Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR

Europäische Kommission - Pressemitteilung

Allianz Afrika-Europa: EU unterstützt neue Beobachtungsstelle der Afrikanischen Union für den Handel

Brüssel, 9. Februar 2019

Die Europäische Kommission, die Kommission der Afrikanischen Union und das Internationale Handelszentrum (ITC) haben heute gemeinsam die Beobachtungsstelle der Afrikanischen Union für den Handel (African Union Trade Observatory) als zentrale Säule der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone eingerichtet.

Die EU stellt über das afrikaweite Programm 4 Mio. EUR für die Beobachtungsstelle bereit.

EU-Kommissar Neven Mimica erklärte dazu: „Die neue Beobachtungsstelle der Afrikanischen Union für den Handel ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone, die dem Kontinent ermöglichen wird, sein wirtschaftliches Potenzial zu nutzen. Sie wird für die Afrikanische Union, die afrikanischen Länder und den Privatsektor Daten und Statistiken bereitstellen, die für die ordnungsgemäße Überwachung des kontinentalen Handels und der faktengestützten Politikgestaltung von wesentlicher Bedeutung sind. Die Unterstützung dieser Beobachtungsstelle in Höhe von 4 Mio. EUR ist ein weiteres Beispiel für die Dynamik unserer Allianz Afrika-Europa.“

Die Beobachtungsstelle wird zu dem grenzüberschreitenden Handel in Afrika Daten erheben und analysieren, und so den derzeitigen Mangel an aktuellen und zuverlässigen Daten und Statistiken beheben. Diese Informationen werden politischen Entscheidungsträgern und Interessenträgern, einschließlich Wirtschaftsakteuren, zur Verfügung gestellt und ermöglichen ihnen die Ermittlung vielversprechender Marktchancen. Sie erleichtern außerden die wirksame Überwachung der Umsetzung und der Auswirkungen der dann errichteten afrikanisch-kontinentalen Freihandelszone.

Hintergrund

Die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA) ist eine der Hauptprioritäten der afrikanische Agenda 2063 und ein Vorzeigeprojekt des Kontinents. Mit dieser Freihandelszone soll ein einheitlicher kontinentaler Markt für Waren und Dienstleistungen mit freiem Personen- und Kapitalverkehr geschaffen werden. Ziel ist es, damit den Handel innerhalb Afrikas in den nächsten zehn Jahren von derzeit etwa 13 % auf 25 % oder mehr zu steigern und so zum Wirtschaftswachstum beizutragen und die Attraktiviät für Investitionen sowohl aus Afrika als auch aus der übrigen Welt zu stärken. 

Die EU hat mit ihren umfangreichen Erfahrungen bei der Schaffung eines Binnenmarktes die Kontinentale Freihandelszone seit ihrer Gründung im Jahr 2015 unterstützt und ist entschlossen, die Ratifizierung und Umsetzung der Freihandelszone auch weiterhin zu fördern.

Die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone ist ein maßgebliches Element der kürzlich ins Leben gerufenen Allianz Afrika-Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze‚ die darauf abzielt, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen Afrika und Europa zu vertiefen. Die EU hat kürzlich 50 Mio. EUR zur Unterstützung der AfCFTA für den Zeitraum 2018-2020 bereitgestellt.

Als erster Schritt wurde im Dezember 2018 ein Projekt im Wert von 3 Mio. EUR mit der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika (UNECA) auf den Weg gebracht, in dessen Rahmen nationale Umsetzungsstrategien für die Kontinentale Freihandelszone ausgearbeitet werden sollen.

Bereits 2018 mobilisierte die EU 5 Mio. EUR zur Unterstützung afrikanischer Länder bei der Umsetzung und Durchsetzung der globalen Regeln für Zoll- und Handelserleichterungen in Zusammenarbeit mit der Weltzollorganisation.

Weitere Informationen

Rede von Präsident Juncker auf dem hochrangigen Forum Afrika-Europa

Allianz Afrika–Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze

Factsheet – Allianz Afrika–Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze

Webstreaming – Allianz Afrika–Europa: EU unterstützt die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone mit 50 Mio. EUR

IP/19/890

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


Side Bar