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MEMO/08/79

Brüssel, den 8 Februar 2008

Grenzübergreifende territoriale Zusammenarbeit: Irland – Spanien – Frankreich – Portugal – Vereinigtes Königreich

1. Durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziertes operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit „Atlantisches Gebiet 2007-2013“ im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“

[ Die Graphik finden sie im PDF und WORD PROCESSED Dokument ][Image]

2. Überblick

Am 20. September 2007 genehmigte die Europäische Kommission ein Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Irland, Spanien, Frankreich, Portugal und dem Vereinigten Königreich im Rahmen der „Europäischen territorialen Zusammenarbeit“ für den Zeitraum 2007-2013.

Das operationelle Programm „Atlantisches Gebiet 2007-2013“ zur grenzübergreifenden territorialen Zusammenarbeit sieht die Bereitstellung von Fördermitteln der Gemeinschaft für 33 Küstengebiete auf der Ebene NUTS 2 in den beteiligten Ländern vor – von der Straße von Gibraltar bis nach Nordschottland. Das Programm betrifft ein 594 000 km² großes Gebiet, in dem etwa 56 Mio. Menschen leben (2005).

Das operationelle Programm wird im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ mit einem Gesamtetat von ca. 159 Mio. EUR durchgeführt. Die Investitionen der Gemeinschaft aus dem EFRE belaufen sich auf ca. 104 Mio. EUR.

3. Zweck und Ziel des Programms

Das Programm „Atlantisches Gebiet 2007-2013“ ist das vierte Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit in dieser Region, nach den INTERREG-Gemeinschaftsinitiativen 1990-1993, 1994-1999 und 2000-2006.

Im Rahmen der für das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ festgelegten Prioritäten soll das operationelle Programm vor allem dazu beitragen, den territorialen Zusammenhalt des Atlantischen Gebiets durch eine engere Zusammenarbeit der teilnehmenden Mitgliedstaaten zu verstärken. Damit bestehende Kooperationsstrukturen konsolidiert und greifbare Ergebnisse bei der Entwicklung der wissensgestützten Wirtschaft erzielt werden können, ist das Programm „Atlantisches Gebiet 2007-2013“ ausgerichtet auf:

  • die Aufwertung des maritimen Erbes;
  • die Valorisierung der maritimen Ressourcen des Atlantischen Gebiets;
  • die Unterstützung der Entstehung neuer Wirtschaftscluster;
  • die Förderung der Zugänglichkeit und der logistischen Bedingungen;
  • die Unterstützung einer ausgewogenen, nachhaltigen Entwicklung des Atlantischen Gebiets.

Dies erfordert eine grundlegende Änderung der übergreifenden Programmziele gegenüber den Vorgängerprogrammen, bei denen sich viele Projekte auf Studien oder Informationsaustausch beschränkten. Die neue Art der grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Rahmen des Programms „Atlantisches Gebiet 2007-2013“ konzentriert sich auf die Erzielung konkreter Ergebnisse, einen langfristigen strategischen Ansatz, den Austausch von Erfahrungen sowie die Weitergabe von Know-how und den Wissenstransfer zwischen Projekten ähnlichen Inhalts.

4. Voraussichtliche Auswirkungen der Investitionen

Aufbauend auf den guten Ergebnissen der vorangegangenen INTERREG-Gemeinschaftsinitiativen in puncto wirksame Zusammenarbeit und Projektpartnerschaften zwischen den Teilnehmerländern wird mit dem Programm „Atlantisches Gebiet 2007–2013“ eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit und die Konzentration auf einige ausgewählte thematische Prioritäten angestrebt.

Anhand einer Reihe von Indikatoren – auf Projekt- und Programmebene – für die einzelnen Programmprioritäten werden die Ergebnisse und die Verwirklichung der Ziele überwacht und quantifiziert.

5. Prioritätsachsen

Das Programm „Atlantisches Gebiet 2007-2013“ umfasst vier thematische Interventionsbereiche für die transnationale Komponente des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“, und zwar:

  • Innovation (einschl. Wissensgesellschaft) (1);
  • Umwelt (einschl. maritimes Erbe) (2);
  • Zugänglichkeit (3);
  • nachhaltige urbane Entwicklung (einschl. Intensivierung des interregionalen Austauschs) (4).

