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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Zur Förderung gesunder Ernährungsgewohnheiten bei Schülerinnen und Schülern in Europa stehen 250 Mio. EUR bereit

Brüssel, 27. März 2019

Millionen Kinder in der EU werden im Rahmen des EU-Schulprogramms 2019/2020 Milch, Obst und Gemüse erhalten. Dieses Programm erreichte im Schuljahr 2017/2018 EU-weit mehr als 20 Millionen Kinder.

Die nationalen Mittelzuweisungen für die Schulobst-, -gemüse- und -milchprogramme der EU für das Schuljahr 2019/2020 wurden heute festgelegt. 145 Mio. EUR werden für Obst und Gemüse und 105 Mio. EUR für Milch und Milcherzeugnisse bereitgestellt. Das Verteilungsprogramm geht mit pädagogischen Maßnahmen einher, die Kinder über landwirtschaftliche Themen informieren und einer gesunden Ernährung förderlich sind.

Der für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung zuständige Kommissar Phil Hogan sagte hierzu: Dank des EU-Schulprogramms können unsere jungen Bürgerinnen und Bürger in den Genuss nahrhafter, sicherer und hochwertiger Lebensmitteln kommen, die unsere europäischen Landwirte produzieren, und zugleich lernen, wo diese Lebensmittel herkommen. Die Kommission ist stolz, zu dieser lehrreichen Reise beizutragen und dadurch bereits im jungen Alter für gesunde Ernährungsgewohnheiten zu sorgen.

Die Kommission veröffentlichte heute auch einen Bewertungsbericht, aus dem hervorgeht, dass im Schuljahr 2017/2018 rund 159 000 Schulen an dem EU-Schulprogramm teilgenommen haben. In diesem Zeitraum wurden mehr als 255 500 Tonnen frisches Obst und Gemüse sowie 178 Mio. Liter Milch, die aus EU-Haushaltsmitteln in Höhe von mehr als 182 Mio. EUR finanziert wurden, an Kinder in den Mitgliedstaaten verteilt.

Hintergrund

Länder, die am EU-Schulprogramm teilnehmen möchten, müssen bis Ende Januar bei der Kommission einen Beihilfeantrag stellen. Die vorläufige Mittelzuweisung aus dem EU-Haushalt an die einzelnen Mitgliedstaaten beruht auf der Zahl der Schulkinder in den einzelnen Ländern und – im Falle von Milch und Milcherzeugnissen – auf der Inanspruchnahme des vorherigen Programms. Den nationalen Behörden steht es frei, einen Anteil von 20–25 % der zugewiesenen Mittel von einem auf den anderen Sektor zu übertragen. Ferner können sie ihre Bereitschaft bekunden, mehr als die beantragten Mittel zu verwenden, wenn andere Mitgliedstaaten ihre Zuweisung nicht voll ausschöpfen.

Außerdem können die Mitgliedstaaten darüber entscheiden, wie das Programm durchgeführt werden soll, z. B. welche landwirtschaftlichen Erzeugnisse die Kinder erhalten oder welche Themen im Rahmen pädagogischer Maßnahmen behandelt werden. Darüber hinaus können die Mitgliedstaaten die EU-Beihilfe mit nationalen Mitteln zur Finanzierung des Programms aufstocken.

Die Auswahl der zu verteilenden Erzeugnisse beruht auf Erwägungen bezüglich der Gesundheit und der Umwelt, der saisonalen und allgemeinen Verfügbarkeit sowie der Vielfalt. Die Mitgliedstaaten können den Schwerpunkt auf lokale oder regionale Ankäufe, ökologische Erzeugnisse, kurze Versorgungsketten, ökologischen Nutzen oder Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse legen.

Weitere Informationen

Überwachungsberichte der Mitgliedstaaten über das Schulobst- und -gemüseprogramm der EU im Zeitraum 2017/2018

Schulobst- und ‑gemüseprogramm sowie Schulmilchprogramm der EU


Schulobst- und ‑gemüseprogramm sowie Schulmilchprogramm der EU: EU-Haushaltsmittel für das Schuljahr 2019/2020

Mitgliedstaat

Schulobst und -gemüse

(in EUR)

Schulmilch

(in EUR)

Belgien

3 405 459

1 613 200

Bulgarien

2 592 914

1 156 473

Tschechische Republik

3 974 570

1 832 711

Dänemark

1 807 661

1 460 645

Deutschland

24 899 150

10 821 840

Estland

549 208

730 298

Irland

2 266 887

1 039 137

Griechenland

3 218 885

1 550 685

Spanien

16 498 394

6 302 784

Frankreich

17 990 469

17 123 194

Kroatien

1 660 486

800 354

Italien

20 811 379

9 120 871

Zypern

390 044

400 177

Lettland

782 082

740 753

Litauen

1 100 497

1 086 853

Luxemburg

336 518

200 000

Ungarn

3 730 788

1 947 865

Malta

290 000

201 358

Niederlande

6 775 648

2 401 061

Österreich

2 834 481

1 263 019

Polen

14 579 625

11 005 606

Portugal

3 283 397

2 220 981

Rumänien

6 866 848

10 815 474

Slowenien

708 635

362 276

Slowakei

2 115 888

1 011 357

Finnland

1 599 047

3 824 689

Schweden

0

8 998 717

Vereinigtes Königreich

0

4 898 661

Insgesamt

145 068 962

104 931 038


IP/19/1848

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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