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MEMO/10/688

Brüssel, den 16. Dezember 2010

Vollständige Umstellung auf SEPA (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) - Häufig gestellte Fragen

1. Was ist SEPA?

Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) ist ein Raum, in dem Bürger, Unternehmen und Behörden, gleich wo sie sich befinden, Euro-Zahlungen unter den gleichen grundlegenden Bedingungen und mit den gleichen grundlegenden Rechten und Pflichten leisten und erhalten können.

SEPA1 ist eine Initiative des europäischen Bankgewerbes und wird sowohl von der Europäischen Kommission als auch der Europäischen Zentralbank stark unterstützt. Mit SEPA wird ein Satz einheitlicher Normen, Regeln und Bedingungen für Zahlungsvorgänge in Euro festgelegt, die dadurch genauso einfach, sicher und effizient verarbeitet werden können wie Transaktionen innerhalb eines nationalen Markts. Ziel von SEPA ist es, durch Steigerung von Effizienz und Wettbewerb die Voraussetzungen zu schaffen, dass in der gesamten EU hochwertige elektronische Zahlungsinstrumente zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden können.

SEPA wird so einen EU-weit integrierten Markt für den elektronischen Massenzahlungsverkehr in Euro schaffen. Dies wird Auswirkungen auf jeden haben, der solche Zahlungen leistet. Kurzfristig wird sich SEPA jedoch am stärksten bei Personen bemerkbar machen, die grenzüberschreitende Zahlungen in Euro tätigen.

Bei SEPA wird nicht zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Euro-Zahlungen differenziert und stattdessen die gesamte EU (plus einige Drittländer) als einheitlicher Raum für elektronische Zahlungen in Euro betrachtet. SEPA erfasst nur Zahlungen in Euro; Zahlungen in anderen Währungen fallen nicht unter das System. Aus geographischer Sicht erfasst SEPA Euro-Zahlungen in oder zwischen den 27 EU-Mitgliedstaaten plus Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und Monaco.

2. Warum SEPA?

Euro-Banknoten und -Münzen wurden 2002 eingeführt und befinden sich im gesamten Euroraum in freiem Umlauf. Bei elektronischen Zahlungen, die häufig eine viel praktischere und effizientere Zahlungsmöglichkeit darstellen, stellt sich die Situation dagegen ganz anders dar. Der elektronische Massenzahlungsverkehr in Euro wird nach wie vor auf nationaler Ebene organisiert, was seinen Ausdruck in unterschiedlichen technischen Normen, anderen Zahlungsinstrumenten und getrennten Infrastrukturen für die Verarbeitung der Zahlungen findet. Ergebnis sind fragmentierte nationale Märkte, Effizienz- und Skalenverluste sowie weniger Wettbewerb auf EU-Ebene. Zudem sind die Zahlungsvorgänge – insbesondere bei grenzüberschreitenden Zahlungen – komplexer.

Zahlungsdienstleistungen kosten in einigen Mitgliedstaaten deshalb mehr als sie sollten und erschweren Verbrauchern und grenzüberschreitend tätigen Unter­nehmen das Leben. Unternehmen mit einem hohen Volumen an grenzüberschreitenden Zahlungen müssen in vielen der Länder, in denen sie aktiv sind, ein eigenes Bankkonto eröffnen, da sie sonst Zahlungen, die sich aus ihrer Unternehmenstätigkeit im Binnenmarkt ergeben, nicht leisten können. Ähnliches gilt für Personen, die in mehr als einem Land leben und arbeiten und bei der Leistung von Zahlungen häufig unterschiedlichen Regelungen und Anforderungen unterliegen. So ist es in der Regel nicht möglich, vom Konto des Herkunftslands eine Lastschrift auf ein Bankkonto in einem anderen Land in Auftrag zu geben2.

Weitere Probleme sind die häufigen Verzögerungen bei Zahlungen in andere Länder des Euroraums und die großen Unterschiede zwischen den Bankgebühren für Zahlungsdienste. Bei einer aktuellen Erhebung3 im Auftrag der Europäischen Kommission zeigte sich, dass in den Niederlanden, einem der Mitgliedstaaten mit den günstigsten Bankgebühren, grundlegende Zahlungsdienste im Vergleich zum EU-Durchschnitt von 112 EUR rund ein Drittel weniger kosten, während sie im teuersten Mitgliedstaat Italien beinahe beim Zweieinhalbfachen des EU-Durchschnitts liegen. Das heißt, in Italien zahlt ein durchschnittlicher Kunde für grundlegende Bankdienstleistungen, einschließlich Zahlungen, etwa 253 EUR pro Jahr, während er in den Niederlande nur 46 EUR pro Jahr zahlt.

Eckdaten

SEPA betrifft Euro-Zahlungen in der gesamten EU (Euroraum plus Nichteuroraum) sowie 5 Drittländern und erfasst somit rund 500 Millionen Bürger und viele Milliarden elektronischer Zahlungsvorgänge. Der Schwerpunkt von SEPA liegt jedoch auf dem Euroraum, da dessen Mitglieder den Euro als Landeswährung eingeführt haben.

