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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Allianz Afrika–Europa: EU investiert 10 Mio. EUR zur Verbesserung des Geschäftsklimas in West- und Zentralafrika

Washington, 12. April 2019

Die EU investiert 10 Mio. EUR für technische Hilfe und Kapazitätsaufbau in Partnerländern in Afrika, um in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Verbesserung des Geschäfts- und Investitionsklimas beizutragen.

Heute werden zwei gemeinsame Förderprogramme der Europäischen Kommission und des IWF angekündigt. Im Vorfeld dieser Bekanntgabe, die am Rande der Frühjahrstagung der Weltbank in Washington stattfinden wird, erklärte der EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica: „Diese 10 Mio. EUR für technische Hilfe werden dazu beitragen, dass wir und unsere Partner Entwicklungshilfe besser, schneller und wirksamer bereitstellen können. Damit werden die regionale Integration und wirtschaftspolitische Reformen in Afrika angekurbelt – wie es auch mit unserer Allianz Afrika-Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze angestrebt wird.“

Diese Unterstützung wird dazu beitragen, den Unternehmen in West- und Zentralafrika maßgeschneiderte technische Hilfe und Schulungen zu bieten, die von zwei regionalen IWF-Zentren für technische Hilfe durchgeführt werden: Das eine ist für Westafrika zuständig (Cabo Verde, Gambia, Ghana, Liberia, Nigeria und Sierra Leone), das andere für Zentralafrika (Äquatorialguinea, Burundi, Gabun, Kamerun, Demokratische Republik Kongo, São Tomé und Príncipe, Tschad und Zentralafrikanische Republik).

Die Zentren unterstützen die Partnerländer bei der regionalen Integration sowie bei der Gestaltung, Umsetzung und Überwachung einer soliden Wirtschafts-, Fiskal- und Geldpolitik. Sie bilden eine zentrale Komponente der strategischen Partnerschaft von EU und IWF, welche die Budgethilfe der EU und den Dialog mit den Partnerländern über wirtschaftspolitische Reformen ergänzt.

Der mit den beiden Programmen geförderte Kapazitätsaufbau ist sehr wichtig, um die Fähigkeit der Partnerländer zur Finanzierung ihrer eigenen Entwicklungspolitik und zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu stärken.

Hintergrund

Die EU und der IWF setzen die 2016 unterzeichnete Rahmenvereinbarung über ihre strategische Partnerschaft („Strategic Partnership Framework“) um, deren Schwerpunkt auf Fragen wie Schuldentragfähigkeit, Verwaltung der öffentlichen Finanzen und Kapazitätsentwicklung zur Unterstützung der Partnerländer bei der Konzipierung und Umsetzung von Maßnahmen liegt, mit denen das Wachstum gefördert und die Armut verringert wird. Zwischen 2010 und 2018 hat der IWF von der Europäischen Kommission insgesamt rund 215 Mio. EUR erhalten. Die EU ist der bedeutendste Partner des IWF im Bereich Kapazitätsaufbau und hat 50 % der externen Beiträge zum IWF für die Haushaltsjahre 2016-2018 finanziert. 

Mit der neuen „Allianz Afrika-Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze“ hat die EU ihre Entschlossenheit bekräftigt, ihre Partnerschaft mit dem Nachbarkontinent zu stärken. Zu den wichtigsten Handlungsschwerpunkten und Zielen dieser neuen Allianz gehört es, zur Schaffung eines makroökonomisches Umfelds beizutragen, das den Handel, beschäftigungswirksame Investitionen und ein nachhaltiges, inklusives Wachstum begünstigt.

IP/19/2111

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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