unternehmertum:

Dänemark: Unternehmerkultur in Dänemark sammelt und vermittelt Wissen, baut Netzwerke und Zusammenarbeit in Organisationen hinsichtlich Geschäfts- und Beschäftigungsmöglichkeiten und bietet Aktivitäten innerhalb Kompetenzentwicklung. Das Ziel des Projektes ist es, die Bildung, das Überleben und Wachstum von Unternehmen im Besitz von Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft zu verbessern. Das Projekt vereinfachte eine Partnerschaft zwischen sechs Gemeinden, den dänischen Regionen, dem Ministerium für Arbeit und dem Ministerium für Wirtschaft und Wachstum in Dänemark. Unternehmerkultur in Dänemark besteht aus sechs lokalen Einheiten und einem nationalen Informationszentrum.

Slowakei: AV Mobilita s.r.o. ist eine geschützte Werkstatt, die sich auf die Integration behinderter Menschen in allen Bereichen des Lebens spezialisiert. Als ein Pilotprojekt konzentrierte es sich auf Autoreparaturen und koordiniert jetzt andere geschützte Werkstätten, die Teil des Projektes Škoda Handy für Behinderte in Bratislava, Prešov, Banská Bystrica und Žilina sind. Es beteiligt sich an den kulturellen, sozialen und sportlichen Aktivitäten der Verbände der eingetragenen Behinderten in der ganzen Slowakei. Die Regelung vereinfachte die reibungslose Integration von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft durch Vermittlung des Autokaufs zu besonderen Preisen und durch umfassende theoretische und praktische Ausbildung der Bewerber für einen Führerschein. Im Jahr 2009 erhielt die Werkstatt für die Integration behinderter Menschen in die Arbeitswelt eine Auszeichnung vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Familie der Slowakischen Republik.

Info zu den Förderpreisen

Seit 2006 werden mit dem Europäischen Unternehmensförderpreis herausragende Leistungen bei der Förderung des Unternehmertums und der Kleinunternehmen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene gewürdigt. Seit Einführung des Preises wurden mehr als 2.500 Projekte eingereicht, die insgesamt zur Gründung von über 10.000 Unternehmen beigetragen haben. Ziel ist es, herausragende Leistungen und Initiativen zur Förderung von Unternehmen und Unternehmertum zu ermitteln und zu würdigen, vorbildliche Konzepte und Praktiken zur Förderung des Unternehmertums aufzuzeigen und zu verbreiten, die Öffentlichkeit stärker für die Rolle von Unternehmerinnen und Unternehmern in der Gesellschaft zu sensibilisieren und künftige Unternehmerinnen und Unternehmer zu ermutigen und zu inspirieren.

Für weitere Informationen über die Europäischen Unternehmensförderpreise besuchen Sie die Website oder folgen Sie den Förderpreisen auf Twitter in EnglischFranzösischSpanischItalienisch oder Deutsch oder besuchen Sie die offizielle Facebook Seite der Förderpreise.

Sehen Sie ein Video des letztjährigen Gewinners, Outset


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