Im Jahr 2006 wurden in der EU-16 insgesamt über 72 Milliarden bargeldloser Transaktionen durchgeführt, was den Banken Einnahmen in Höhe von 46 Mrd. EUR ermöglichte4.

Derzeit werden im Massenzahlungsverkehr allein im Euroraum jedes Jahr ungefähr 50 Milliarden elektronischer Zahlungsvorgänge und bis zu viermal mehr Barzahlungen verarbeitet. Diese werden (laut Statistik des Blue Book der EZB) von 321,5 Millionen Bürgern, 16-18 Millionen großer und kleiner Unternehmen und ungefähr 8 000 Banken an 5,75 Millionen Verkaufsstellen und 293 008 Geldautomaten getätigt.

In den Ländern des Euroraums, dem Vereinigten Königreich, Schweden und Polen leisteten Unternehmen, Behörden und Verbraucher im Jahr 2006 Zahlungen in Höhe von insgesamt 158 Mrd. EUR, was 1,3 % des BIP entspricht (bei Einbeziehung von Barzahlungen dürfte diese Zahl sogar bei 2,3 % liegen) 5.

In einer umfassenden Studie in 16 EU-Mitgliedstaaten6 unter Einbeziehung von sowohl Euro- als auch Nichteuroländern wurden die potenziellen Vorteile von SEPA für die Zahlungsmärkte auf bis zu 123 Mrd. EUR beziffert (über 6 Jahre kumuliert)7. Bei vollständiger Umsetzung von SEPA entspräche dies für diese Länder jährlichen Einsparungen in Höhe von durchschnittlich 0,2 % des BIP8.

SEPA dürfte bei den Bankgebühren zu einer Abwärtskonvergenz führen, und je schneller SEPA zur Realität wird, desto schneller darf mit dieser Konvergenz gerechnet werden.

Überweisungen und Lastschriften machen 52 % aller Zahlungsdienstleistungen aus9. Das heißt, dass in der EU jährlich 150 Zahlungsvorgänge pro Kopf getätigt werden10. Die Nutzung der verschiedenen Zahlungsinstrumente ist sehr unterschiedlich. Im Euroraum erfolgen im Schnitt jährlich 51 Lastschriften pro Kopf, in Deutschland sind dies 97.

Ein weiteres großes Potenzial von SEPA eröffnet sich hinsichtlich der elektronischen Rechnungsstellung („e-Fakturierung“), die es Lieferanten und Käufern ermöglicht, Rechnungen vollständig automatisiert zu stellen, zu verarbeiten und abzuwickeln. Bei einer vollständigen Umstellung auf SEPA könnten die Kosten pro elektronischer Rechnung auf 0,28 bis 0,47 EUR verringert werden, was im Vergleich zu Papierrechnungen einer Kostensenkung um 70 % bis 75 % entspräche11.

Ziel von SEPA ist die Schaffung eines integrierten, wettbewerbsorientierten und innovativen Markts für den elektronischen Massenzahlungsverkehr in Euro. SEPA wird den Wettbewerb erhöhen und dürfte bei den Zahlungsdienstleistungen für Privatkunden für einen gewissen Preissenkungsdruck sorgen. Zudem ist ein leistungsfähiges Zahlungssystem eine Voraussetzung für einen ordnungsgemäß funktionierenden Binnenmarkt. SEPA wird den Handel innerhalb des Binnenmarkts vereinfachen, die Integration der Finanzmärkte verbessern und die europäische Wirtschaft als Ganzes stärken.

3. Was passiert in Ländern, die den Euro (noch) nicht eingeführt haben?

SEPA-Zahlungen können auf jedes bzw. von jedem Euro-Konto geleistet werden, das bei einer im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum ansässigen Bank geführt wird. Dafür müssen Zahler und/oder Zahlungsempfänger nicht unbedingt ein Konto in einem SEPA-Land haben, das den Euro bereits als nationale Währung eingeführt hat. Was zählt ist, dass es sich um ein Euro-Konto handelt.

SEPA-Zahlungen können als Überweisung, als Lastschrift oder mithilfe einer Bankkarte erfolgen12.

4. Was wurde bisher erreicht?

SEPA erfordert sowohl im Hinblick auf technische Lösungen als auch auf Kundendienste und Verfahren eine Harmonisierung der nationalen und grenzüberschreitenden Euro-Zahlungssysteme. Deshalb hat die europäische Bankenindustrie SEPA-Regelungen für Überweisungen und Lastschriften formuliert.

Der Startschuss für SEPA-Überweisungen fiel am 28. Januar 2008. Die Standardvariante des SEPA-Lastschriftverfahrens und das SEPA-Lastschriftverfahren für Geschäftskunden13 sind seit Anfang November 2009 operabel. Dies wurde zeitlich abgestimmt auf den 2. November 2009, bis zu dem sämtliche EU-Mitgliedstaaten die Richtlinie über Zahlungsdienste14 in innerstaatliches Recht umsetzen mussten.

