Navigation path

Left navigation

Additional tools

Grenzübergreifende territoriale Zusammenarbeit: Spanien – Frankreich – Portugal – Vereinigtes Königreich

European Commission - MEMO/08/487   07/07/2008

Other available languages: EN FR ES PT

MEMO/08/487

Brüssel, den 7. Juli 2008

Grenzübergreifende territoriale Zusammenarbeit: Spanien – Frankreich – Portugal – Vereinigtes Königreich

1. Durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziertes operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit „Südwesteuropa 2007-2013“ im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“

[ Die Graphik finden sie im PDF und WORD PROCESSED Dokument ]

2. Überblick

Am 26. September 2007 genehmigte die Europäische Kommission ein Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Spanien, Frankreich, Portugal und dem Vereinigten Königreich im Rahmen der „Europäischen territorialen Zusammenarbeit“ für den Zeitraum 2007-2013.

Das Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit sieht die Bereitstellung von Fördermitteln der Gemeinschaft für 30 Gebiete auf der Ebene NUTS 2 in den beteiligten Ländern vor. Hierzu gehören ganz Spanien, mit Ausnahme der Kanarischen Inseln, ganz Portugal, Teile Südfrankreichs und Gibraltar. Das Programm betrifft ein 770 000 km² großes Gebiet, in dem etwa 62 Mio. Menschen leben (Stand: 2003).

Das operationelle Programm fällt unter das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ und verfügt über einen Gesamtetat von rund 132 Mio. EUR. Über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stellt die Gemeinschaft Mittel in Höhe von 99 Mio. EUR bereit.

3. Ziel und Zweck des Programms

Das verabschiedete Programm ist das zweite Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit in diesem Gebiet, nach dem ersten Programm der Gemeinschaftsinitiative INTERREG für den Zeitraum 2000-2006.

Hauptziel des Programms ist die Entwicklung der Regionen in Südwesteuropa durch Zusammenarbeit in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung und Raumplanung. Das operationelle Programm wird daher zu einer ausgeglichenen Integration der teilnehmenden Regionen sowie zur wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion innerhalb der EU beitragen. Oberstes Ziel ist die Konsolidierung der bestehenden Kooperationsstrukturen und die Erreichung konkreter Ergebnisse, die für die Außenwirkung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit unabdingbar sind.

Für den Zeitraum 2007-2013 konzentriert sich die grenzübergreifende Zusammenarbeit auf folgende Schwerpunkte:

  • einen langfristigen strategischen Ansatz;
  • den Transfer von Know-how und die gegenseitige Bereicherung von Projekten mit ähnlicher Zielsetzung;
  • grenzübergreifende Themen mit Relevanz für das gesamte Programmgebiet.

4. Erwartete Auswirkungen der Investitionen

Dem früheren INTERREG-III-B-Programm folgend zielt das Programm auf eine Konsolidierung der Zusammenarbeit ab. Die Zusammenarbeit zwischen den Partnern der teilnehmenden Länder muss intensiviert werden, vor allem bei Projektpartnerschaften. Daher legt das Programm den Schwerpunkt auf bestimmte Aspekte, die dem gesamten Gebiet zugute kommen. Die teilnehmenden Länder werden zentrale Themen festlegen und eine Fehlleitung der Programmbeihilfen verhindern.

Mit einer Reihe von Indikatoren werden die Ergebnisse sowie die Verwirklichung der Ziele und Prioritäten überwacht und quantifiziert.

5. Prioritätsachsen

Zu den spezifischen Zielen des operationellen Programms „Südwesteuropa 2007“ gehören:

  • Innovation und Förderung von Netzen,
  • Umweltschutz,
  • Zugang zu Informationsnetzen,
  • nachhaltige Stadtentwicklung.

Priorität 1: Innovationsförderung und Aufbau nachhaltiger Netze im Bereich technische Zusammenarbeit [rund 33,0 % des Gesamtetats]

Spezifische Ziele dieser Priorität sind:

  • die Entwicklung von FTE-Aktivitäten und Pilotmaßnahmen;
  • der Aufbau von Netzen für die Entwicklung, den Transfer und den Austausch neuer Erkenntnisse und Innovationen;
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und der Innovationskapazität in wichtigen Wirtschaftssektoren in Südwesteuropa.

