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MEMO/09/38

Brüssel, 28 Januar 2009

IPA-Programm für grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Bulgarien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien 2007-2013

1. „Grenzübergreifendes IPA-Programm zwischen Bulgarien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien“, gefördert durch die Gemeinschaft im Rahmen der IPA-Komponente „grenzübergreifende Zusammenarbeit“ des Instruments für Heranführungshilfe (IPA)

[ Die Graphik finden sie im PDF und WORD PROCESSED Dokument ]

2. Allgemeine Angaben

Am 14. Dezember 2007 genehmigte die Europäische Kommission ein Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Bulgarien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien. Das Programm wurde im Rahmen der Komponente „grenzüberschreitende Zusammenarbeit“ des Instruments für Heranführungshilfe (IPA) angenommen und wird auch im Rahmen dieser Komponente kofinanziert. Das Programm umfasst eine Unterstützung der Gemeinschaft für fünf bulgarische und mazedonische Regionen, die eine gemeinsame Grenze haben: die bulgarischen Bezirke Kjustendil und Blagoewgrad und die mazedonischen Regionen Nordost, Ost und Südost.

Die Gemeinschaftsfinanzierung des Programms für den Zeitraum 2007-2009 beläuft sich auf ca. 6,6 Mio. EUR. Hinzu kommen ca. 1,2 Mio. EUR in Form nationaler Finanzierungsbeiträge der zwei teilnehmenden Länder. Der Gesamthaushalt des Programms beläuft sich somit auf ca. 7,8 Mio. EUR.

3. Zielsetzung und Zweck des Programms

Das Programm für grenzübergreifende Zusammenarbeit ist eine Fortsetzung des vorausgehenden Nachbarschaftsprogramms 2004-2006. Die allgemeine Zielsetzung bleibt im Großen und Ganzen unverändert – eine nachhaltige Entwicklung in der Grenzregion, die den weiter gefassten Bemühungen um eine engere Zusammenarbeit und besserer Integration auf europäischer Ebene zuträglich ist. Diese allgemeine Zielsetzung wurde von den teilnehmenden Ländern in drei spezifische Ziele unterteilt. Diese lauten wie folgt:

Förderung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums: Unterstützung der Wirtschaftsentwicklung, z. B. durch die Diversifizierung der wirtschaftlichen Aktivitäten in ländlichen Gebieten, die Entwicklung von Produktketten und die Unterstützung von Innovationen und neuen Technologien.

Förderung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Zusammenarbeit: Stärkung des Bewusstseins, dass man sich gemeinsam austauschen kann, indem die Humanressourcenentwicklung und der Arbeitsmarkt, der kulturelle Austausch und eine grenzüberschreitende Vernetzung unterstützt werden.

Steigerung der Attraktivität und Qualität des Lebens in der Grenzregion: Schutz und gemeinsame Verwaltung wertvoller Natur- und Kulturressourcen, Schutz der biologischen Vielfalt und Ausweitung des nachhaltigen Fremdenverkehrs durch Nutzung der natürlichen und kulturellen Umwelt der Region.

4. Erwartete Wirkung der Investitionen

Die teilnehmenden Länder haben eine Reihe von Indikatoren entwickelt, die auf die einzelnen Prioritätsachsen des Programms anwendbar sind und dazu dienen werden, den Fortschritt im Laufe der Programmumsetzung bewerten zu können. Die Ergebnisse werden unter anderem im Hinblick auf grenzüberschreitende Menschen- und Warenbewegungen, Unternehmensgründungen, Beschäftigungsquoten, den Grad der Luftverschmutzung und das Umweltbewusstsein gemessen werden.