Seit November 2009 stellen die Banken schrittweise auf SEPA-Lastschriftdienste um. Laut Gemeinschaftsrecht15 müssen im Euroraum alle Banken, die Lastschriftdienste anbieten, ab November 2010 im Rahmen der Standardvariante des SEPA-Lastschriftverfahrens erreichbar sein.

Für Zahlungskarten wurde ein SEPA-Kartenzahlungsrahmen geschaffen, der aktuell von Banken, Bankkartensystemen und Kartenverarbeitern umgesetzt wird. Zahlungskarten für allgemeine Zwecke müssen diesem Rahmen zufolge strengere Sicherheitsmerkmale aufweisen.

Wenngleich auf dem Weg zu SEPA bereits erhebliche Fortschritte erzielt wurden, sind sich die meisten Beteiligten doch darin einig, dass Regulierungsmaßnahmen auf EU-Ebene notwendig sind, um dieses Projekt innerhalb einer angemessenen Frist zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. So erfolgen heute trotz der Einführung von SEPA-Überweisungen vor mehr als 30 Monaten noch immer weniger als 10 % aller Überweisungen im Euroraum mittels europaweiter Zahlungsinstrumente (Daten der EZB). Wenn dieser Trend anhält, wird es noch lange dauern, bis die Vorteile von SEPA vollständig zum Tragen kommen.

5. Wer steht hinter SEPA?

Bankenindustrie: Der Europäischer Zahlungsverkehrsausschuss (EPC) ist in Bezug auf SEPA-Zahlungen das Entscheidungs- und Koordinierungsgremium des europäischen Bankgewerbes und hat Regelungen für SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften sowie einen SEPA-Kartenzahlungsrahmen für Kartenzahlungen festgelegt. Für die Migration der Kunden von den bestehenden nationalen Zahlungsinstrumenten auf die neuen SEPA-Produkte bleiben die Banken selbst verantwortlich.

Bankkunden: SEPA kann nur Erfolg haben, wenn die Kunden - insbesondere Unternehmen und öffentliche Verwaltungen mit hohem Transaktionsvolumen - die neuen SEPA-Zahlungsinstrumente auch nutzen.

Behörden: Die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken, das Europäische Parlament und die Regierungen der Mitgliedstaaten unterstützen SEPA. Die Rechtsgrundlage liefert die Zahlungsdienstrichtlinie. Bankkunden sollen durch eine ganze Reihe von Maßnahmen, einschließlich sorgfältiger Beobachtung des Marktes und Migration der Behörden, dazu bewegt werden, ebenfalls den Übergang zu den neuen SEPA-Zahlungsinstrumenten zu vollziehen.

Um eine kritische Masse für SEPA-Zahlungen zu erreichen, müssen die öffentlichen Verwaltungen (nationale Finanzverwaltung, Steuerämter, Arbeitsämter und Sozialversicherungsämter) mit gutem Beispiel vorangehen. Der öffentliche Sektor ist ein wichtiger wirtschaftlicher Akteur; auf ihn entfallen bis zu 20 % der elektronischen Zahlungen. Die Umstellung eines solchen Transaktionsvolumens auf SEPA könnte auch anderen Nutzern, die häufig elektronische Zahlungen tätigen, (z. B. Firmen, kleine und mittlere Unternehmen) den Weg zeigen. Die Kommission veröffentlicht alle sechs Monate eine Erhebung16 über die SEPA-Umstellung von Behörden, um die Migration im öffentlichen Sektor zu beschleunigen.

6. Welcher Nutzen ist damit verbunden?

Schnellere Zahlungen: Elektronische Überweisungen in Euro werden den Empfänger ab 1. Januar 2012 in der gesamten EU spätestens am nächsten Geschäftstag17 erreichen. Zudem wird die Überweisung dem Konto des Begünstigten unmittelbar und in voller Höhe gutgeschrieben18. Die Bank des Zahlungsempfängers darf keine Wertstellungstechniken anwenden, d. h. das Datum der Gutschrift ist gleichzeitig das Datum für die Berechnung von Haben- oder Sollzinsen.

Möglichkeit grenzüberschreitender Lastschriften: SEPA wird es den Kunden zum ersten Mal ermöglichen, in der gesamten EU grenzüberschreitende Lastschriften in Euro zu veranlassen19. Die Verbraucher können über ein einziges Bankkonto und eine einzige Bankkarte Zahlungen in allen 32 SEPA-Ländern leisten. Auch Verbraucher, die Waren oder Dienstleistungen von Einzelhändlern in anderen SEPA-Ländern erwerben wollen, werden dies einfacher tun können.

