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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Europäische Kommission und UEFA festigen Zusammenarbeit

Brüssel, 21. Februar 2018

Heute unterzeichnen die Europäische Kommission und die Europäische Fußball-Union (UEFA) eine neue Vereinbarung für den Zeitraum bis Ende 2020, um ihre Zusammenarbeit zu festigen und zu stärken.

Im Beisein des Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, unterzeichnen der Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Tibor Navracsics, und der Präsident der UEFA, Aleksander Čeferin, eine neue Vereinbarung, in der sich beide Seiten dazu verpflichten, ihre Zusammenarbeit zur Umsetzung gemeinsamer Prioritäten fortzuführen. Zu diesen Prioritäten zählen die Integrität des Sports, Good Governance, Achtung der Menschenrechte und der Menschenwürde, Nichtdiskriminierung, Solidarität und Gleichstellung der Geschlechter. Die Zusammenarbeit umfasst in erster Linie gemeinsame Kampagnen und den Austausch auf Expertenebene, um unter anderem Rassismus und Diskriminierung zu bekämpfen und die soziale Inklusion benachteiligter Bevölkerungsgruppen durch Sport zu fördern. Besondere Bereiche der Zusammenarbeit umfassen die wesentlichen Herausforderungen, denen der Sport heutzutage gegenübersteht, wie etwa Gewalt, Spielabsprachen, Besteuerung, Doping und Rassismus. Diese zweite Vereinbarung stützt sich auf eine Vorläufervereinbarung, die von 2014 bis 2017 galt.

Der Erste Vizepräsident Frans Timmermans erklärte: „Ich freue mich, dass die Europäische Kommission und die UEFA ihre Zusammenarbeit fortführen, um mithilfe des Fußballs, der für viele Europäerinnen und Europäer sehr viel bedeutet, unsere gemeinsamen Werte zu fördern. Fußballerinnen und Fußballer sind Vorbilder für Kinder und Erwachsene in ganz Europa. Dieses enorme Potenzial kann eine wichtige Stütze im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung sowie für die Förderung von Solidarität, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit auf dem Spielfeld und in unserem täglichen Leben sein. Fußball hat auch eine grenzüberschreitende Komponente, wodurch grenzübergreifende Bedrohungen seiner Sicherheit und Integrität entstehen, die in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission angegangen werden können. Gemeinsam sind wir ein starkes Team!

Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, sagte: „Fußball ist weitaus mehr als nur ein Spiel, eine Leidenschaft oder bloße Unterhaltung. Sport im Allgemeinen und Fußball im Besonderen können Menschen zusammenbringen, die soziale Inklusion fördern und Werte wie Solidarität und gegenseitigen Respekt vermitteln. Fußball spielt im Leben vieler Europäerinnen und Europäer eine zentrale Rolle und die neue Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit der UEFA wird uns dabei helfen, Themen wie Good Governance, Nachhaltigkeit und Gleichstellung der Geschlechter nicht nur zum Nutzen des europäischen Fußballs sondern auch für unsere Gesellschaft insgesamt anzugehen.

Die heute unterzeichnete Vereinbarung hebt insbesondere auch die Bedeutung der Zusammenarbeit im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2020 hervor, der Fußball-Europameisterschaft, die 2020 zum ersten Mal in zwölf verschiedenen Städten in ganz Europa stattfinden wird. Dieses Ereignis bietet die Möglichkeit, ein positives Bild von Europa und seinen gemeinsamen Werten zu vermitteln und dabei zugleich seine kulturelle Vielfalt zu feiern. Die Kommission und die UEFA sind sich darin einig, dass die EURO 2020 eine sozial verantwortungsbewusste und nachhaltige Veranstaltung sein sollte, die einen positiven Nachhall haben wird. Zugleich sind dabei auch Herausforderungen wie reibungsloses grenzüberschreitendes Reisen, Sicherheit und Gefahrenabwehr zu bewältigen.

Hintergrund

Die Europäische Kommission und die UEFA unterzeichneten ihre erste Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Oktober 2014, um das positive Bild des Sports und insbesondere des Fußballs zu stärken und dessen gesamtes Potenzial in allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen umzusetzen.

Die UEFA trägt zur Europäischen Woche des Sports der Europäischen Kommission bei und unterstützt darüber hinaus die Verpflichtung der Europäischen Kommission zur Good Governance im Sport. Zudem hat sie in diesem Bereich kürzlich Reformen eingeleitet.

Weitere Informationen

Vereinbarung zur Zusammenarbeit

Europäische Kommission: Sport

IP/18/901

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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