Navigation path

Left navigation

Additional tools

„Industriepolitik im Zeitalter der Globalisierung“ –einige Elemente der Kommissionsstrategie

European Commission - MEMO/10/532   28/10/2010

Other available languages: EN FR ES IT

MEMO/10/532

Brüssel, 28. Oktober 2010

„Industriepolitik im Zeitalter der Globalisierung“ –einige Elemente der Kommissionsstrategie

In der Leitinitiative der Europäischen Kommission „Industriepolitik im Zeitalter der Globalisierung“ wird die führende Rolle der Industrie bei der Aufgabe herausgestellt, Europas Stellung als führende Wirtschaftsmacht aufrechtzuerhalten. Das Grundlagendokument „Eine umfassende Industriepolitik für das Zeitalter der Globalisierung“ wird von dem Bericht über die Wettbewerbsleistung der Mitgliedstaaten und dem Bericht über die Wettbewerbsfähigkeit 2010 begleitet. In der vorliegenden Mitteilung wird ein Überblick über die verschiedenen Elemente der Leitinitiative der Kommission gegeben.

Wirtschaftsaufschwung in Europa, Oktober 2010

Nach den aktuellsten Daten setzt sich der Wirtschaftsaufschwung in den Bereichen Industrie und verarbeitendes Gewerbe fort, wenn auch etwas langsamer. Trotz der globalen Unsicherheit ist auch beim Unternehmervertrauen und bei den Geschäftsaussichten eine positive Entwicklung festzustellen (siehe Schaubild 1). Grundlage hierfür sind in beiden Fällen steigende Zahlen bei den Auftragseingängen.

Die Daten zur Industrieproduktion für August 2010 zeigen einen Anstieg von 8 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Wachstumstrend in der Industrieproduktion ist bereits seit April 2009 festzustellen. Trotzdem liegt die Gesamtproduktion noch etwa 12 % unter den Spitzenwerten von Anfang 2008.

Offenbar sind es die von der Rezession am stärksten betroffenen Sektoren, die im Rahmen des gegenwärtigen Aufschwungs die rascheste Erholung vermelden, auch wenn es in den letzten Monaten einige Zeichen für eine Abschwächung dieser Konjunkturbelebung gab. Auf der anderen Seite sind die Perspektiven im Baugewerbe ziemlich unsicher. Die Produktionswerte verharren auf niedrigem Niveau, ohne erkennbaren Trend zur Erholung. Für den Sektor Tourismus fallen die Daten und Prognosen trotz einer weiterhin unterschiedlichen Lage je nach Land etwas positiver aus.

Bei dem extrem dynamischen Anstieg der Ausfuhren ist in der letzten Zeit eine Abschwächung zu beobachten. Bedingt durch die weiterhin hohen Erwerbslosigkeitszahlen bleiben die Binnennachfrage und der private Verbrauch nach wie vor ziemlich schwach.

Darüber hinaus sind bezüglich der Situation in den einzelnen Mitgliedstaten beträchtliche Unterschiede festzustellen. In den Ländern, die vom Platzen der Immobilienblase betroffen waren, schreitet die Erholung viel langsamer voran, als in den Ländern, die nur einen vorübergehenden Einbruch der Produktion im verarbeitenden Gewerbe erlebten. Die makroökonomischen Rahmenbedingungen der Eurozone sind weiterhin instabil, was sich am Beispiel der Staatsverschuldung und der Problematik der Haushaltskonsolidierung zeigt. Zudem können die unpopulären Sparmaßnahmen die Stimmung der Verbraucher sowie die öffentliche und private Nachfrage negativ beeinflussen. Auch die Unsicherheiten in der Frage der Wechselkurse zeigen ähnliche Auswirkungen.

Auf der anderen Seite bleibt die wirtschaftliche Grundeinschätzung trotz beunruhigender Informationen über Staatsverschuldung positiv. Auch die Arbeitsmarktperspektiven werden besser, und das fortgesetzt starke Wachstum in Asien dürfte sich auch in Europa positiv auf die Ausfuhren und die Produktion auswirken.

Längerfristig betrachtet bleibt das Risiko bestehen, dass die weiterhin begrenzte Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln zu günstigen Konditionen für Unternehmen die Erholung der Wirtschaft bremst. Aus der kürzlich erfolgten Untersuchung der EZB über Darlehensvergabe geht hervor, dass der zunehmende Kreditbedarf noch nicht mit günstigeren Darlehensbedingungen oder einer höheren Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln einhergeht. Nichtsdestotrotz gibt es einige Anzeichen für eine beginnende Entspannung der finanziellen Gesamtlage.

