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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Die Ukraine: EU stellt weitere Mittel für humanitäre Hilfe bereit

Brüssel, 13. Dezember 2018

Die Europäische Union hat weitere 4 Mio. EUR bereitgestellt, um zu Beginn des Winters dringend benötigte humanitäre Hilfe in der Ostukraine zu leisten.

Damit beläuft sich die humanitäre Hilfe, die die EU seit 2014 in der Ukraine geleistet hat, auf 116 Mio. EUR.

„Auch vier Jahre nach Beginn des Konflikts leidet die Zivilbevölkerung in der Ostukraine weiter. Die Europäische Union unterstützt nach wie vor alle Bedürftigen, unabhängig davon, wo sie sich befinden. Dies ist unsere humanitäre und moralische Pflicht. Mit diesen neuen Mitteln werden wir in der Lage sein, in den nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten, in denen die humanitäre Lage nach wie vor sehr schwierig ist, Unterstützung zu leisten“, erklärte Christos Stylianides‚ EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement.

Diese Mittel werden eingesetzt werden, um während des Winters den am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen in den nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten zu helfen, z. B. durch die Bereitstellung von Heizgeräten. Die von der EU finanzierten humanitären Projekte in den von der Regierung und nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten umfassen Nahrungsmittelhilfe, Wohnungsreparaturen, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Schutzmaßnahmen, Gesundheitsversorgung, Bildung in Notsituationen und Minenräumaktionen.

Hintergrund

Seit 2014 hat der Konflikt über 4,4 Millionen Menschen in Mitleidenschaft gezogen, von denen 3,4 Millionen noch immer humanitäre Hilfe benötigen. Der Bedarf an humanitärer Hilfe nimmt zu, und der Zugang zu humanitärer Hilfe ist in den nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten nach wie vor eingeschränkt. Die Aussetzung der Auszahlung von Renten an Binnenvertriebene stellt nach wie vor ein ernstes Problem dar. Der wahllose Artilleriebeschuss behindert die Bereitstellung grundlegender Dienste, wie Wasser und Elektrizität, auf beiden Seiten der Kontaktlinie. Hinsichtlich der Zahl ziviler Opfer steht die Ukraine weltweit an fünfter Stelle. Ursachen dafür sind die vielen Landminen und Blindgänger.

Die EU ist besorgt über die Verschlechterung der humanitären Lage in der Ostukraine und fordert weiterhin die vollständige Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk.

Weitere Informationen

Factsheet – Humanitäre Hilfe für die Ukraine

IP/18/6774

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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