Für den Alltag von Verbrauchern und Bürgern: Die Einführung von SEPA macht es im Ausland lebenden europäischen Staatsbürgern, einschließlich Arbeitern, Studenten, Besitzern von Ferienwohnungen, Touristen und Rentnern, deutlich einfacher, ihre Rechnungen zu zahlen. Alle Verbraucher werden mit einem Konto und einer Zahlungskarte bei ihrer Hausbank auskommen und können damit sämtliche – nationalen und grenzüberschreitenden - Zahlungen im SEPA-Raum tätigen.

Für Unternehmen: Auf Unternehmen wird sich SEPA sogar noch stärker auswirken, da Unternehmen in der Regel komplexere Zahlungen vornehmen als Verbraucher. Die Vorteile werden stark von der Größe der Unternehmen abhängen, von der Art, wie sie arbeiten, und von den Unternehmen, mit denen sie im Wettbewerb stehen. Gemeinsame Normen, eine schnellere Zahlungsabwicklung und eine einfachere Verarbeitung werden den Cashflow verbessern, die Kosten verringern und den Zugang zu neuen Märkten erleichtern. Es wird mehr Zahlungsdienstleister geben, die Prozesse werden schneller und effizienter und die Transparenz wird zunehmen. Mittelfristig darf auch mit niedrigeren Gebühren gerechnet werden.

Nehmen wir das Beispiel eines Import-/Exportunternehmens in Deutschland. Dieses kann sich in Europa – unabhängig von seinem Standort – von nun an eines einzigen Zahlungsinstruments seines Vertrauens bedienen, um Geldbeträge von Schuldnern zu erhalten. Für das deutsche Unternehmen bedeutet dies, dass es einige seiner Euro-Konten im Ausland nicht mehr führen muss. Finanztransfers und Zahlungen werden schneller abgewickelt, es kann Cashflow und Kassenführung20 optimieren und dank niedrigerer Bankgebühren Geld sparen. Große Unternehmen können „Zahlstellen“ einrichten, die Zahlungen über mehrere Mitgliedstaaten hinweg effizient organisieren und ausführen.

Capgemini, eine Beratungsfirma für IT-Dienste und –Unternehmen, hat Zahlen für 2008 vorgelegt, wonach eine rasche Umstellung auf SEPA für die europäische Wirtschaft allein auf den Zahlungsmärkten einen Mehrwert von bis zu 123 Mrd. EUR schaffen könnte (berechnet über sechs Jahre); bei Berücksichtigung der e-Fakturierung ergibt sich ein weiteres Einsparpotenzial von 238 Mrd. EUR.

Die Europäische Kommission erwartet von SEPA Auswirkungen, die weit über die Zahlungsverkehrsbranche und damit zusammenhängende Behördendienste hinausreichen. SEPA wird eine Plattform bieten, auf der eGovernment-Dienste wie die elektronische Rechnungsstellung, elektronische Ausschreibungen, elektronischer Zahlungs­verkehr, elektronische Signaturen und elektronische Dienste im Zusammenhang mit Steuern, Zoll und Sozialversicherung weiter entwickelt werden.

SEPA wird technologische Innovationen für den Zahlungsverkehr stimulieren, so dass die Europäer neue Angebote wie Online- oder Mobiltelefon-Zahlungen nutzen können21. Die Bezahlung von Rechnungen wird damit noch nutzerfreundlicher22. Die gemeinsamen Normen und Regelungen, die SEPA zugrunde liegen, werden den Banken viele strategische Möglichkeiten bieten, um zu innovieren, neue Produkte zu entwickeln, alternde Systeme zu ersetzen und die operative Effizienz zu verbessern. Dies kann den Weg für andere Marktteilnehmer wie Telekom-Betreiber ebnen, die Aufgaben von Zahlungsinstituten übernehmen und über mobile Rechnungen oder andere neue innovative Zahlungsinstrumente Zugang zu neuen Zahlungsmärkten, z. B. im Zusammenhang mit dem Herunterladen von Musik und Filmen, finden können. All dies wird in Zukunft zu einem immer stärker wettbewerbsorientierten Markt führen.

VOR SEPA

SEPA

Nationale/lokale Lösungen

Gemeinsame Lösungen mit ergänzenden fakultativen Diensten

Unterschiedliche Zahlungsinstrumente und –normen, Kundenerfahrungen und Verbraucherschutzgesetze

Gemeinsame Standardzahlungsinstrumente und -normen, kohärente Kundenerfahrung, harmonisierte Verbraucherschutzgesetze

Komplexität und Risiken bei grenzüberschreitenden Transaktionen

Weniger Komplexität und mehr Effizienz: SEPA-Zahlungen werden wie Inlandszahlungen behandelt

Quelle: SEPA-Leitfaden des EPC: “Making SEPA a reality: The definitive guide”

7. Wer spürt die Auswirkungen auf dem Zahlungsmarkt?

Grundsätzlich wird jeder Auftraggeber elektronischer Zahlungen in Euro (d. h. Bürger, Händler, öffentliche Verwaltungen und Unternehmen) die Auswirkungen von SEPA spüren; dies gilt auch für die gesamte Zahlungskette (hauptsächlich Banken, Zahlungsverarbeiter sowie Clearing- und Abwicklungsmechanismen).