Schaubild 1: EU-27: Produktionsindex für das verarbeitende Gewerbe
(2005 = 100)

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Quelle: Eurostat

Schwächung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der EU

Der Bericht „Wettbewerbsleistung und –politik der Mitgliedstaaten“ zeigt, dass in allen Ländern Verbesserungsbedarf besteht. Untersuchungen der internationalen Wettbewerbsposition der EU-Mitgliedstaaten und ihrer Attraktivität als Standort für ausländische Direktinvestitionen ergeben das Bild einer geschwächten internationalen Wettbewerbsfähigkeit der EU1. Der politische Rahmen auf EU-Ebene – die Strategie Europa 2020 einschließlich der Leitinitiativen und Artikel 173 AEUV zur Industriepolitik – bietet ein Spektrum von Anreizen für die Mitgliedstaaten, ihre Bemühungen zu intensivieren.

Die durchschnittliche Produktivität ist in der EU um ein Drittel niedriger als in den USA: Bei der industriellen Spezialisierung der EU-Mitgliedstaaten lässt sich eine anhaltende Abhängigkeit von Industriebranchen mit mittlerem Qualifikationsbedarf und mittlerer Technologiestufe feststellen, der Einsatz von Hochtechnologie und hohen Qualifikationen lässt zu wünschen übrig. Die durchschnittliche Produktivität in der EU bleibt weiterhin um ein Drittel niedriger als in den USA (siehe Schaubild 2). Untersuchungen der internationalen Wettbewerbsposition der EU-Mitgliedstaaten und ihrer Attraktivität als Standort für ausländische Direktinvestitionen ergeben das Bild einer geschwächten internationalen Wettbewerbsfähigkeit der EU (zur Wettbewerbsleistung der Mitgliedstaaten siehe auch MEMO/10/533)

Schaubild 2: Arbeitsproduktivität je geleistete Arbeitsstunde in der gesamten Volkswirtschaft (EU-27 = 100; 2008)

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Quelle: Eurostat; Hinweis: Ungewichtete Durchschnittswerte.

Maßnahmen auf einzelstaatlicher Ebene sind zu überwachen: Ein Großteil der politischen Instrumente zur Verbesserung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit liegt in der Zuständigkeit der Mitgliedstaaten, so dass der Erfolg der EU-Industrie in besonderem Maße von einzelstaatlichen Maßnahmen abhängig ist. Es ist wichtig, die einzelstaatlichen Maßnahmen zur Förderung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit zu beobachten, da die Gestaltung der EU-Maßnahmen die jeweiligen Bedingungen und den geltenden nationalen politischen Rahmen berücksichtigen muss.

Zentrale Herausforderungen und politische Lösungskonzepte

Nach wie vor knapper Zugang zu Finanzierungsmitteln

Während der Finanz- und Wirtschaftskrise wurde der Zugang zu Finanzierungsmitteln in allen Mitgliedstaaten immer schwieriger. Insbesondere die KMU litten unter den verschärften Kreditbedingungen. Aus diesem Grund wurden von den meisten Regierungen Instrumente für Bürgschaften der öffentlichen Hand eingeführt oder ausgebaut oder auch direkte Beihilfen bereitgestellt. Inzwischen hat sich die Lage zwar leicht verbessert, doch der knappe Zugang zu Finanzierungsmitteln stellt noch immer ein Hindernis für künftiges Wachstum dar. Auch bei der Bekämpfung des Zahlungsverzugs wurden im Großen und Ganzen keine großen Fortschritte gemacht. Besorgniserregend ist, dass sich die Zahlungsfristen in manchen Staaten sogar verlängert haben.

Schaubild 3: Abgelehnte Kreditanträge und Kreditangebote mit als unannehmbar beurteilten Bedingungen, in % aller von KMU gestellten Kreditanträge (2009)

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Quelle: Flash Eurobarometer-Erhebung, Hinweis: ungewichtete Durchschnittswerte.

Unternehmensumfeld und KMU-Politik: langsamer aber stetiger Fortschritt

Die allermeisten Mitgliedstaaten sind erkennbar mit ernstzunehmenden Herausforderungen hinsichtlich des Unternehmensumfelds, speziell für KMU, konfrontiert. Die aktuellen Anstrengungen, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, die Maßnahmen für bessere Rechtsetzung und die elektronische Verwaltung weiterzuverfolgen, den Grundsatz „Vorfahrt für KMU“ anzuwenden und Fördersysteme zu vereinfachen, müssen noch systematischer angegangen und verstärkt werden. Hier kann der Austausch bewährter Verfahren zwischen den politischen Entscheidungsträgern ausschlaggebend sein, weil er den greifbaren Beweis liefert, dass die gleichen politischen Ziele auf weniger umständliche Weise erreicht werden können.

