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Operationelles Programm „Euregio Maas-Rhein“ 2007-2013 in Belgien, Deutschland und den Niederlanden

European Commission - MEMO/07/377   24/09/2007

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MEMO/07/377

Brüssel, den 24. September 2007

Operationelles Programm „Euregio Maas-Rhein“ 2007-2013 in Belgien, Deutschland und den Niederlanden

1. Operationelles Programm „INTERREG IV-A Euregio Maas-Rhein“ 2007-2013, kofinanziert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“

[ Die Graphik finden sie im PDF und WORD PROCESSED Dokument ]

2. Die Europäische Kommission hat am 18. September 2007 das operationelle Programm (OP) INTERREG IV-A „Euregio Maas-Rhein“ angenommen, das die Interventionen der Gemeinschaft unter Beteiligung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ in Belgien, Deutschland und den Niederlanden betrifft. Die Mittelausstattung des Programms beläuft sich auf insgesamt 144,8 Mio. EUR. Aus dem EFRE werden für dieses operationelle Programm höchstens 72,4 Mio. EUR bereitgestellt, was einem Kofinanzierungssatz von 50 % entspricht. Mit dem Programm werden die belgischen Provinzen Lüttich und Limburg, die Region Aachen und die Kreise Bitburg-Prüm und Daun in Deutschland sowie der Süden und das Zentrum der niederländlichen Provinz Limburg unterstützt. Die Arrondissements Huy-Waremme und Löwen (Belgien) und das Gebiet Zuidoost-Noord-Brabant (Niederlande) können als angrenzende Zonen ebenfalls an dem Programm teilnehmen und bis zu 20 % der aus dem EFRE bereitgestellten Mittel erhalten.

3. Strategische Ziele des operationellen Programms

Die Strategie der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein für 2007-2013 dient zur nachhaltigen Förderung der regionalen Entwicklung in wirtschaftlicher, räumlicher und sozialer Hinsicht. Grenzen stellen dabei keine Barrieren dar. Die Euregio Rhein-Maas soll sich mit dieser Strategie stärker als innovative Region etablieren, in der sozialer Zusammenhalt und Umweltschutz mit dem Entwicklungsprozess und der Schaffung von Arbeitsplätzen Hand in Hand gehen.

4. Voraussichtliche Auswirkungen des operationellen Programms

Dieses Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sollte dazu beitragen, dass mehrere Unternehmens-Cluster und zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Spitzentechnologiesektor gegründet werden, die öffentlich-private Forschung ausgebaut wird, ca. 30 Hektar Naturflächen im Grenzgebiet unter Schutz gestellt werden, neue nachhaltige Verkehrsverbindungen und -dienste entstehen, der Einsatz erneuerbarer Energien gefördert wird, etwa zehn grenzüberschreitend tätige Pflegedienste ins Leben gerufen sowie neue Produkte im Tourismusbereich eingeführt und Kulturveranstaltungen organisiert werden.

5. Prioritätsachsen

Das operationelle Programm weist vier Prioritätsachsen auf:

1) Verstärkung der Wirtschaftsstruktur, Wissensförderung, Innovation und Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen

Im Mittelpunkt stehen hier die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Euregio Maas-Rhein durch die Steigerung der Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen, die Förderung von Technologie und Innovation, die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Wissenseinrichtungen und den Unternehmen, der Ausbau des Tourismussektors und die Arbeitsmarktförderung.

2) Natur und Umwelt, Energien, natürliche Ressourcen und Mobilität

Im Rahmen dieser Prioritätsachse werden drei Hauptziele verfolgt, nämlich Natur- und Landschaftsschutz, Förderung nachhaltiger Mobilitätsformen sowie Erzeugung und Förderung erneuerbarer Energien.

3) Lebensqualität

Hier geht es darum, die Gesundheitsversorgung durch die Einrichtung grenzüberschreitender Dienste zu verbessern, die kulturelle Vielfalt zu fördern, die Lebensqualität zu steigern und die Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Sicherheit auszubauen.

4) Technische Hilfe

Im Rahmen dieser Prioritätsachse werden die Einrichtung eines effizienten Verwaltungs-, Überwachungs- und Kontrollsystems, die Programm- und Projektbewertung sowie die Öffentlichkeitsarbeit und die Maßnahmen zur Bewerbung des Programms unterstützt.

6. Verwaltungsbehörde
Stichting Euregio Maas-Rhein
Postbus 5700
NL- 6202 MA Maastricht
Kontaktstelle:
Gemeinsames technisches Sekretariat
Isabelle Jeanfils
Nadia Thissen
Gospertstraße 1
B - 4700 Eupen
Tel.: +32 (0) 87 798 640
Fax: +32 (0) 87 789 633
isabellejeanfils@euregio-mr.eu
nadiathissen@euregio-mr.eu

7. Operationelles Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

„INTERREG IV-A Euregio Maas-Rhein“ 2007-2013 – Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“
CCI-Nr.: 2007CB163PO001
Entscheidung K(2007) 4250

Datum der endgültigen Annahme: 18.9.2007

8. Aufschlüsselung der Finanzmittel nach Prioritäten (in Euro)

Prioritätsachse
Gesamtkosten
Kofinanzierun durch die EU (EFRE)
Nationale öffentliche
Kofinanzierung
Private
Finanzierung
1) Verstärkung der Wirtschaftsstruktur, Wissens-förderung, Innovation und Arbeitsplätze
93 658 296
46 829 148
42 146 233
4 682 915
2) Natur
und Umwelt, Energien, natürliche Ressourcen und Mobilität
25 936 144
12 968 072
12 192 576
775 496
3) Lebensqualität
15 849 866
7 924 933
7 766 434
158 499
4) Technische Hilfe
8 645 380
4 322 690
4 322 690
0
INSGESAMT
144 089 686
72 044 843
66 427 933
5 616 910


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