Wie viele Europäer sind betroffen?

Das Ziel von SEPA besteht in der Schaffung eines EU-weit integrierten Markts für den elektronischen Massenzahlungsverkehr in Euro, d. h. jeder, der im Euroraum elektronische Zahlungen leistet, wird die Auswirkungen spüren. Kurzfristig wird sich SEPA jedoch am stärksten bei Personen und Unternehmen bemerkbar machen, die grenzüberschreitende Zahlungen in Euro tätigen. Leben, Studium, Ruhestand, Urlaub: Europas Bürger verbringen immer mehr Zeit im Ausland. Auch der Handel innerhalb des Binnenmarktes nimmt immer weiter zu.

Dies heißt, dass beispielsweise ein belgischer Staatsbürger, der in Finnland arbeitet, spätestens bis Ende des nächsten Geschäftstages sein volles Gehalt auf seinem belgischen Bankkonto erhält. Eine deutsche Familie kann die Gas- und Stromrechnung für ihr Ferienhaus in Griechenland durch einen einfachen Lastschrifteinzug von ihrem deutschen Konto aus zahlen. Eine slowakische Austauschstudentin in Italien kann all ihre Zahlungen mühelos von ihrem slowakischen Konto aus erledigen. Ein irischer Rentner, der in Spanien lebt, kann seine Tageszeitung problemlos per Lastschrift über sein spanisches Konto zahlen23.

Ein Blick auf den EU-Handel am Beispiel Deutschlands: Seine innergemeinschaftlichen Aus- und Einfuhren beliefen sich im Jahr 2006 auf 559 bzw. 459 Mrd. EUR. Der Nettosaldo des Handels innerhalb der EU-27 (100 Mrd. EUR) lag 2006 fast doppelt so hoch wie beim außergemeinschaftlichen Handel (50 Mrd. EUR) 24 [d. h. Deutschland treibt weit mehr Handel mit EU-Mitgliedstaaten als mit Drittländern]. Alle Exportunternehmen, die am innergemeinschaftlichen Handel beteiligt sind, werden feststellen, dass ihre Euro-Zahlungen sich dank SEPA stark vereinfachen. Unternehmen, die in verschiedenen Mitgliedstaaten tätig sind, werden in ähnlicher Weise große Vorteile wahrnehmen.

Laut Eurostat-Schätzungen lebten 2008 etwa 11,3 Millionen EU-Bürger, d. h. 2,3 % der Gesamtbevölkerung der EU, in einem anderen als ihrem eigenen Mitgliedstaat. Über eine Million Personen überqueren täglich die Grenze, um zu arbeiten.

Aktuellen Studien zufolge haben 10 % der Europäer irgendwann in ihrem Leben in einem anderen Land (inner- oder außerhalb der EU) gelebt und gearbeitet. Drei Prozent haben in einem anderen Land gelebt, ohne dort zu arbeiten, und ein Prozent haben bereits in einem anderen Land gearbeitet, ohne jedoch dort zu leben.

Fast zwei von zehn Europäern (17 %) beabsichtigen, irgendwann in der Zukunft im Ausland zu arbeiten. 12 % davon planen, dies im nächsten Jahr, 47 % in den kommenden fünf Jahren zu tun.

Die Mehrheit der Europäer (60 %) vertritt die Auffassung, dass Mobilität innerhalb der EU eine gute Sache für die europäische Integration sei, 50 % meinen, sie komme dem Arbeitsmarkt zugute, und 47 % glauben, dass sie der Wirtschaft förderlich sei.

2,2 Million Studenten haben seit seinem Beginn im Jahr 1987 am ERASMUS-Austausch teilgenommen; seit 1997 auch 250 000 Hochschullehrer und anderes Personal.

Die meisten dieser Personen haben Bankkonten und müssen Zahlungen in mehr als einem Mitgliedstaat leisten. SEPA wird ihnen das Leben einfacher machen.

Dank SEPA können Verbraucher in über 32 Ländern Zahlungen über ein einziges Bankkonto und mit einer einzigen Bankkarte leisten. Bürger können sich bei Ausgaben im Ausland sicherer fühlen, tragen weniger Bargeld bei sich und sind weniger von Geldautomaten vor Ort abhängig. Die Zahlungskarte bei ihrer Hausbank wird für Zahlungen in jedem SEPA-Land akzeptiert und sie werden über alle Einzelheiten von Händlergebühren für die Währungsumrechnung im SEPA-Raum informiert.

