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Offshore-Windenergie

European Commission - MEMO/08/702   13/11/2008

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MEMO/08/702

Brüssel, den 13. November 2008

Offshore-Windenergie

Die Windenergie wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, dass das 20 %-Ziel der EU für den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 erreicht und eine sichere, umweltfreundliche und erschwingliche Energieversorgung für die europäischen Bürger und Unternehmen gewährleistet wird. In der Mitteilung zur Offshore-Windenergie wird dargelegt, welche Herausforderungen angegangen werden müssen, um das Offshore-Windenergiepotenzial in der EU zu nutzen, und wie EU-Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen beitragen können. Zu den Schlüsselthemen zählen die Notwendigkeit einer umfassenderen grenzübergreifenden Zusammenarbeit für die gemeinsame Nutzung von Erfahrungen und eine bessere Koordinierung etwa in folgenden Bereichen: Stromnetze und maritime Raumplanung, Regulierungspraktiken hinsichtlich Investitionen in Verbindungsleitungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen für Windparks.

Auch wenn in einigen EU-Mitgliedstaaten der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung bis zu 20 % beträgt, wird das mit der Stromerzeugung aus Windkraft verbundene Potenzial im Allgemeinen nicht genutzt. Dennoch verzeichnet die Windenergie hohe Wachstumsraten. Mehr als 40 % der gesamten neuen Stromerzeugungskapazitäten, die 2007 zum europäischen Netz hinzukamen, entfielen auf die Windenergie. Bis 2020 wird voraussichtlich mehr als ein Drittel der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien durch Windenergie gedeckt werden.

Die Windenergie an Land wird in unmittelbarer Zukunft weiter vorherrschen, Windkraftanlagen auf See werden jedoch immer mehr an Bedeutung gewinnen. Verglichen mit der Windenergie an Land sind bei der Offshore-Windenergie Installation und Instandhaltung zwar komplexer und kostenaufwändiger, doch birgt sie viele wichtige Vorteile. Der Wind bläst auf dem Meer in der Regel stärker, häufiger und beständiger als an Land, was zur Folge hat, dass die Erzeugung je installierter Einheit signifikant höher ist. Auf See können größere Windturbinen als an Land installiert werden, weil mit dem Transport sehr großer Turbinenkomponenten auf der Straße vom Herstellungsort zum Aufstellungsort logistische Schwierigkeiten verbunden sind. Schließlich geben Windparks auf See potenziell weniger Anlass zu Sorge bei Anwohnern und anderen Betroffenen, es sei denn, sie stehen mit konkurrierenden maritimen Tätigkeiten oder wichtigen Anliegen des Meeresumweltschutzes in Konflikt.

Die Windkraft auf den europäischen Meeren stellt eine bedeutende, einheimische, umweltfreundliche und erneuerbare Energiequelle dar. Durch die Stromerzeugung ohne fossile Brennstoffe und durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum in einer Branche, in der europäische Unternehmen weltweit führend sind, kann die Offshore-Windenergie einen beträchtlichen Beitrag zu allen drei zentralen Zielen der neuen EU-Energiepolitik leisten: Senkung der Treibhausgasemissionen, Gewährleitung der Versorgungssicherheit und Verbesserung der EU-Wettbewerbsfähigkeit.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Internet-Seiten der Kommission zu neuen und erneuerbaren Energiequellen.


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