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Operationelles Programm „Grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und Österreich 2007-2013“

European Commission - MEMO/08/233   10/04/2008

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MEMO/08/233

Brüssel, 10 April 2008

Operationelles Programm „Grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und Österreich 2007-2013“

1. Durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziertes Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und Österreich im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“

[ Die Graphik finden sie im PDF und WORD PROCESSED Dokument ]

2. Überblick

Am 20. Dezember 2007 billigte die Europäische Kommission das Operationelle Programm für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und Österreich für den Zeitraum 2007-2013. Mit diesem Programm werden Fördermittel der Gemeinschaft im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für folgende Regionen an der österreichisch-tschechischen Grenze bereitgestellt: Waldviertel, Weinviertel, Wiener Umland Nordteil, Wien, Mühlviertel, Innviertel, Linz-Wels, Steyr-Kirchdorf, Mostviertel-Eisenwurzen und St. Pölten (auf österreichischer Seite) sowie Jihočeský kraj, Jihomoravský kraj und kraj Vysočina (auf tschechischer Seite).

Das Operationelle Programm fällt unter das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ und ist mit einem Gesamtetat von rund 126 Mio. EUR ausgestattet. Der Gemeinschaftsbeitrag über den EFRE beläuft sich auf etwa 107 Mio. EUR. Dies entspricht ungefähr 1,2 % der insgesamt für das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik für den Zeitraum 2007-2013 vorgesehenen Mittel.

3. Ziel und Zweck des Programms

Generell zielt das Programm darauf ab, die Zusammenarbeit in dieser Grenzregion auszubauen und zu intensivieren und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum durch die Beseitigung von Hindernissen und eine verbesserte Entwicklung in der gesamten Region zu fördern.

Innerhalb der Region besteht ein großes wirtschaftliches Gefälle zwischen den in Österreich und in der Tschechischen Republik gelegenen Gebieten. Das Bruttoregionalprodukt (BRP) pro Kopf beträgt in den österreichischen Grenzgebieten 132 % des Durchschnitts der EU-25 und in den tschechischen Gebieten etwa 62 %.

Da die zahlreichen Naturschutzgebiete einen großen Teil der Fläche der Grenzregion ausmachen, gilt der Tourismus als einer der Wirtschaftszweige, der wesentlich zur Entwicklung beitragen könnte. Auch die Erzeugung erneuerbarer Energien wird als wichtiger Wachstumsbereich angesehen.

4. Erwartete Wirkung der Investitionen

Im Einklang mit den Zielen der Lissabon-Agenda für Wachstum und Beschäftigung soll mit dem Programm Folgendes erreicht werden: Ausbau der Netzwerke für die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungszentren und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), verstärkter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Einrichtung von Unterstützungsdiensten für KMU und Verbesserung von Ausbildung, Fortbildungssystemen und Anpassungsfähigkeit von Arbeitnehmern.

Auch bei den lokalen Straßenverbindungen und in den Bereichen Risikovermeidung und Naturschutz sollen mit diesem Programm deutliche Fortschritte erzielt werden. Der Tourismus soll davon profitieren, dass vermehrt innovative IKT-Instrumente eingesetzt werden und durch Kampagnen bestimmte Teile der Grenzregion als einzigartige geschlossene Erholungsräume beworben werden, die anderen Reisezielen um nichts nachstehen. Der Ausbau von Radwegenetzen sollte ebenfalls abgeschlossen werden und für neue Verbindungen zwischen beiden Ländern sorgen.

5. Prioritätsachsen

Das Operationelle Programm umfasst folgende Prioritätsachsen:

Prioritätsachse 1: Sozioökonomische Entwicklung, Tourismus und Know-howTransfer [rund 44,2 % des Gesamtetats]

Das Ziel dieser Prioritätsachse besteht darin, Unterstützungsstrukturen für Gewerbe und Dienstleiter zu optimieren, Chancen für den Tourismus verstärkt zu nutzen bzw. zu erschließen, das kulturelle Erbe zu fördern und zu verwalten und Humanressourcen zu entwickeln sowie die Lebensbedingungen und die soziale Eingliederung zu verbessern.

Prioritätsachse 2: Verkehrsanbindung der Region und nachhaltige Entwicklung [rund 49,8 % des Gesamtetats]

Bei dieser Prioritätsachse geht es darum, die Verkehrsanbindung der Region zu verbessern, die Risikovermeidung zu fördern, die Nutzung von Naturräumen, Naturerbe und Alternativenergien zu entwickeln und zu verwalten sowie die Strukturen der institutionellen Zusammenarbeit auszubauen.

Prioritätsachse 3: Technische Unterstützung [rund 6,0 % des Gesamtetats]

Hier gilt es, die Verwaltung des Operationellen Programms und insbesondere die Informations- und 6. Verwaltungsbehörde: Niederösterreichische Landesregierung – St. Pölten (Österreich)

Kontaktadresse:

Dr. Bernard Köhle

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung

Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik

Landhausplatz 1

3109 St. Pölten

Österreich

Telefon: +43 (0)2742 9005 15359

Fax: +43 (0)2742 9005 14170

E-Mail: bernhard.koehle@noel.gv.at

Website: http://www.noel.gv.at/index.html

7. Titel: Operationelles Programm „Grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und Österreich“

Art der Intervention: Operationelles Programm

CCI-Nr.: 2007CB163PO002

Nr. der Entscheidung: K(2007) 6491

Datum der endgültigen Genehmigung: 20.12.2007

8. Aufschlüsselung der Finanzmittel nach Prioritätsachsen (in Euro)

Prioritätsachsen
EU-Beitrag
Nationaler öffentlicher
Beitrag
Öffentlicher Beitrag
insgesamt
1. Sozioökonomische Entwicklung, Tourismus und Know-how-Transfer
47 476 084
8 378 132
55 854 216
2. Verkehrsanbindung der Region und nachhaltige Entwicklung
53 513 186
9 443 504
956 690
3. Technische Unterstützung
6 446 123
1 137 551
7 583 674
INSGESAMT
107 435 393
18 959 187
126 394 580


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