In vielen Mitgliedstaaten bleibt die Intensivierung des Wettbewerbs im Dienstleistungssektor eine Herausforderung. In einigen wenigen Mitgliedstaaten behindern außerdem Infrastrukturprobleme (vor allem beim Straßenverkehr, aber auch bei der Energieerzeugung und -verteilung) und die mangelnde Effizienz der öffentlichen Verwaltung das Wachstum besonders stark.

Die Innovationslücke verbreitert sich

Auffällig ist, dass Mitgliedstaaten mit einer Innovationsleistung über dem EU-Durchschnitt auf die Krise positiv und proaktiv reagierten, indem sie über ihre bereits bestehenden Maßnahmen hinaus zusätzliche befristete Maßnahmen zur Förderung von Forschung und Innovation ergriffen. Dies traf auf Länder unterhalb des EU-Durchschnitts nicht generell zu, was darauf hindeutet, dass sich der Abstand vergrößert. Dabei müssen gerade diese Länder besonders dringend die Strukturen ihrer Produktionsbasis stärken, indem sie den Anteil der technologie- und qualifikationsintensiven Wirtschaftszweige erhöhen.

Auch der Zugang zu Finanzierungsmitteln ist ein wichtiges Hindernis für Innovation, er geht aber häufig mit einem Mangel an Zusatzqualifikationen einher. Viele Länder sind zusätzlich mit eher institutionellen Problemen konfrontiert, wie z. B. einer Neuausrichtung ihrer Strategie und Prioritäten sowie einer Vereinfachung und Konsolidierung ihres Fördermechanismus (siehe Schaubild 3).

Der Weg zu einer nachhaltigen Industrie ist noch weit

Vor der Krise war in den meisten Mitgliedstaaten ein Rückgang des Energieverbrauchs in der Industrie zu beobachten. Trotzdem muss die Industrie ihren Energieverbrauch immer noch senken (siehe Schaubild 4). Die andere wichtige Herausforderung in der EU besteht darin, den Anteil der erneuerbaren Energieträger zu erhöhen und dafür zu sorgen, dass sie erfolgreich in die bestehenden Energiesysteme integriert werden.

Schaubild 4: Energieintensität der Industrie in kg Öl-Äquivalent je Euro der Brutto-Wertschöpfung in konstanten Preisen (2007)

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Quelle: Eurostat

In den nationalen Energieeffizienzplänen gibt es viele Maßnahmen, die erst noch umgesetzt werden müssen. Umweltschutzmaßnahmen außerhalb der Energiepolitik sind seltener: Es gibt nur wenige echte, auf konkreten Aktionsplänen beruhende Strategien, die auf die ökologische Ausrichtung bestehender Industriezweige und die Entwicklung neuer ökologischer Industriezweige abgestellt sind; meistens handelt es sich nur um Einzel- oder Teilmaßnahmen.

Wie wird sich die Europäische Kommission einbringen?

Was zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu tun ist, hat die Kommission in ihrer Mitteilung „Eine umfassende Industriepolitik für das Zeitalter der Globalisierung: Vorrang für Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit“ dargelegt. Viele dieser Maßnahmen liegen zwar in der Zuständigkeit der Mitgliedstaaten, die Kommission kann sie jedoch unterstützen, indem sie die Fortschritte überwacht und beim Austausch vorbildlicher Verfahren hilft.

3. Europäischer Bericht über die Wettbewerbsfähigkeit 2010

Die diesjährige Ausgabe des jährlich erscheinenden Europäischen Berichts über die Wettbewerbsfähigkeit enthält:

  • eine Momentaufnahme der aktuellen ökonomischen Entwicklung in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise vor dem Hintergrund einer allmählichen Erholung, wobei der Schwerpunkt auf der Produktivität, dem Hauptfaktor für langfristige Wettbewerbsfähigkeit, liegt;

  • vier thematische Studien, in denen dargelegt wird, wie Globalisierung, Innovation, Kreativität und Technologie in der EU das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit stärken können.

In den Boom-Jahren von 2000 bis 2007 haben sich in einigen europäischen Volkswirtschaften große Risiken aufgebaut, die mit falsch bewerteten Vermögenswerten (vor allem von Häusern) zusammenhingen. Betrachtet man diesen Zeitraum näher, lassen sich allerdings keine klaren Hinweise dafür finden, dass die Wettbewerbsfähigkeit stark gelitten hätte, da die deutlichste Folge eine umfangreiche Beschäftigungsverlagerung war.

