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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Wege zum Frieden: EU setzt sich für Annäherung von Eritrea und Äthiopien ein

Brüssel, 8. Februar 2019

Der EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica, reist heute nach Eritrea und wird dort den Startschuss für ein erstes Projekt im Umfang von 20 Mio. EUR für den Wiederaufbau der Straßenverbindung zwischen der äthiopischen Grenze und den Häfen Eritreas geben.

Während seines Besuchs trifft der EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica‚ den Präsidenten von Eritrea Isaias Afwerki, um die Lage in der Region zur erörtern und auszuloten wie die EU und Eritrea die politischen Beziehungen und ihren Dialog über Fragen von gemeinsamem Interesse intensivieren können.

Anlässlich seines Besuchs erklärte Kommissar Mimica: „Die Europäische Union ist entschlossen, Eritrea und Äthiopien bei der Umsetzung ihres historischen Friedensabkommens zu unterstützen, das einen zwanzig Jahre andauernden Konflikt beendete. Zu diesem Zweck haben wir nun ein mit 20 Mio. EUR ausgestattetes Projekt für den Wiederaufbau der Verbingungsstraßen zwischen beiden Ländern aufgelegt. Dies wird den Handel fördern, die Stabilität stärken und den Bürgern beider Länder durch die Schaffung von nachhaltigem Wachstum und Beschäftigung deutliche Vorteile bringen.

Das neue Projekt wird aus dem EU-Treuhandfonds für Afrika und über das Büro der Vereinten Nationen für Projektdienste (UNOPS) finanziert. Im Rahmen des Projekts werden die Straßenverbindungen zwischen der äthiopischen Grenze und den eritreischen Häfen instandgesetzt, um den Handel anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Dies ist die erste Phase einer umfassenderen Unterstützung für Eritrea, die zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr verstärkt werden soll.

Diese Zusammenarbeit ist Teil des neuen zweigleisigen Ansatzes der EU, der eine Intensivierung des politischen Dialogs mit Eritrea, insbesondere im Hinblick auf die Förderung politischer und wirtschaftlicher Reformen und die Verbesserung der Menschenrechte sowie die Fortsetzung der Entwicklungszusammenarbeit zur Bekämpfung der Ursachen der Armut und zur Stärkung des Friedensabkommens und der wirtschaftlichen Integration vorsieht.

Hintergrund

Im Juli letzten Jahres unterzeichneten Eritrea und Äthiopien ein historisches Friedensabkommen, mit dem ein 20 Jahre andauernder Konflikt beendet wurde. Damit eröffnet sich eine große Chance für wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität in der Region. Die Annäherung hat sich bereits positiv für die Bevölkerung Eritreas ausgewirkt, u. a. durch die Öffnung der Grenzen, die Wiederaufnahme der Kommunikation und gesunkene Preise für Güter des grundlegenden Bedarfs.

Zu den im Friedensabkommen verankerten Verpflichtungen gehört die Wiederaufnahme der Verkehrs-, Handels- und Kommunikationsverbindungen zwischen den beiden Ländern. Um dies zu erreichen, müssen die Hauptverkehrsadern zwischen der äthiopischen Grenze und dem eritreischen Hafen von Massawa wieder instand gesetzt werden – eine zentrale Maßnahme dieses Straßenbauprojekts.

Weitere Informationen

Allianz Afrika–Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze

Factsheet: Überblick über die Fortschritte bei der Allianz Afrika–Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze

Delegation der Europäischen Union in Eritrea

IP/19/868

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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