5. Prioritätsachsen

Um die spezifischen und allgemeinen Ziele des Programms zu erreichen, wurden zwei thematische Hauptprioritätsachsen aufgestellt. Daneben gibt es eine dritte Prioritätsachse, die auf die Verwaltung des Programms ausgerichtet ist (Prioritätsachse „Technische Hilfe“). Das IPA-Programm für grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Bulgarien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien 2007-2013 umfasst folgende Prioritätsachsen:

Prioritätsachse 1: Wirtschaftliche Entwicklung und sozialer Zusammenhalt [ca. 40 % des Gesamtinvestitionsumfangs]

Diese erste Prioritätsachse wird vor allem auf Fragen rund um Wirtschaft und Beschäftigung ausgerichtet sein. Das Ziel dieser Prioritätsachse besteht darin, bessere Bedingungen zu schaffen, in denen junge Unternehmen wachsen können, und die Bedingungen für die Beschäftigung und soziale Integration zu verbessern. Hierbei werden die Forschung, Innovation, das Unternehmertum sowie Clusterbildung und Marketingaktivitäten gefördert und unterstützt, während der menschliche Faktor stark bei Maßnahmen unter anderem auf dem Gebiet der Bildung, Schulung, Kinderbetreuung und der sozialen Integration gefährdeter Personengruppen zur Geltung kommt.

Prioritätsachse 2: Verbesserung der Lebensqualität [ca. 50 % des Gesamtinvestitionsumfangs]

Bei dieser zweiten Prioritätsachse geht es um den Schutz und die Verwaltung der Natur- und Kulturressourcen, die so wichtig für die Zukunft der Grenzregion sind. Im Rahmen dieser Prioritätsachse werden Maßnahmen unterstützt, die den Umweltschutz (z. B. den Schutz der bestehenden biologischen Vielfalt, die gemeinsame Verwaltung von Naturstätten) und die Vorbeugung von Naturkatastrophen betreffen. Daneben wird es eine Reihe von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Sensibilisierung und Aufklärung der örtlichen Bevölkerung geben.

Darüber hinaus wird im Rahmen dieser Prioritätsachse die Frage der kulturellen Ressourcen aufgegriffen werden, wobei Vorhaben, die auf den Erhalt und die Förderung der vielen wichtigen Kulturstätten der Region ausgerichtet sind, finanzielle Unterstützung geboten wird. Die Zusammenarbeit wird intensiv durch die gemeinsame Schaffung von grenzüberschreitenden Kulturlehrpfaden und den Austausch von Erfahrungen und vorbildlichen Verfahren gefördert werden.

Prioritätsachse 3: Technische Hilfe [ca. 10 % des Gesamtinvestitionsumfangs]

Im Rahmen dieser dritten Prioritätsachse soll eine effektive und effiziente Verwaltung und Umsetzung des Programms sichergestellt werden. Diese Prioritätsachse sieht die allgemeine Verwaltung und Bewertung des Programms sowie Maßnahmen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation vor.

6. Verwaltungsbehörde: Ministerium für regionale Entwicklung und Baumaßnahmen der öffentlichen Hand – Sofia, Bulgarien

Kontaktangaben

Frau Dimana Sadonkova

Territorial Co-operation Department

Ministry of Regional Development and Public Works

17-19 Sv. Sv. Kiril I Metodi Str.

1202 – Sofia

Bulgarien

E-Mail: dsadonkova@mrrb.bg

 7. Title: „Grenzübergreifendes IPA-Programm zwischen Bulgarien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien“

Art der Maßnahme: Programm für grenzübergreifende Zusammenarbeit

CCI-Nr.: 2007CB16IPO007

Nr. der Entscheidung: K(2007) 6298

Genehmigungsdatum: 14.12.2007

8. Aufschlüsselung der Mittel nach Prioritätsachsen (in EUR)

Prioritätsachse
EU-Beitrag
Nationaler öffentlicher Beitrag
Öffentlicher Beitrag insgesamt
1. Wirtschaftliche Entwicklung und sozialer Zusammenhalt
2 637 053
465 362
3 102 415
2. Verbesserung der Lebensqualität
3 296 316
581 703
3 878 019
3. Technische Hilfe
659 263
116 341
775 604
Gesamt
6 592 632
1 163 406
7 756 038


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