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MEMO/04/27

Brüssel, den 9. Februar 2004

Verlust an biologischer Vielfalt: Zahlen und Fakten

Was bedeutet Verlust an biologischer Vielfalt?

Seit der Zeit als der Mensch erstmals die Erde besiedelte und damit begann, Tiere zu jagen, Nahrung zu sammeln und Holz zu fällen, beeinflusste er die biologische Vielfalt. In den letzten beiden Jahrhunderten führten das Bevölkerungswachstum, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und die Umweltverschmutzung zu einem weltweit immer rasanter zunehmenden Verlust der biologischen Vielfalt. Die Zahl der Arten geht zurück, Arten sterben aus, Ökosysteme werden geschädigt und verschwinden ganz.

Die Biologische Vielfalt kurz die Biodiversität bezeichnet die Vielfalt von Leben in all seinen Formen - die Vielfalt der Arten, der genetischen Variationen innerhalb von Arten und der Ökosysteme.

  • Es wird geschätzt, dass 80 % des Waldes, der vor 8000 Jahren die Erde noch bedeckte, abgeholzt, geschädigt oder fragmentiert wurde.

  • Einige Experten gehen davon aus, dass die Geschwindigkeit des Artensterbens den natürlich bedingten Aussterbeprozess um das 1.000 bis 10.000fache übersteigt.

  • Bei einer Gruppe von 23 heimischen Feldvogelarten und von 24 heimischen Waldvogelarten, die in 18 europäischen Ländern beobachtet wurden, wurde zwischen 1980 und 2002 ein Rückgang von 71 % festgestellt.

Wie viele Arten sind vom Aussterben bedroht?

Der Weltnaturschutzunion, dem IUCN, sind 12.259 Arten bekannt, die vom Aussterben bedroht sind. Die IUCN führt ein internationales Verzeichnis des Erhaltungszustands von Tieren und Pflanzen und stellt die Daten von weltweit tausenden von Wissenschaftlern zusammen.

Die 12.259 bedrohten Arten sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Keiner weiß, wie viele Arten es auf der Erde gibt, ganz zu schweigen davon, wie es ihnen geht. Insgesamt sind etwa 1,75 Millionen lebende Arten erfasst. Doch bei über zwei Dritteln handelt es sich um Insekten und andere wirbellose Tiere, die nur äußerst schwer zu überwachen sind. Die tatsächliche Zahl der auf der Erde lebenden Arten wird deshalb auf eher 14 Millionen geschätzt.

Mit Blick auf ihre 2003 erstellte "Rote Liste der bedrohten Arten" konnte die IUCN den Erhaltungszustand von 2 % der 1,53 Millionen Arten bewerten, für die ihr Beschreibungen vorliegen. Die einzigen beiden gut überwachten Gruppen sind Vögel und Säugetiere, weshalb die IUCN in der Lage war, 100 % der Vögel und 99 % der Säugetiere auf ihren Erhaltungszustand hin zu bewerten.

Schätzungen gehen davon aus, dass der europäische Kontinent über 200.000 Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Verglichen mit anderen Regionen der Welt ist dies eine relativ kleine Zahl, doch der Anteil gefährdeter Arten ist ungleich höher. Die Bevölkerungsdichte Westeuropas und das Ausmaß der Industrialisierung haben die biologische Vielfalt ernsthaft gefährdet.

  • Von allen auf der Welt lebenden Tieren sind die einzigen beiden gut überwachten Gruppen die Säugetiere und Vögel. Derzeit sind jedes vierte Säugetier (24 %) und jeder achte Vogel (12 %) vom Aussterben bedroht.

  • Zu den bedrohten Säugetieren gehören der Afrikanische und der Asiatische Löwe, Orang-Utans, Tiger und der China-Alligator. In Europa: der Europäische Nerz, der Polarfuchs, verschiedene Arten von Eichhörnchen und Eidechsen sowie alle europäischen Delphine, Seehunde und Wale.

  • Die weltweit am stärksten gefährdete Großkatze ist der Iberische Luchs. Einst in Spanien und Portugal weit verbreitet, leben heute nur einige hundert in wenigen isolierten Gebieten in Spanien.

  • Auf dem europäischen Kontinent sind 42 % der Säugetiere, 15 % der Vögel, 45 % der Schmetterlinge, 30 % der Amphibien, 45 % der Reptilien und 52 % der Süßwasserfische bedroht.

  • Die letzte bekannte "Bucardo", eine in den Pyrenäen heimische Bergziege, starb im Januar 2000 in einem spanischen Nationalpark. Sie wurde von Förstern gefunden.

