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Erklärungen des Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, und der Europäischen Kommissarin für Klimaschutz, Connie Hedegaard, über das Klimaschutzabkommen von Cancún

European Commission - MEMO/10/673   11/12/2010

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MEMO/10/673

Cancún, den 11. Dezember 2010

Erklärungen des Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, und der Europäischen Kommissarin für Klimaschutz, Connie Hedegaard, über das Klimaschutzabkommen von Cancún

Präsident Barroso erklärte: „Das heute geschlossene Abkommen von Cancún ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines umfassenden und rechtsverbindlichen Rahmens für den globalen Klimaschutz. Wir gratulieren dem mexikanischen Vorsitz der Klimakonferenz von Cancún zu diesem Erfolg.

Europa hat das Jahr über daran gearbeitet, die Bemühungen der Vereinten Nationen um eine Bekämpfung des Klimawandels und die Chancen für eine globale Klimaübereinkunft zu retten. Die in Cancún erzielte Einigung zeigt, dass der multilaterale Prozess zu einem Ergebnis führen kann.

Die EU hat sich selbst für 2020 ehrgeizige Klima- und Energieziele gesetzt; nun konzentrieren wir uns auf die langfristigeren Maßnahmen. Im kommenden Frühjahr wird die Europäische Kommission eine Strategie für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bis zum Jahr 2050 vorstellen. Dies wird das Wirtschaftswachstum ankurbeln, neue Beschäftigungsmöglichkeiten und Innovation fördern und gleichzeitig die Energieversorgungssicherheit der EU stärken.“

Kommissarin Hedegaard fügte hinzu: „Die internationale Gemeinschaft hat vor einem Jahr in Kopenhagen den ersten Schritt in Richtung einer globalen Klimaeinigung unternommen. Mit dem Abkommen von Cancún haben wir heute die nächsten Schritte getan. Wir haben die internationale Klimaregelung mit neuen Einrichtungen und neuen Finanzmitteln gestärkt. Europa ist es gelungen, mit einer Stimme zu sprechen.

Die schwierigen Verhandlungen in Cancún haben jedoch gezeigt, dass wir einen langen Weg mit vielen Herausforderungen vor uns haben, bevor wir eine globale rechtsverbindliche Klimaübereinkunft schließen können. Alle Parteien sollten nun in ihren jeweiligen Ländern Maßnahmen zur Emissionsreduzierung oder -begrenzung treffen, so dass wir die Erderwärmung unter 2°C halten können. Europa ist bereit, einen angemessenen Teil zu diesen weltweiten Bemühungen beizutragen.“


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