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Europäische Kommission

MEMO

Brüssel, 1. August 2012

Europäische Kampagne für Spielzeugsicherheit: Lassen Sie sich nicht durch Unfälle den Sommer verderben!

Das EU-Spielzeugrecht schreibt die weltweit strengsten Sicherheitsvorschriften vor. Damit diese Vorschriften auch korrekt umgesetzt werden und ihre Wirkung entfalten können, müssen wir zum einen gewährleisten, dass sie von zuverlässigen und vertrauenswürdigen Herstellern und Einzelhändlern angewendet werden, und zum anderen dafür sorgen, dass sie durch eine effiziente Marktüberwachung durch die Behörden der Mitgliedstaaten gestützt werden, und vor allem die Verbraucherinnen und Verbraucher darüber aufklären, worauf sie beim Kauf von Kinderspielzeug achten sollen. Wenn eine oder mehrere dieser Voraussetzungen nicht erfüllt sind, kann gefährliches Spielzeug nach wie vor in die Hände unserer Kinder gelangen. Im Rahmen der aktuellen EU-Kampagne für Spielzeugsicherheit präsentiert die Europäische Kommission ein neues Video, das darüber informiert, wie man sicheres Spielzeug kauft und gefahrlos damit spielt. In diesem Video bringt der singende Roboter CE-E den Kindern näher, was mit Spielzeugsicherheit gemeint ist. Und die Eltern erhalten Tipps zu diesem Thema, die sie auch über die Website der Kampagne abrufen können.

In dem Videoclip wird auf bestimmte Sicherheitstipps besonders hingewiesen, die man beachten sollte, wenn man Spielzeug kauft oder damit spielt:

Kaufen Sie nie Spielzeug ohne CE-Kennzeichen!

Durch das CE-Kennzeichen garantiert der Hersteller, dass das Spielzeug allen EU‑Sicherheitsvorschriften, die zu den weltweit strengsten derartigen Bestimmungen gehören, entspricht.

Kaufen Sie für ein Kind unter drei Jahren kein Spielzeug mit abnehmbaren Kleinteilen!

Die Erstickungsgefahr ist besonders groß bei Kindern unter 3 Jahren, die gerne alles in den Mund nehmen! Mit diesem Symbol versehenes Spielzeug ist für Kinder unter 3 Jahren ungeeignet.

Lesen Sie alle Warnhinweise und Gebrauchsinformationen!

So sollten etwa Rollschuhe, Inline-Skates, Spielzeugfahrräder und -roller nur im Beisein der Eltern und wegen der Abschürfungsgefahr nicht ohne Schutzausrüstung (wie z. B. Helme) benutzt werden. Sie dürfen auch nicht im Straßenverkehr verwendet werden, da es leicht zu Unfällen kommen kann.

Eltern müssen noch viel mehr beachten. Weitere Tipps finden Sie auf der eigens zu diesem Thema eingerichteten Webseite auf dem Server Europa:

ec.europa.eu/enterprise/toys-tips

Die Rolle von Industrie und Mitgliedstaaten

Ganz wesentliche Aspekte der Spielzeugsicherheit liegen in der Verantwortung der Spielzeugbranche und der Regulierungsbehörden der Mitgliedstaaten. Die Industrie ist dafür verantwortlich, dass auf den Markt gebrachtes Spielzeug den Vorschriften entspricht, die Mitgliedstaaten wiederum sind für die Durchsetzung dieser Vorschriften und die Marktüberwachung zuständig.

Informationskampagne für Hersteller

Die Kommission will mit ihrer aktuellen Informationskampagne zum Thema Spielzeugsicherheit Hersteller und Händler bei Seminaren mit diesen Sicherheitsvorschriften vertraut machen. Die Kampagne startete im Januar 2012 in Rumänien und wurde in Bulgarien, Frankreich, Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik, Irland und Italien fortgesetzt. Die Wahl fiel auf diese Länder, weil 2009 dort 80 % des gesamten in der EU hergestellten Spielzeugs produziert wurden. Diese Schulungs- und Informationskampagne läuft 2013 in den übrigen Mitgliedstaaten weiter. Die Kommission veranstaltet auch Seminare für chinesische Hersteller, von denen ein Großteil des importierten Spielzeugs in unseren Geschäften stammt.

Kontrolle der CE-Kennzeichnung

Das CE-Zeichen garantiert dem Verbraucher, dass das Produkt geprüft wurde, bevor es in den Handel kommt, und die in der EU gültigen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzauflagen erfüllt. Die Aufsichtsbehörden in allen Mitgliedstaaten müssen durch strenge Kontrollen sicherstellen, dass das CE-Zeichen von den Herstellern, Importeuren und Händlern rechtmäßig verwendet wird. Sie werden von der Kommission auch aufgefordert, sich untereinander abzusprechen, damit sie bei der Auslegung von Normen kohärent vorgehen und die Unternehmen weiterhin darauf vertrauen, dass auf dem Markt Transparenz und Fairness herrschen. Wenn ein Hersteller das CE-Zeichen auf seinem Produkt anbringt, erklärt er damit, dass es allen relevanten Rechtsvorschriften entspricht und übernimmt dafür auch die volle Verantwortung. Durch eine wirksame Durchsetzung der für die CE-Kennzeichnung geltenden Bestimmungen kann man das Vertrauen der Verbraucher gewinnen und auf Dauer sichern. Zudem wird die große Mehrheit der legal arbeitenden Unternehmen diese Bestimmungen einhalten, da sie ansonsten mit gravierenden juristischen und wirtschaftlichen Folgen zu rechnen hätten.

Weitere Informationen zur CE-Kennzeichnung:

IP/10/733, MEMO/10/257, CE-Webseite auf Europa

Weitere Informationen zur EU-Spielzeugindustrie:

IP/11/908, MEMO/11/448, Spielzeug-Webseite auf Europa


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