Wie geht es den Ökosystemen?

Ökosysteme sind sich selbst regulierende Systeme von Pflanzen und Tieren, die miteinander und mit ihrer Umgebung Wäldern, Feuchtgebieten, Gebirgen, Seen, Flüssen, Wüsten und Agrarlandschaften in Wechselwirkung treten. Ökosysteme reagieren empfindlich auf Eingriffe, da der Druck auf eine Komponente das ganze Gleichgewicht stören kann. Äußerst sensibel reagieren sie auch auf Verschmutzungen. Viele Ökosysteme sind bereits verloren gegangen und viele andere sind bedroht.

Der weltweite Waldbestand beheimatet etwa die Hälfte der gesamten biologischen Vielfalt. Jährlich verschwinden jedoch 0,8 % der Wälder. Tropenwälder gehen sogar um jährlich 4 % zurück.

  • Die EU hat über die Hälfte ihrer Feuchtgebiete verloren, die einst so reich an biologischer Vielfalt und Artenreichtum waren.

  • Bis zu einem Drittel der weltweiten Korallenriffe sind bereits geschädigt und ein weiteres Drittel ist bedroht.

  • Weltweit sind nur 10 % der biologisch vielfältigen Gebiete und 1 % der Ozeane geschützt einige nicht gerade wirkungsvoll.

Warum brauchen wir die biologische Vielfalt?

Der Mensch ist von der biologischen Vielfalt abhängig. Sie versorgt uns mit Nahrung, Medizin und Rohstoffen sowie mit anderen für uns notwendigen Gütern und Diensten. So liefern uns die Wälder Holz, reichern die Luft mit Sauerstoff an, reinigen das Wasser, verhindern Erosion und Überschwemmungen, mäßigen das Klima und wandeln Abfall in Nährstoffe oder Rohstoffe wie Öl und Gas um.

  • Experten gehen davon aus, dass der Wert der Güter und Dienste, die durch Ökosystem bereit gestellt werden, sich auf €26 Trillionen pro Jahr beläuft das Doppelte des Gegenwertes, den der Mensch jährlich produziert.

  • Weltweit werden 10.000 bis 20.000 Pflanzenarten in der Medizin verwendet.

Welches sind die größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt?

  • Das Bevölkerungswachstum erhöht den Nachfragedruck auf Raum und Nahrung.

  • Zersiedlung und intensive Land- und Forstwirtschaft engen Lebensräume ein.

  • Durch die Ausweitung von Straßen, Schienen und Stromnetzen werden Lebensräume fragmentiert und einige Arten verscheucht.

  • Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen bedeutet, dass wir eine Art oder ein Gut, das das Ökosystem bereitstellt, zu stark nachfragen. Hierzu gehört auch die exzessive Jagd, das Sammeln und Handeln von Arten und Teilen von Arten.

  • Die Umweltverschmutzung beeinträchtigt die Gesundheit von Tieren und Pflanzen ebenso wie die menschliche Gesundheit. Umweltkatastrophen wie eine Ölpest haben verheerende Folgen für Vögel und die marine Fauna und Flora.

  • Den Voraussagen zufolge führt der Klimawandel bis Ende dieses Jahrhunderts dazu, dass weltweit die Temperatur zwischen 1,4° und 5,8° C und die Meereshöhe zwischen 9 und 88 cm ansteigen werden. Viele Arten werden sich nicht daran anpassen oder in andere Regionen ausweichen können. In den letzten hundert Jahren stieg die Temperatur der Erde um durchschnittlich ca. 0,6° C und die Meereshöhe um 10 bis 20 cm an. Die 90er Jahre waren die wärmste Dekade der letzten 1000 Jahre.

  • Invasive gebietsfremde Arten sind Arten, die in ein Ökosystem gelangen, in dem sie natürlicherweise nicht vorkommen, und die versuchen, die endemischen Arten zu verdrängen. Häufig ist es der Mensch, der diese Arten einschleppt.

  • Die Zahl der Menschen ist von etwa 1,65 Milliarden 1990 auf heute geschätzte 6,3 Milliarden angestiegen. In 50 Jahren, so Schätzungen der UN, wird die Weltbevölkerung 9 Milliarden erreichen.

  • Aufgrund der Überfischung stehen 80 % der Fischbestände der EU vor dem Zusammenbruch oder ihr Zustand ist unbekannt.

  • 2001 wurden 40 % aller Fischfänge in der EU aus Beständen erzielt, die die sichere biologische Grenze unterschritten. Für bestimmte Fischarten, vor allem Kabeljau, Schellfisch, Wittling, Seehecht und andere Rundfische, sowie für Lachs und Meeresforelle lag der Anteil sogar bei 60 %.