Priorität 2: Verbesserung der Nachhaltigkeit, um die Umwelt und das Naturerbes in Südwesteuropa zu schützen und zu bewahren [rund 23,6 % des Gesamtetats]

Zu den unter dieser Prioritätsachse vorgesehenen Maßnahmen zählen:

  • Erhalt, Schutz und Verbesserung der natürlichen Ressourcen und Regionen;
  • bessere Verwaltung der natürlichen Ressourcen, insbesondere Förderung von Energieeffizienz und nachhaltiger Nutzung der Wasserressourcen;
  • Förderung von Strategien zur Zusammenarbeit im Bereich Katastrophenschutz, insbesondere was Brand, Hochwasser, Erdbeben, Entwaldung, Desertifizierung und Verschmutzung anbelangt.

Priorität 3: Harmonische Integration Südwesteuropas und Verbesserung der Zugänglichkeit von Informationsnetzen [rund 23,6 % des Gesamtetats]

Mit dieser Prioritätsachse sollen im Einklang mit den grenzübergreifenden Schwerpunkten Lösungen in den Bereichen multimodaler Verkehr und Verbundnetze gefunden werden. Weitere Maßnahmen beinhalten die Verbesserung der Voraussetzungen für eine ausgeglichene Raumentwicklung durch den Zugriff auf Kommunikationsinfrastrukturen und -daten.

Priorität 4: Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung auf der Grundlage der grenzübergreifenden Zusammenarbeit [rund 14,2 % des Gesamtetats]

Spezifische Ziele dieser Priorität sind:

  • Ausschöpfung von Synergien zwischen den städtischen und ländlichen Gebieten, um die nachhaltige Entwicklung in Südwesteuropa voranzubringen;
  • Integration der Kooperationsnetze Südwesteuropas und damit Steigerung der sozioökonomischen Dynamik der Regionen und Gemeinden;
  • Entwicklung eines Kulturerbes von grenzübergreifendem Interesse und Förderung einer südwesteuropäischen Identität.

Priorität 5: Technische Hilfe [rund 5,6 % des Gesamtetats]

Für die Umsetzung der Programmziele werden Mittel für technische Hilfe eingesetzt. Gefördert werden Verwaltungs-, Begleit-, Bewertungs- und Kontrollmaßnahmen.

6. Verwaltungsbehörde: Dirección General de Economía, Gobierno de Cantabria – Santander, Spanien

Kontaktadresse:

Maximino Valle Garmendia

Juan Llanes

c/ Hernán Cortés 9,6a planta

39003 Santander

Spanien

Telefon: +34 942207907

Fax: +34 942207913

E-Mail: aug@interreg-sudoe.org

Website: http://www.interreg-sudoe.org

7. Titel: Operationelles Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit „Südwesteuropa 2007-2013“

Art der Maßnahme: Operationelles Programm

CCI-Nr.: 2007CB163PO008

Nr. der Entscheidung: K(2007) 4347 endg.

Datum der endgültigen Genehmigung: 26.9.2007

8. Aufschlüsselung der Finanzmittel nach Prioritätsachsen (in Euro)

Prioritätsachse
EU-Beitrag
Nationaler öffentlicher
Beitrag
Öffentlicher Beitrag insgesamt
1. Innovationsförderung und Aufbau nachhaltiger Netze im Bereich technische Zusammenarbeit
32 707 028
10 902 819
43 609 847
2. Verbesserung der Nachhaltigkeit, um die Umwelt und das Naturerbe in Südwesteuropa zu schützen und zu bewahren
23 362 163
7 787 728
31 149 891
3. Harmonische Integration Südwesteuropas und Verbesserung der Zugänglichkeit von Informationsnetzen
23 362 163
7 787 728
31 149 891
4. Förderung nachhaltiger Stadtentwicklung auf Grundlage grenzübergreifender Zusammenarbeit
14 017 298
4 672 637
18 689 935
5. Technische Hilfe
5 964 807
1 491 267
7 456 074
INSGESAMT
99 413 459
32 642 179
132 055 638


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website