8. Warum brauchen wir ein Enddatum für die Umstellung auf den SEPA?

Die Festlegung eines Fristendes wird Rechtssicherheit schaffen, einen Anreiz für Investitionen in SEPA geben, verhindern, dass durch die Koexistenz von zwei parallelen Zahlungssystemen Kosten entstehen und den erheblichen künftigen Nutzen des SEPA frühzeitig zum Tragen bringen. Nach der jüngsten Kommissionserhebung zur Umstellung der öffentlichen Verwaltungen auf SEPA hat es hier zwar Fortschritte gegeben, doch ist die Umstellung noch nicht so weit vorangekommen wie eigentlich geplant. Den Monatsstatistiken der Europäischen Zentralbank25 zufolge wird von elf Überweisungen nur eine im SEPA-Format getätigt. SEPA kann aber nur dann maximalen Nutzen bringen, wenn alle wichtigen Akteure, wie Unternehmen und öffentliche Verwaltungen, ihn annehmen und die notwendigen Änderungen entschlossen vorantreiben.

Es herrscht allgemein Übereinstimmung darüber, dass die Festlegung eines Enddatums wichtig ist, damit der Umstellungsprozess nicht an Dynamik verliert. Auch das Europäische Parlament unterstützt die Festlegung eines solchen Termins und hat die Kommission unlängst aufgefordert, „einen klaren, geeigneten und verbindlichen Termin für den Abschluss der Migration auf SEPA-Produkte bis spätestens 31. Dezember 2012 festzulegen“.

Die Europäische Kommission befürwortet die Vorlage einer EU-Verordnung, in der für die Koexistenz der bestehenden nationalen Systeme und des neuen SEPA-Systems Enddaten festgelegt und so die endgültige Umstellung von Überweisungen und Lastschriften auf den SEPA herbeigeführt wird.26 Es sollten vernünftige Übergangsfristen gelten, damit Kunden und Banken sich mit dem SEPA vertraut machen und die notwendigen Anpassungen und Investitionen vornehmen können.

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED
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Quelle: European Trend Survey – Banks and Future 201027

9. „IBAN die Schreckliche“ – gar nicht so schrecklich

Für den Verbraucher bedeutet die Umstellung auf SEPA lediglich, dass künftig bei der Kontoangabe zu Zahlungszwecken anstatt der inländischen Kontonummer (BBAN) und der inländischen Bankleitzahl die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) sowie in bestimmten Fällen die internationale Bankleitzahl BIC (Bank Identifier Code, s. u.) angegeben werden müssen. SEPA ist ein integriertes Zahlungsverkehrssystem und erfordert deshalb ein einheitliches Verfahren für die länderübergreifende Kontenerkennung wie IBAN.

Die IBAN ist außerordentlich einfach und in jedem Mitgliedstaat gleich aufgebaut. Sie setzt sich im Wesentlichen aus der bestehenden inländischen Kontonummer und (in einigen Fällen) der inländischen Bankleitzahl zusammen. Diesen vorangestellt sind eine zweistellige Prüfziffer und der aus zwei Buchstaben bestehende ISO‑Ländercode (ISO = International Standards Organisation, z. B. BE für Belgien). Der Hauptvorteil der zweistelligen Prüfziffer liegt darin, dass sich die Möglichkeit, dass eine Zahlung bei Verwendung der IBAN auf ein falsches Konto überwiesen wird, ganz erheblich verringert, was wiederum die Zahlungssicherheit erhöht.

In Deutschland hat die IBAN beispielsweise 22 Stellen und setzt sich aus der Länderkennung DE, der zweistelligen Prüfziffer sowie der zehnstelligen Kontonummer und der achtstelligen Bankleitzahl28 zusammen. Dies veranschaulicht folgendes Diagramm.

Aufbau der IBAN in Deutschland

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Die einzige wirkliche Neuerung beim SEPA stellt somit nur die zweistellige Prüfziffer dar, die die Sicherheit erhöht.

Streng genommen kann auch die internationale Bankleitzahl verlangt werden. Diese hat zwischen acht und elf Stellen. In den allermeisten Fällen ist dies jedoch nicht der Fall. In Belgien und Österreich beispielsweise fügen die Banken die BIC automatisch ein. Für die Nutzer erleichtert dies die Umstellung auf SEPA erheblich. Um die Umstellung so leicht wie möglich zu machen, ermutigt die Kommission alle Banken dazu, die BIC nach Möglichkeit automatisch einzufügen.

Was den Übergang zur IBAN in der Praxis angeht, sollten die Banken Maßnahmen treffen, um die SEPA-Umstellung vor allem für die Verbraucher so einfach wie möglich zu gestalten. Es gibt keinen Grund, warum von Verbrauchern ein kompliziertes Ausfüllen von Vordrucken verlangt werden sollte. Beispiele hierfür sind:

  • eine automatische Konvertierung, so dass Kunden, die Internetbanking verwenden, nur auf denselben Empfänger klicken müssen und für die elektronische Überweisung automatisch die neue Kontonummer eingesetzt wird [wie beispielsweise in Belgien];

  • Angabe von IBAN und BIC auf der Bankkarte, so dass die Kunden ihre IBAN/BIC rasch zur Hand haben, wie beispielsweise in Österreich bei allen neuen Debitkarten der Fall29;

  • bei Rechnungen von Versorgungsunternehmen oder Versicherungsgesellschaften können IBAN und BIC schon auf dem Vordruck angegeben werden;

  • bei Lastschriften werden automatisch die neuen IBAN/BIC-Kennziffern verwendet.

