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Europäische Kommission - Pressemitteilung

EU verstärkt die regionale Zusammenarbeit mit 25 afrikanischen Ländern

Brüssel, 9. Februar 2019

Der EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica, unterzeichnet in Addis Abeba eine Erklärung über zusätzliche Unterstützung für regionale Programme von 25 Ländern in Afrika.

Kommissar Mimica erklärte dazu: „Die zusätzlichen Investitionen in Höhe von 225 Mio. EUR, die ich heute unterzeichnet habe, werden die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Stabilität in den afrikanischen Ländern des östlichen und des südlichen Afrika und im Indischen Ozean fördern und dazu beitragen, dass wir unseren Verpflichtungen aus derAllianz Afrika-Europa nachkommen.“

Diese zusätzlichen Mittel für Zusammenarbeit werden die wirtschaftliche Integration und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern sowie die Verknüpfung von Entwicklung und Sicherheit stärken. Die jüngsten Entwicklungen in der Region erfordern eine stärkere Unterstützung in diesen Bereichen, um die immer deutlicher hervortretenden Herausforderungen wie Bevölkerungswachstum, negative Auswirkungen des Klimawandels, schwache Regierungsführung und die destabilisierenden Auswirkungen der internationalen Kriminalität zu bewältigen.

Konkret werden drei neue Maßnahmen ins Auge gefasst: Förderung der Schaffung von Arbeitsplätzen und Wohlstand im östlichen und südlichen Afrika (125 Mio. EUR), Entwicklung der städtischen Küstenregionen (80 Mio. EUR) und Stärkung der maritimen Sicherheit im Roten Meer (20 Mio. EUR).

Die Unterzeichnung der neuen Maßnahmen erfolgt anlässlich des offiziellen Besuchs von Kommissar Mimica in Äthiopien, den er zu Treffen mit dem Premierminister von Äthiopien, Abiy Ahmed, dem Vorsitzenden der Afrikanischen Union, Moussa Faki, und dem Präsidenten von Simbabwe, Emmerson Mnangagwa genutzt hat. Im Rahmen des Besuchs haben die Europäische Kommission, die Kommission der Afrikanischen Union und das Internationale Handelszentrum (ITC) die Beobachtungsstelle der Afrikanischen Union für den Handel als zentralen Pfeiler der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone eingerichtet. Kommissar Mimica wird außerdem am 8. Februar in das benachbarte Eritrea reisen und dort mit Präsident Afwerki Gespräche führen.

Außerdem hat EU-Kommissar Neven Mimica eine Aufstockung der bilateralen Finanzierung um 7 Mio. EUR mit São Tomé und Príncipe unterzeichnet.

Hintergrund

Kommissar Mimica hat die Vereinbarung über die zusätzliche Unterstützung mit den fünf regionalen Organisationen unterzeichnet, die unter das Regionalprogramm fallen: Gemeinsamer Markt für das östliche und südliche Afrika (COMESA), Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC), Zwischenstaatliche Behörde für Entwicklung (IGAD), Kommission des Indischen Ozeans (IOC) und Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC).

Mit dieser zusätzlichen Mittelausstattung beläuft sich die Finanzausstattung für das regionale Richtprogramm für den Zeitraum 2014-2020 auf 1 490 Mio. EUR. Es ist auf drei Schwerpunktbereiche ausgerichtet: regionale Wirtschaftsintegration. Frieden, Sicherheit und regionale Stabilität sowie regionale Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen.

Das Programm umfasst folgende Länder: Angola, Botsuana, Burundi, Komoren, Dschibuti, Demokratische Republik Kongo, Eritrea, eSwatini, Äthiopien, Kenia, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Ruanda, Seychellen, Somalia, Südsudan, Sudan, Tansania, Uganda, Sambia und Simbabwe.

Weitere Informationen

Allianz Afrika–Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze

Factsheet: Überblick über Fortschritte – Afrika-Europa-Allianz für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze

Fotos von Kommissar Mimica in Äthiopien

 

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Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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