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Europäische Kommission - Pressemitteilung

EU und afrikanische, karibische und pazifische Staaten schließen zweite Gesprächsrunde über neue weitreichende Partnerschaft ab

Brüssel, 4. April 2019

Die Chefunterhändler haben heute die Fortschritte hervorgehoben, die bei der Einleitung der nächsten Phase der Verhandlungen erreicht wurden. Dieser neue Schritt wird letztlich dazu führen, dass mit jeder Region maßgeschneiderte Partnerschaftssäulen geschaffen werden, die zu den Neuheiten des künftigen AKP-EU-Abkommens gehören.

In N'djamena, Tschad, erklärte heute der Chefunterhändler der EU, Neven Mimica‚ Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung: „Wir machen gute Fortschritte bei der Ausarbeitung des Grundlagentextes, und wir freuen uns nun, mit den Verhandlungen über die Säulen EU-Afrika, EU-Karibik und EU-Pazifik einen neuen Weg einzuschlagen. Diese Säulen werden nicht nur unsere Zusammenarbeit stärken, um eine neue Dynamik zu schaffen, sondern sie werden es uns letztlich auch ermöglichen, mehr zu erreichen, indem wir genau auf die Bedürfnisse und Herausforderungen jedes einzelnen Partners reagieren.“

Der Chefunterhändler der AKP und Vorsitzende der zentralen Verhandlungsgruppe der Minister, der togolesische Minister für auswärtige Angelegenheiten, Zusammenarbeit und afrikanische Integration, Professor Robert Dussey, erklärte: „Wir haben eine Bilanz der vor sechs Monaten aufgenommenen Verhandlungen gezogen. Ich freue mich, sagen zu können, dass wesentliche Fortschritte erzielt wurden und wir uns weiter darum bemühen werden, dass das Abkommen langfristig Bestand hat und den Anforderungen unserer Bürger gerecht wird, indem wir uns den aktuellen und sich abzeichnenden globalen Herausforderungen stellen.“

Nächste Schritte

Während die Entwurfsphase läuft, werden die EU und die AKP-Länder die Konsultationen über die regionalen Säulen mit den einzelnen Regionen fortsetzen. Wie der Dialog auf hoher Ebene mit den Staats- und Regierungschefs der Pazifikstaaten am 26. Februar gezeigt hat, bieten diese Konsultationen einen privilegierten Raum, um die Bedürfnisse und Prioritäten der einzelnen Regionen weiter zu erörtern. Ähnliche Treffen mit den karibischen und afrikanischen Partnern sollen in Kürze stattfinden.

Hintergrund

Das Abkommen von Cotonou, das derzeit die Beziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten regelt, läuft 2020 aus. Die Verhandlungen über eine neue AKP-EU-Partnerschaft wurden am 28. September 2018 in New York am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen aufgenommen. Die beiden ersten Gesprächsrunden konzentrierten sich hauptsächlich auf das gemeinsame Grundlagenpapier auf EU-AKP-Ebene. Dieses enthält die gemeinsamen Werte und Grundsätze der EU und der AKP-Staaten. Zudem werden darin die strategischen Schwerpunktbereiche genannt, in denen die beiden in Zukunft zusammenarbeiten wollen. In dem künftigen Abkommen wird es zusätzlich zu dem Grundlagenabkommen drei maßnahmenorientierte regionale Säulen geben, die jeweils gezielt auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Regionen ausgerichtet sind. Durch die erneuerte Partnerschaft werden die EU und die AKP-Staaten eine engere politische Zusammenarbeit auf internationaler Ebene anstreben. Zusammen repräsentieren sie mehr als die Hälfte aller Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen und über 1,5 Milliarden Menschen.

Weitere Informationen

F&A zur künftigen EU-AKP-Partnerschaft

EU-Verhandlungsrichtlinien

AKP-Verhandlungsrichtlinien

IP/19/1931

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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