2009 erfolgten die meisten bargeldlosen Transaktionen in Deutschland in Form von Lastschriften (50 %), bei denen nicht für jeden Vorgang die Kontonummer angegeben werden muss. Weitere 35 % der Zahlungen bestanden aus Überweisungen in Form von Daueraufträgen oder Überweisungen am Geldautomaten, wo die Kontonummer des Kunden stets automatisch eingesetzt wird. Damit werden die Verbraucher bei den allermeisten bargeldlosen Zahlungen nicht durch neue Anforderungen oder durch geänderte Verfahrensweisen belastet30.

Bei grenzüberschreitenden Zahlungen, wo IBAN (und oftmals BIC) seit langem notwendig sind, wird es keine wirkliche Änderung geben.

Alles in allem zeigen die bisherigen Erfahrungen, dass eine erfolgreiche Umstellung auf SEPA und IBAN möglich ist. In einigen Ländern, wie Luxemburg, Italien, Griechenland und Slowenien, ist diese Umstellung bereits vollzogen. In anderen Ländern, wie Italien, Belgien und Malta, wird die IBAN schon zunehmend im Inlandszahlungsverkehr verwendet.

10. Warum sind Interbankenentgelte pro Transaktion bei SEPA-Lastschriften untersagt, werden bei fehlgeschlagenen Transaktionen aber akzeptiert?

Derzeit besteht in den Bankensystemen von sechs Mitgliedstaaten (Spanien, Frankreich, Schweden, Belgien, Portugal und Italien) die Vereinbarung, dass die Bank des Zahlungsempfängers (z. B. des Versorgungsunternehmens) der Bank des Auftraggebers (d. h. des Verbrauchers) bei jeder Lastschrift ein verdeckte Gebühr zahlt. Diese Gebühren werden als multilaterale Bankenentgelte bezeichnet. Da sie kollektiv zwischen Banken vereinbart werden und sich auf die Preise auswirken, bestehen Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Wettbewerb.

Die Banken in den genannten sechs Mitgliedstaaten rechtfertigen diese Entgelte für gewöhnlich damit, dass sie den Auftraggebern den notwendigen Anreiz für die Wahl des für den Zahlungsempfänger außerordentlich attraktiven Lastschriftverfahrens geben und die Kosten für die Auftraggeber niedrig halten.

Hierfür gibt es nach Auffassung der Kommission aber keine ausreichenden Belege. Erstens erfordert das Lastschriftverfahren in den anderen 21 Mitgliedstaaten auch keine multilateralen Interbankenentgelte und gibt es in den Mitgliedstaaten, in denen Lastschriften am häufigsten verwendet werden, kein pro Transaktion erhobenes Interbankenentgelt. Zweitens sind die Gebühren, die den Kunden für Lastschriften in Rechnung gestellt werden, oder die Bankgebühren im allgemeinen in den Mitgliedstaaten, in denen es ein solches Interbankenentgelt gibt, offensichtlich nicht niedriger. Dem Kunden bringen pro Transaktion erhobene Interbankenentgelte somit keinen sichtbaren Vorteil.

Ein Verbot solcher transaktionsbezogenen multilateralen Bankenentgelte wird die Kosten des Lastschriftsystems transparenter machen. Bei Zahlern, die dem System skeptisch gegenüberstehen, können die Zahlungsempfänger, die normalerweise eine langjährige Geschäftsbeziehung zu ihren Lastschriftkunden haben, am besten direkte Anreize für deren Zustimmung zum Lastschriftverfahren geben. So bieten einige Versorgungsunternehmen ihren Kunden schon heute Preisnachlässe an, wenn sie sich mit dem Lastschriftverfahren einverstanden erklären.

Bei fehlgeschlagenen Transaktionen können multilaterale Bankenentgelte allerdings die Effizienz des Lastschriftverfahrens erhöhen, wenn sie gewährleisten, dass die für den Fehlschlag Verantwortlichen auch tatsächlich die Verantwortung übernehmen.

11. Bedeutet die Anforderung, wonach Interbankenentgelte bei abgelehnten Lastschriften darauf abzielen müssen, dem Verursacher des Fehlers die Kosten zuzuweisen, tatsächlich, dass Interbankenentgelte in zwei Richtungen gehen können, je nachdem, bei welcher Bank der Fehler liegt?

