Navigation path

Left navigation

Additional tools

London 2012: Reding und Vassiliou fordern die Verantwortlichen der Olympischen und der Paralympischen Spiele dringend auf, sich für eine stärkere Vertretung von Frauen im Sport einzusetzen

European Commission - MEMO/12/513   03/07/2012

Other available languages: EN FR EL

Europäische Kommission

MEMO

Brüssel, 3. Juli 2012

London 2012: Reding und Vassiliou fordern die Verantwortlichen der Olympischen und der Paralympischen Spiele dringend auf, sich für eine stärkere Vertretung von Frauen im Sport einzusetzen

Es muss mehr getan werden, um die Vertretung von Frauen im Sport und in Sportgremien zu stärken und den Kampf gegen Diskriminierung und sexuelle Belästigung zu intensivieren. So lautet die Botschaft eines Briefs zweier führender EU-Kommissarinnen an die Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) im Vorfeld der Olympischen und der Paralympischen Spiele 2012 in London.

Viviane Reding, Vizepräsidentin der Kommission und zuständig für Justiz, sowie Kommissarin Androulla Vassiliou, zuständig für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit, Jugend und Sport, begrüßen die Tatsache, dass bei diesen Olympischen und Paralympischen Spielen Frauen erstmals in allen Disziplinen antreten werden. „Dies ist ein Meilenstein in dem langen Kampf für eine echte Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport“, erklären sie in ihrem Schreiben an Jacques Rogge (IOC-Präsident) und Philip Craven (IPC-Präsident). Es seien jedoch weitere Anstrengungen erforderlich, um eine akzeptable Vertretung von Frauen im Sport und in Sportgremien zu erreichen.

Die beiden Kommissarinnen weisen darauf hin, dass die Geschlechtergleichstellung sowohl ein Grundprinzip der Europäischen Union und ein Grundrecht sei als auch eine unabdingbare Voraussetzung für das Erreichen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ziele der EU.

Die Strategie der Kommission für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2010-2015 enthält Leitaktionen zur Förderung der Geschlechtergleichstellung, unter anderem durch mehr Frauen in Aufsichtsräten und die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Die Kommission unterstützt schon heute gleichstellungsbezogene Projekte, an denen die europäischen olympischen und paralympischen Sportorganisationen beteiligt sind. Die Kommissarinnen fordern die Einbindung dieser Aktionen in einen gemeinsamen Rahmen, der in Zukunft mit dem IOC und dem IPC entwickelt werden soll. Sie befürworten auch einen Maßnahmenplan für die Gleichstellung im Sport, dessen Zielsetzungen staatliche und nichtstaatliche Organisationen bis 2020 erreichen sollen. Bei dem von der Kommission am 19./20. September in Nikosia ausgerichteten EU-Sportforum soll dieser Gedanke im Rahmen der Agenda für Good Governance im Sport diskutiert werden.

Die Olympischen Spiele finden vom 27. Juli bis zum 12. August in London statt, die Paralympics vom 29. August bis zum 9. September.


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website