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MEMO/08/317

Brüssel, den 20. Mai 2008

Operationelles Programm „Großregion“ 2007-2013 (Deutschland, Belgien, Frankreich, Luxemburg)

1. Durch den Europäischen Fonds für regionale Zusammenarbeit (EFRE) kofinanziertes Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit in der „Großregion“ im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“

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2. Allgemeine Informationen

Am 12. Dezember 2007 billigte die Europäische Kommission das „Operationelle Programm für die grenzübergreifende Zusammenarbeit in der ‚Großregion’“ für den Zeitraum 2007-2013.

Dieses operationelle Programm wird im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ durchgeführt; die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 212 Mio. EUR. Über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stellt die Europäische Union Mittel in Höhe von 106 Mio. EUR bereit. Dies entspricht ungefähr 1,2 % der Gemeinschaftsbeiträge für Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg.

Das Programmgebiet deckt Wallonien, den deutschsprachigen Teil Belgiens, Lothringen in Frankreich, Rheinland-Pfalz und das Saarland in Deutschland sowie das Großherzogtum Luxemburg ab. Ferner umfasst es 18 angrenzende Gebiete, die von Beiträgen aus dem EFRE von bis zu 20 % profitieren können.

3. Zweck und Ziel des Programms

Die im Rahmen dieses Programms entwickelten Maßnahmen zielen darauf ab:

  • die Attraktivität der „Großregion“ zu steigern;
  • Innovation und Wirtschaftsentwicklung zu fördern und im Zuge dessen bessere Arbeitsplätze zu schaffen;
  • das Angebot und Potenzial der Bildungsstätten zu verbessern.

Das vorliegende Programm stellt ebenso die konkrete Umsetzung der strategischen Ausrichtungen der EU für die „Großregion“ im Zeitraum 2007-2013 dar.

4. Erwartete Wirkung der Investitionen

Die „Großregion“ zeichnet sich durch eine besonders günstige geografische Lage aus. Das Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Rahmen der Lissabon-Göteborg-Strategie soll zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der grenzübergreifenden Gebiete und ihrer Wirtschaft beitragen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Schaffung von Mehrwert und Arbeitskräften gelegt. Ebenso soll es dazu beitragen, eine nachhaltige Raumplanung und -entwicklung zu fördern – und zwar unter dem Gesichtspunkt eines verbesserten Mobilitäts- und Umweltmanagements, einer stärkeren Nutzung der kulturellen Ressourcen und einer Konsolidierung des sozialen Gefüges in der „Großregion“.

5. Prioritäten

Das operationelle Programm weist vier Prioritätsachsen auf:

Priorität 1: Wirtschaft [rund 44 % des Gesamtetats]

Ziel dieser Priorität ist die Förderung von Innovation, Forschung und Entwicklung (FuE), gemeinsamen Projekten zur Förderung der Wirtschaftsstruktur, Unternehmertum, wirtschaftsnahen Infrastrukturen, Tourismus und grenzüberschreitender Beschäftigung – und damit die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der „Großregion“.

Priorität 2: Raum [rund 25 % des Gesamtetats]

Hierbei geht es um die Förderung einer nachhaltigen Raumentwicklung, um die „Großregion“ zu einem strukturierten, attraktiven, dynamischen Raum mit einer hohen Umweltqualität zu machen.

Dieser Priorität liegen drei Hauptziele zugrunde:

  • Unterstützung der Raumplanungspolitik;
  • Verbesserung der Mobilität;
  • Integration von Nutzung und Schutz der Umwelt.

Priorität 3: Menschen [rund 25 % des Gesamtetats]

Ziel dieser Priorität zielt ist:

  • die Entwicklung von Erwerb und Verbreitung von Wissen;
  • die Nutzung der kulturellen Ressourcen;
  • die Stärkung der sozialen Kohäsion in der „Großregion“.

Dabei geht es in erste Linie um die Förderung von Kooperationsmaßnahmen im Bereich allgemeine Bildung, Erst- und Fortbildung sowie Berufs- und Hochschulausbildung. Ferner wird die Kooperation bei Gesundheit und Dienstleistungen unterstützt sowie interregionale Projekte in der Kulturarbeit.

Priorität 4: Technische Hilfe [rund 6 % des Gesamtetats]

Im Rahmen dieser Priorität werden die Einrichtung eines effizienten Verwaltungs-, Überwachungs- und Kontrollsystems, die Programm- und Projektbewertung sowie die Öffentlichkeitsarbeit und die Werbemaßnahmen für das Programm unterstützt.

6. Verwaltungsbehörde

Vorläufig ist das Ministerium der Wallonischen Region in Belgien für die Gesamtumsetzung des Programms verantwortlich. In seiner Arbeit wird es vom gemeinsamen technischen Sekretariat in Luxemburg unterstützt.

Kontaktadresse:

Gemeinsames technisches Sekretariat

Frau Eléonore Rauber

25, Rue Notre Dame

L 2240 Luxemburg

Luxemburg

Tel.: +352 27 20 33 74

E-Mail: Eleonore.Rauber@interreg4agr.lu

Internet: http://www.grande-region.net/

7. Bezeichnung:„Operationelles Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ‚Großregion’ 2007-2013“

Form der Maßnahme: Operationelles Programm

CCI No.: 2007CB163PO064
Nummer der Entscheidung: K(2007) 6126

Datum der endgültigen Genehmigung: 12.12.2007

8. Aufschlüsselung der Finanzmittel nach Prioritätsachsen (in Euro)

Priorität
EU-Beitrag
Nationaler öffentlicher Beitrag
Öffentlicher Beitrag insgesamt
1. Wirtschaft
46 145 068
46 145 068
92 290 136
2. Raum
26 719 528
26 719 528
53 439 056
3. Menschen
26 772 130
26 772 130
53 544 260
4. Technische Hilfe
6 359 791
6 359 791
12 719 582
Insgesamt
105 996 517
105 996 517
211 993 034


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