Die teilnehmenden Banken können das System so gestalten, wie sie es für richtig halten, vorausgesetzt, dass die Höhe der Interbankenentgelte auf einer kollektiven Vereinbarung beruht, deren Ziel eine effiziente Kostenallokation ist, d. h. die Kosten der Partei zugewiesen werden, die den Fehler verursacht hat. Die Allokation fehlerbedingter Kosten lässt sich allerdings auch mit Hilfe praktischer Lösungen erreichen, die der Funktionsweise der Vereinbarung, der Möglichkeit der Parteien auf Schadenersatz und den Kosten- und Erlösströmen zwischen den Parteien Rechnung tragen.

Weitere Informationen zum Thema SEPA finden Sie unter:

http://ec.europa.eu/internal_market/payments/sepa/ec_de.htm

1 :

http://ec.europa.eu/internal_market/payments/sepa/index_de.htm.

2 :

In einigen Ausnahmefällen gibt es Lastschriftverfahren zwischen Banken in Deutschland und Österreich.

3 :

Studie von Van Dijk Management Consultants für die Europäische Kommission, 2009.

4 :

SEPA-Studie, Cap Gemini (S. 8).

5 :

SEPA-Studie, Cap Gemini (S. 4). Siehe http://ec.Europa.eu/internal_market/payments/sepa/ec_en.htm#next_steps

6 :

Dabei handelt es sich um Österreich, Belgien, Deutschland, Spanien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Slowenien und das Vereinigte Königreich.

7 :

Der „SEPA-Nettoeffekt“ wird als logische Summe der erforderlichen Investitionen, Änderungen der Betriebskosten und der Bankgebühren definiert.

8 :

SEPA-Studie, Cap Gemini (S. 5)

9 :

„Preparing the Monitoring of the Impact of the Single Euro Payment Area (SEPA) on Consumers“ (Überwachung der Auswirkungen von SEPA auf die Verbraucher), GD Gesundheit und Verbraucherschutz.

Siehe http://ec.Europa.eu/consumers/rights/docs/SEPA_monitoring_study.pdf

10 :

Studie „Data collection for prices of current accounts provided to consumers“ (Datenerhebung zu den Preisen für Girokonten), GD SANCO.

Siehe http://ec.Europa.eu/consumers/rights/docs/study_bank_fees_en.pdf (S. 12).

11 :

SEPA-Studie, Cap Gemini (S. 28).

12 :

SEPA for Consumers (S. 6). http://www.Europeanpaymentscouncil.eu

13 :

SEPA-Leitfaden „Making SEPA a reality: The definitive guide“ (S. 16-23). Siehe http://www.europeanpaymentscouncil.eu/knowledge_bank_detail.cfm?documents_id=183

14 :

Richtlinie über Zahlungsdienste – siehe http://ec.europa.eu/internal_market/payments/framework/index_de.htm

15 :

Verordnung (EG) Nr. 924/2009.

16 :

http://ec.europa.eu/internal_market/payments/docs/sepa/publ_adm_migration-2010_10_en.pdf

17 :

Bis 2012 innerhalb von maximal drei Geschäftstagen.

18 :

Ohne Gebühren oder Abzüge.

19 :

Euro-Konten müssen im Euroraum ab dem 1. November 2010 und außerhalb des Euroraums ab dem 1. November 2014 erreichbar sein. Dies gilt nur für Euro-Konten, die dem Verbraucher Lastschrifteinzüge ermöglichen.

20 :

SEPA-Leitfaden „Making SEPA a reality: The definitive guide“ (S. 23 - SEPA-Lastschriftverfahren für Geschäftskunden).

21 :

Trendstudie „European Trend Survey – Banks and Future 2010“ (S. 14, 17-19).

22 :

Die Bankenindustrie entwickelt bereits einen e-SEPA-Dienst, der sich auf Prozesse wie die elektronische Rechnungsstellung stützt.

Siehe http://www.the-financedirector.com/projects/sepa/

23 :

SEPA Direct Debit for Consumers - A convenient and secure way to make payments (SEPA-Lastschriften für Verbraucher).

Siehe http://www.Europeanpaymentscouncil.eu

24 :

EU-Handelsstatistk: „External and intra-European Union trade – statistical yearbook - data 1958-2006“.

http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_OFFPUB/KS-CV-07-001/EN/KS-CV-07-001-EN.PDF

25 :

http://www.ecb.int/paym/sepa/html/index.en.html

26 :

Da SEPA-Lastschriften später eingeführt wurden als SEPA-Überweisungen und von beiden das komplexere Zahlungsinstrument sind, spricht sich die Kommission in Bezug auf Lastschriften für ein späteres Enddatum aus.

27 :

Siehe: http://www.Europeanpaymentscouncil.eu/, „European Trend Survey – Banks and Future 2010”, S. 11 ff.

28 :

In Ausnahmefällen können Kontonummer und Bankleitzahl auch weniger Stellen haben. In solchen Fällen werden die fehlenden Stellen einfach mit Nullen aufgefüllt.

29 :

Siehe: http://ec.europa.eu/internal_market/payments/docs/sepa/forum-2009_10_20/at_en.pdf.

30 :

SEPA: Smart Easy – Perfectly Adequate. Siehe http://www.dbresearch.com/


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