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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Europäische Union intensiviert Zusammenarbeit mit Niger

Brüssel, 6. Dezember 2018

Die Europäische Union mobilisiert zusätzliche Mittel in Höhe von 108 Mio. EUR zur Unterstützung der Sozialpolitik, der Sicherheit, der guten Regierungsführung und des Zugangs zur Stromversorgung in Niger.

Dies kündigte der EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica am Rande der von der G5 der Sahelzone in Nouakchott (Mauretanien) veranstalteten „Koordinierungskonferenz der Partner und Geber“ an. Kommissar Mimica traf ferner mit dem Präsidenten von Niger, Mahamadou Issoufou, zusammen.

Kommissar Mimica erklärte: „Die Europäische Union ist nach wie vor entschlossen, Niger zu unterstützen. Das Land ist mit außergewöhnlichen Herausforderungen wie der terroristischen Bedrohung, dem Menschenhandel und einem starken Bevölkerungswachstum konfrontiert. Mit diesen zusätzlichen Mitteln in Höhe von 108 Mio. EUR soll die Umsetzung der staatlichen Politik in Niger in Schlüsselsektoren verbessert werden, insbesondere im Hinblick auf benachteiligte Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten.

Diese Aufstockung des Nationalen Richtprogramms um 90 Mio. EUR und der Investitionszuschuss in Höhe von 18 Mio. EUR für einen verbesserten Zugang zur Stromversorgung wurden im Rahmen der verstärkten Partnerschaft mit Niger genehmigt, die einen integrierten Ansatz für Entwicklung, Sicherheit (unter Einbeziehung der G5 der Sahelzone), humanitäre Hilfe und Kontrolle der irregulären Migration umfasst.

Dabei wird die gesamte Bandbreite der Instrumente des auswärtigen Handelns der EU eingesetzt, um Niger bei der Aufrechterhaltung der Stabilität in der Region und bei der Bewältigung der wirtschaftlichen, finanziellen und humanitären Herausforderungen zu unterstützen. Diese Unterstützung steht ferner in Einklang mit der Durchführung des von Niger angenommenen nationalen Plans für wirtschaftliche und soziale Entwicklung, der von der EU und den internationalen Partnern unterstützt wird.

Hintergrund

Mit dieser neuen Unterstützung beläuft sich der von der EU für die Entwicklungszusammenarbeit mit Niger im Zeitraum 2014-2020 bereitgestellte Gesamtbetrag auf über 1 Mrd. EUR.

Aus dem 11. Europäischen Entwicklungsfonds werden nunmehr 716 Mio. EUR für den Zeitraum 2014-2020 bereitgestellt. Vier Maßnahmenbereiche haben Vorrang: i) Ernährungssicherheit und Resilienz; ii) Unterstützung des Staates bei der Erbringung sozialer Dienstleistungen; iii) Sicherheit, Governance und Friedenskonsolidierung; iv) Straßeninfrastruktur zur besseren Anbindung der von Unsicherheit und Konflikten bedrohten Regionen.

Niger ist ferner das erste Empfängerland (247,5 Mio. EUR) des Nothilfe-Treuhandfonds für Afrika, dessen Ziel die Beseitigung der Ursachen von Instabilität, Vertreibungen und irregulärer Migration ist. Außerdem wird Niger aus regionalen Programmen im Rahmen dieses Fonds gefördert.

Mit einer Reihe von Mischfinanzierungen aus Darlehen und Zuschüssen, die sich auf nunmehr 51 Mio. EUR belaufen, sollen die Investitionen von Niger in die Ausweitung des Stromnetzes unterstützt werden.

Weitere Informationen

Entwicklungszusammenarbeit mit Niger

Nothilfe-Treuhandfonds für Afrika – Niger

IP/18/6668

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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