  • Nach einer in "Nature" im Januar 2004 veröffentlichten Studie könnte der Klimawandel bis 2050 ein Drittel der weltweiten Arten auslöschen.

  • Als Haustier aus Nordamerika eingeführt, hat das graue Eichhörnchen das heimische rote Eichhörnchen im Vereinigten Königreich und Italien verdrängt. Es ist im Konkurrenzkampf um Nahrung im Vorteil.

  • Der schmackhafte Nilbarsch wurde 1954 in den Viktoriasee in Afrika eingebracht, was dazu führte, dass über 200 endemische Fischarten ausstarben.

Was tut die EU?

1979 "Vogelschutz-Richtlinie" die erste EU-Vorschrift zur Erhaltung der natürlichen Umwelt, in der 181 gefährdete in der EU heimische Vogelarten aufgelistet wurden und die die Mitgliedstaaten verpflichtet, „Schutzgebiete" einzurichten. Heute sind diese Schutzgebiete Teil des Natura-2000-Netzes.

1992 "Habitat-Richtlinie" In ihr wurden 700 (mittlerweile 800) Tiere und Pflanzen und 200 Lebensraumarten von Bedeutung für die EU aufgeführt. Ihr Schutz wird in „Besonderen Schutzgebieten" gewährleistet, die die Mitgliedstaaten zusammen mit der Europäischen Kommission festlegen. Die Habitat-Richtlinie bot auch die Grundlage für die Einrichtung des Natura-2000-Netzes, das sich auf die nach der Vogelschutz- und Habitat-Richtlinie ausgewiesenen Schutzgebiete stützt.

1992 LIFE-Nature Das Programm wurde zur Kofinanzierung von Projekten aufgelegt, die der Erhaltung der natürlichen Umwelt und der Umsetzung der Vogelschutz- und Habitat-Richtlinien dienen.

1992 Übereinkommen über die Biologische Vielfalt Die Europäische Gemeinschaft hat das auf dem Weltgipfel von Rio de Janeiro verabschiedete Übereinkommen unterzeichnet. Die drei Hauptziele des Übereinkommens sind: 1. Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt, 2. die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile und 3. die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile.

1998 EU-Strategie zur Biologischen Vielfalt angestrebt wird, die Ursachen für den Verlust der biologischen Vielfalt an der Quelle zu erkennen, zu verhüten und anzupacken.

2000 EU-Wasserrahmenrichtlinie Ziel ist, mit Hilfe einer grenzübergreifenden nachhaltigen Wasserbewirtschaftung Gewässer zu schützen und eine gute Qualität aller Wasserressourcen in der EU bis 2015 zu erreichen.

2001 Vier Aktionspläne zur Biologischen Vielfalt sie legen die Einzelheiten der Umsetzung der Strategie zur Biologischen Vielfalt fest und behandeln Fragen zur Landwirtschaft, Fischerei, Nutzung natürlicher Ressourcen und Wirtschafts- und Entwicklungszusammenarbeit, damit die Maßnahmen auf diesen Politikfeldern nicht die Erhaltungsanstrengungen unterlaufen.

2001 EU-Strategie für Nachhaltige Entwicklung - von den Staats- und Regierungschefs der EU in Göteborg auf den Weg gebracht - einer der vier Schwerpunkte ist es, den Verlust an biologischer Vielfalt in der EU bis 2010 aufzuhalten.

2002 Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik Ziel ist die Nachhaltigkeit der Fischbestände, der Schutz der Meeresumwelt und eine sichere Zukunft für den europäischen Fischereisektor.

2002 starke europäische Beteiligung am Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung - das Augenmerk galt der Festschreibung einiger konkreter Ziele und Zeitpläne, wie die Vorgabe, bis 2010 den Verlust an biologischer Vielfalt deutlich zu reduzieren.

2003 Entschließung von Kiew zur Biologischen Vielfalt auf der Sitzung der europäischen Umweltminister in Kiew, Ukraine, hat sich die EU verpflichtet, den Verlust an biologischer Vielfalt europaweit bis 2010 aufzuhalten und hierzu neun besondere Maßnahmen zu ergreifen.

2003 Halbzeitbewertung der Gemeinsamen Agrarpolitik die Verknüpfung von Subventionen und Produktionsmengen wird gekappt und im Gegenzug werden die Entwicklung des ländlichen Raums und Agrarumweltmaßnahmen stärker unterstützt.