Standort EU unverändert attraktiv für Industrie, F&E und Innovation

Der Bericht enthält Analysen und aktuelle Schätzungen, die darauf hindeuten, dass die Globalisierung zu einer zunehmenden Anpassung und Umstrukturierung der Produktion in der EU geführt hat. Am konkreten Beispiel eines teuren EU-Handys, das sowohl in der EU als auch in China zusammengebaut wird, wurde festgestellt, dass 55 % der Wertschöpfung die EU nicht verlassen (siehe Schaubild 5). Auch wenn es in China zusammengebaut und in den USA verkauft wird, bleiben noch 50 % in der EU. Weshalb ist das so? Weil sich die Wertschöpfung hauptsächlich aus dem Design, der Forschung und Entwicklung, der Markenpolitik, dem Marketing und dem Management ergibt, die nach wie vor in der EU angesiedelt sind.

Schaubild 5: Ort der Arbeitsleistung und Aufschlüsselung der Wertschöpfung eines EU-Handys

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Quelle: Europäischer Bericht über die Wettbewerbsfähigkeit 2010. Hinweis: Die Balken zeigen den Anteil an der Wertschöpfung eines EU-Handys des oberen Marktsegments je Region. Die Punkte bezeichnen die einzelnen an der Wertschöpfungskette beteiligten Standorte.

Was passiert aber, wenn diese Aufgaben allmählich aus der EU abwandern? Aus der Studie über die Internationalisierung von F&E und Innovation geht hervor, dass die EU ihre F&E- und Innovationstätigkeiten im Ausland zwar ausgebaut hat, sie selbst aber auch ein höchst attraktiver Forschungsstandort bleibt. Über 60 % der F&E, die die USA nach Übersee verlagern, finden in der EU statt. Im Ausland stattfindende F&E und Innovation stellen eine Ergänzung zu den eigenen Aktivitäten der EU-Länder dar und fördern den Wissenstransfer und die Innovationsverbreitung. Die Innovationstätigkeit von Firmen aus der EU und aus Drittstaaten unterscheidet sich in der EU, aber beide tragen zur Produktivitätssteigerung und zum Beschäftigungswachstum bei.

Wichtige Grundlagentechnologien können die Innovation in Europa ankurbeln

Der Bericht bestätigt, dass die Förderung von kreativen Industriezweigen oder Tätigkeiten, in denen sich Kunst, Technik und Wirtschaft berühren, das Wachstum und die Innovation stärken kann. Kreative Industriezweige mit enormem Wachstum stellen Schlüsselfaktoren für die Entwicklung anderer Branchen dar. So können Aktivitäten wie Design oder Software-Programmierung die Prozesse und Produkte des verarbeitenden Gewerbes in der EU durch Innovation verändern.

Es gibt auch wichtige Grundlagentechnologien mit mannigfaltigen Einsatzmöglichkeiten und klarer Zukunftsorientierung, die ebenfalls das Potenzial für Wachstums- und Produktivitätssteigerungen haben. Die Wettbewerbsfähigkeit der EU in der Nanotechnologie, der Mikro- und Nanoelektronik (einschließlich der Halbleiter), der industriellen Biotechnologie, der Photonik, der modernen Werkstofftechnologie und der hochentwickelten Fertigungstechnologien ist ebenso bemerkenswert wie das weltweite Marktpotenzial ihrer Anwendungen. Es sind jedoch Faktoren wie Qualifikationen, F&E, Risikokapital, Bewahrung einer Fertigungsbasis und geeignete Rechtsvorschriften, die über die Entwicklung von Anwendungen dieser Grundlagentechnologien in Europa entscheiden werden.

Weitere Informationen:

Zur Wettbewerbsleistung der Mitgliedstaaten siehe MEMO/10/533.

http://ec.europa.eu/enterprise/policies/industrial-competitiveness/industrial-policy/index_de.htm

1 :

Laut der Untersuchung über die Attraktivität des Standortes Europa von Ernst and Young (European attractiveness survey) hat Westeuropa seine Stellung als bester Standort für ausländische Direktinvestitionen in den letzten Jahren an China verloren. Auch die Attraktivität der Standorte Mittel- und Osteuropa ist geschwunden. In der Untersuchung für 2006 wurde Westeuropa von 68 % und Mittel- und Osteuropa von 52 % der Unternehmen zu den drei attraktivsten Standorten für ausländische Direktinvestitionen weltweit gezählt. Im Jahr 2010 sind diese Anteile auf 38 % bzw. 24 % gesunken. Im selben Zeitraum haben insbesondere Indien und Brasilien an Attraktivität gewonnen.


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website