Das operationelle Programm „Atlantisches Gebiet 2007-2013“ ist in folgende Prioritätsachsen untergliedert:

Prioritätsachse 1: Förderung transnationaler unternehmerischer und innovativer Netzwerke

Spezifische Ziele dieser Prioritätsachse sind:

  • Förderung des Wissenstransfers zwischen Unternehmen und Forschungszentren;
  • Verbesserung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der maritimen Wirtschaft im Atlantischen Gebiet;
  • Stimulierung der wirtschaftlichen Umstellung und Diversifizierung durch Förderung des regionalen Potenzials.

Prioritätsachse 2: Nachhaltiger Schutz, Erhalt und Stärkung der maritimen und Küstenzonenumwelt

Spezifische Ziele dieser Prioritätsachse sind:

  • Verbesserung der maritimen Sicherheit;
  • nachhaltige Bewirtschaftung und Schutz der Ressourcen des Meeres;
  • Nutzung des Potenzials an erneuerbaren Energien der maritimen und Küstenzonenumwelt im Atlantischen Gebiet;
  • Schutz und Förderung der natürlichen Lebensräume, Wasserressourcen und Küstengebiete.

Prioritätsachse 3: Verbesserung des Zugangs und der internen Verbindungen

Spezifische Ziele sind:

  • Förderung der Interoperabilität und Durchgängigkeit bestehender Verkehrsnetze sowie des Zusammenwirkens zwischen See-, Straßen-, Schienen- und Luftverkehr;
  • Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs und der Zusammenarbeit zwischen den Häfen.

Prioritätsachse 4: Förderung transnationaler Synergien im Bereich nachhaltige urbane und regionale Entwicklung

Spezifische Ziele dieser Prioritätsachse sind:

  • Zusammenführung von Ressourcen und Wissen im Bereich der nachhaltigen städtischen und ländlichen Entwicklung im Atlantischen Gebiet;
  • Steigerung des Einflusses der Städte und Regionen und ihrer Anziehungskraft durch Vernetzung;
  • Erhaltung und Erschließung des kulturellen Erbes im Atlantischen Gebiet.

Prioritätsachse 5: Technische Hilfe

Das operationelle Programm sieht eine technische Hilfe für die Durchführung des Programms „Atlantisches Gebiet 2007-2013“ vor. Finanzielle Unterstützung wird für Verwaltungs-, Überwachungs-, Bewertungs- und Kontrollmaßnahmen gewährt.

6. Verwaltungsbehörde: Comissão de Coordenação e Desenvolvimento Regional do Norte (CCDR-N) – Porto, Portugal

Kontaktadresse:

Paulo Gomes
Teresa Lameiras
Armindo Carvalho

Comissão de Coordenação e Desenvolvimento Regional do Norte (CCDR-N)
Rua Rainha D. Estefânia, 251
4150-034 Porto – Portugal

Telefon: +351 226 086 300
Telefax: +351 226 061489
E-Mail: coop-atlantico@ccdr-n.pt /

comunicacao@ccdr-n.ptWebsite: http://www.ccdr-n.pt

Website des Programms: http://www.coop-atlantico.com/

7. Titel: Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit „Atlantisches Gebiet 2007-2013“

Art der Maßnahme: Operationelles Programm

CCI-Nr.: 2007CB163PO029

Nr. der Entscheidung: K/2007/4292

Datum der endgültigen Annahme: 20.9.2007

8. Aufschlüsselung der Finanzmittel nach Prioritätsachsen (in Euro)

Priorität
EU-Beitrag
Nationaler öffentl. Beitrag
Öffentlicher Beitrag insgesamt
1. Förderung transnationaler unternehmerischer und innovativer Netzwerke
27 352 061
14 728 033
42 080 094
2. Nachhaltiger Schutz, Erhalt und Stärkung der maritimen und Küstenzonenumwelt
37 704 800
20 302 585
58 007 385
3. Verbesserung des Zugangs und der internen Verbindungen
18 433 632
9 925 802
28 359 434
4. Förderung transnationaler Synergien im Bereich nachhaltige urbane und regionale Entwicklung
14 317 666
7 709 512
22 027 178
5. Technische Hilfe
6 243 074
2 081 025
8 324 099
INSGESAMT
104 051 233
54 746 957
158 798 190


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