2003 Gemäß den Bestimmungen des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt bezüglich des Zugangs zu genetischen Ressourcen und der gemeinsamen Nutzung der hieraus entstehenden Vorteile drängt die Europäische Kommission die Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der EU, keine genetischen Ressourcen aus anderen Ländern zu entnehmen, ohne deren Zustimmung einzuholen und ohne ihnen einen angemessen Anteil an den Gewinnen und Forschungsergebnissen aus der Nutzung ihrer Ressourcen zukommen zu lassen.

  • Natura 2000, das EU-Netz von Schutzgebieten, in dem unsere bedrohten oder empfindlichen Tiere, Pflanzen und Lebensräume überleben können, besteht aus über 18.000 Gebieten und erstreckt sich auf etwa 17,5 % des Hoheitsgebiets der EU15 (63,7 Mio. ha).

  • Die artenspezifischen Aktionspläne der EU führten dazu, dass der Bestand des Spanischen Kaiseradlers von 50 Paaren 1974 auf 175 Paare 2002 und die Population des Mönchsgeiers von 370 Paaren 1984 auf 1.300 Paare 2002 angestiegen sind.

  • Seit 1992 wurden aus LIFE-Nature 535 Projekte in der EU und in den Beitrittsländern kofinanziert, die erheblich zur Erhaltung der wild lebenden Arten von Fauna und Flora beigetragen haben.

  • In dem Zeitraum 2000 bis 2004 hat die EU 300 Millionen Euro für LIFE-Nature bereitgestellt.

  • Elf Projekte in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal, die über LIFE-Nature gefördert wurden, trugen zur Stabilisierung der Population der höchst gefährdeten Mönchsrobbe bei.

  • Zwei im Rahmen von LIFE-Nature geförderte Projekte haben sich die Erholung der Population des Iberischen Luchses in Spanien zum Ziel gesetzt. Geplant sind Verbesserungen seines Lebensraums und Vereinbarungen mit den Landbesitzern, die Populationen von Beutetieren, wie Hasen, zu erhöhen.

  • Die EU ist der weltweit größte Geldgeber. Etwa 3 % (bzw. €190 Mio.) der Entwicklungszusammenarbeit der EU stehen in direkten Zusammenhang mit der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt.

  • Dank der Anstrengungen der Gemeinschaft ist der Lachs wieder in vielen Flüssen Westeuropas zu finden, Otter und Biber sind wieder weiter verbreitet und der Schwarzstörche sind zurückgekehrt.

EU-Agenda für 2004 mit Blick auf das 2010-Ziel:

  • Gemeinsame Überprüfung der EU-Strategie für Biologische Vielfalt und der entsprechenden Vorschriften mit den Mitgliedstaaten und den interessierten Kreisen, um die Bereiche festzulegen, in denen noch durchgreifendere Maßnahmen erforderlich sind, um das 2010-Ziel zu erreichen.

  • 9. - 20. Februar: 7. Konferenz der Vertragsstaaten des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt, Kuala Lumpur, Malaysia, zur Vereinbarung konkreter Maßnahmen mit Blick auf die globale Erfüllung des 2010-Ziels

  • 25. 27. Mai: EU-Konferenz zur Biologischen Vielfalt, Malahide, Irland, zur Ausarbeitung eines „Maßnahmenkatalogs 2010"

  • Festlegung von Indikatoren für die biologische Vielfalt in Abstimmung mit der Europäischen Umweltagentur, um die biologische Vielfalt erfassen und die Wirksamkeit der Maßnahmen messen zu können.

  • Intensivierung der Anstrengungen, um sicherzustellen, dass andere Politikbereiche (Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Energie) nicht mit den Erhaltungszielen kollidieren.

  • Vervollständigung des Natura-2000-Netzes in der EU15, etwa durch die Ausweitung auf die Meeresumwelt, durch Maßnahmen zur Verbesserung des Managements, durch eine angemessene Überwachung und Finanzierung, die Einbeziehung von Natura 2000 in Raumordnungspläne und die Mobilisierung einer breiten Unterstützung für diese Maßnahmen.

  • Ausweitung des Natura-2000-Netzes auf Gebiete in den zehn Beitrittsländern, die mit ihrem Beitritt am 1. Mai Vorschläge vorlegen müssen.

Weitere Informationen unter:

Europäische Kommission Naturschutz

http://ec.europa.eu/environment/nature/home.htm

Generaldirektion Umwelt

http://ec.europa.eu/environment/

Europäische Umweltagentur

http://eea.europa.eu

IUCN - Weltnaturschutzunion

http://www.iucn.org/

Übereinkommen zur Biologischen Vielfalt

http://www.biodiv.org/default.aspx

WWF International

http://www.panda.org


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