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Europäische Kommission

MEMO

Brüssel, 18. August 2013

Welttag der humanitären Hilfe 2013: Erklärung von EU-Kommissarin Kristalina Georgieva

Im Vorfeld des Welttags der humanitären Hilfe am 19. August 2013 hat die EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, Kristalina Georgieva, folgende Erklärung abgegeben:

„Lassen sie uns den mutigen Frauen und Männern, die lebensrettende Hilfe für die Opfer von Naturkatastrophen und Konflikten in der ganzen Welt leisten, gemeinsam unseren Respekt zollen. Dank der täglichen Anstrengungen der humanitären Helfer überleben Millionen von Menschen unvorstellbare Not und haben Aussicht auf eine bessere Zukunft.

Die Europäische Union ist weltweit der größte Geber, aber Geld allein versorgt die Hungernden nicht mit Nahrung, verbindet nicht die Wunden der Verletzten und baut obdachlosen Flüchtlingen kein Dach über dem Kopf. Aber humanitäre Helfer tun es, und ich bin stolz darauf, dass wir ihre Arbeit möglich machen.

Ärzte, Krankenschwestern, Psychologen, Ingenieure, Logistiker, Programmbeauftragte, Informationsmanager, Sicherheitsberater und der Rest der humanitären Gemeinschaft helfen den Opfern von Krisen in schwierigen Situationen. Aber häufig werden sie selbst zu Opfern: Vorläufige Daten aus diesem Jahr belegen, dass mindestens ein humanitärer Helfer täglich getötet, verletzt oder entführt wird. Die Gefahren sind in Afghanistan und Syrien besonders hoch, doch das humanitäre Völkerrecht wird auch in vielen anderen Krisen häufig und grob verletzt.

Davon sind nicht nur humanitäre Helfer betroffen, sondern auch die Menschen, denen sie helfen. Wenn den Nothelfern der Zugang zu den Hilfebedürftigen verweigert wird, kann das bedeuten, dass Tausende von Menschen keine Unterkunft, keine Nahrung und kein sauberes Wasser haben und keine medizinische Versorgung erhalten. Wenn humanitäre Organisationen ein Katastrophengebiet aufgrund der hohen Unsicherheit verlassen müssen, zahlen die zurückgelassenen Gemeinschaften den Preis.

Die europäische Solidarität, durch die Opfer von Krisen und Katastrophen erreicht werden können, wird durch die Gewalt an humanitären Helfer behindert. Die Europäische Kommission stellte dank unseres umfassenden Netzes an Experten vor Ort allein im vergangenen Jahr Soforthilfe für über 120 Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern bereit. Sie arbeiten oft unter gefährlichen Bedingungen: In den letzten Jahren wurden humanitäre Hilfsteams der EU aus Bangui (Zentralafrikanische Republik), Abidjan (Elfenbeinküste), Goma (DR Kongo), Kabul (Afghanistan) und Damaskus (Syrien) vorübergehend evakuiert. Dies erschwert zusätzlich die Hilfe für diejenigen, die zwischen diesen Feindseligkeiten stehen.

Aus diesem Grund appelliere ich im Namen der Opfer und um unsere Hilfe wirksam und im Einklang mit der Solidarität unserer Bürger bereitstellen zu können, an Konfliktparteien, Regierungen und nichtstaatliche Akteure, humanitäre Helfer zu schützen und ihnen zu ermöglichen, ihren lebensrettenden Auftrag auszuführen. Dies ist eine Frage von Leben und Tod. Die Welt braucht mehr Achtung und Schutz der Mitarbeiter von humanitären Hilfsorganisationen.“

Weitere Informationen

MEMO/13/742: Welttag der humanitären Hilfe: Beitrag der Europäischen Union zur humanitären Arbeit

Generaldirektion der Europäischen Kommission für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der EU-Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Webseite der EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, Kristalina Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm


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