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EUROPÄISCHE KOMMISSION

MITTEILUNG

Brüssel, 9. August 2013

Erklärung der Hohen Vertreterin, Catherine Ashton, im Namen der Europäischen Union zum Internationalen Tag der indigenen Völker

„Heute begehen wir den Internationalen Tag der indigenen Völker und bekräftigen erneut, dass sie auf der ganzen Welt die Unterstützung der EU haben. Gemeinsam mit ihnen ehren wir ihr reiches kulturelles Erbe und würdigen den enormen Beitrag, den ihre Traditionen und Kenntnisse zum Weltkulturerbe geleistet haben. Die EU hat die Erklärung der Vereinten Nationen von 2007 über die Rechte der indigenen Völker stets entschieden befürwortet. Diese Erklärung ist ein wichtiges Instrument zur Förderung der Menschenrechte, doch ihre Umsetzung ist weiterhin eine Herausforderung. Leider sind Diskriminierungen und Ungleichbehandlung von Angehörigen indigener Völker auch heute noch weltweit an der Tagesordnung. Die EU würdigt die Verteidiger der Rechte der indigenen Völker, die in vielen Ländern besonderen Gefahren und akuter Repression ausgesetzt sind, wie aus zahlreichen internationalen Berichten, einschließlich Berichten des Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen zu Menschenrechtsverteidigern hervorgeht.

Sie setzt sich dafür ein, Menschenrechte in alle Bereiche ihrer Außenpolitik einzubeziehen. Die EU bringt das Thema der Rechte der indigenen Völker in ihrem politischen Dialog mit Drittländern und regionalen Organisationen und in multilateralen Foren wie den Vereinten Nationen wo immer dies relevant ist zur Sprache. Sie bietet ferner finanzielle Unterstützung für zivilgesellschaftliche Projekte, Delegierte indigener Völker in Gremien der Vereinten Nationen und im Rahmen der einschlägigen Tätigkeiten der ILO. In diesem Jahr hat die EU eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Europäischen Instruments für Demokratie und Menschenrechte (EIDHR) veröffentlicht, die der Förderung der Rechte der indigenen Völker gewidmet ist. Die EU hat sich ferner dazu verpflichtet, ihre Politik im Vorfeld der Weltkonferenz über indigene Völker 2014 zu überprüfen und weiterzuentwickeln.“


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