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Europäische Kommission - Pressemitteilung

DiscoverEU: weitere 12 000 Gratistickets für 18-Jährige, die Europa erkunden möchten

Brüssel, 17. Oktober 2018

Nach dem Erfolg der ersten Runde von DiscoverEU wird die Europäische Kommission am 29. November 2018 eine zweite Bewerbungsrunde für Gratistickets einläuten.

Dann können sich alle 18-Jährigen in der EU bis zum 11. Dezember 2018 für ein Gratisticket bewerben, mit dem sie zwischen dem 15. April und dem 31. Oktober 2019 Europa bereisen können. Bei der ersten Runde von DiscoverEU ist aus Tausenden jungen Menschen in ganz Europa eine echte Community entstanden. Teilnehmer/innen, die sich nie zuvor begegnet waren, schlossen sich in den sozialen Medien zu Gruppen zusammen, um gemeinsam von Stadt zu Stadt zu reisen oder um sich gegenseitig zu beherbergen.

Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, erklärte dazu: „In diesem Sommer konnten etwa 15 000 18-Jährige durch die EU reisen. So konnte sie selbst erfahren, wie es ist, Europäer zu sein. Sie hatten die Gelegenheit, Europas Vielfalt und kulturellen Reichtum zu entdecken und Menschen aus der gesamten EU kennenzulernen. Wir haben so viele wunderbare Geschichten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehört, und ich freue mich sehr, dass wir diese Erfahrung im nächsten Jahr weiteren jungen Menschen anbieten können!“

Wer kann sich bewerben und wie geht das?

  • Bewerber/innen müssen am 31. Dezember 2018 18 Jahre alt sein und bereit sein, zwischen dem 15. April und dem 31. Oktober 2019 für einen Zeitraum von höchstens 30 Tagen zu reisen.

  • Interessenten müssen sich über das Europäische Jugendportal bewerben.

  • Ein Bewertungsausschuss wird die Bewerbungen prüfen und die Auswahl der Teilnehmer/innen vornehmen.

  • Die Ergebnisse werden Mitte Januar 2019 mitgeteilt. 

Die erfolgreichen Bewerber/innen können einzeln oder in Gruppen von bis zu fünf Personen reisen. Sie werden vor allem mit dem Zug unterwegs sein. Damit jedoch möglichst viele junge Menschen teilnehmen können, dürfen auch andere Verkehrsmittel wie Busse, Fähren oder – ausnahmsweise – das Flugzeug benutzt werden. So sollen auch junge Menschen teilnehmen können, die in entlegenen Gebieten oder auf Inseln der EU leben. 

Den Start der zweiten Runde von DiscoverEU verkündete Kommissar Navracsics heute auf einer Sitzung vor Vertretern aus den Bereichen Jugend, Bildung, Verkehr und Tourismus sowie jungen Menschen, die im Sommer an der Initiative teilgenommen hatten. Die Sitzung ist Teil der laufenden Bemühungen, die DiscoverEU-Erfahrung in Zukunft noch wirksamer und zugänglicher zu gestalten. Auch Organisationen wie das Europäische Netz gegen Armut waren eingeladen, um über Möglichkeiten zur Verbesserung der sozialen Inklusion bei den nächsten Auflagen von DiscoverEU zu diskutieren. 

Die nächsten Schritte

Angesichts des enormen Interesses an DiscoverEU und der Erfahrungen, die junge Menschen in der ganzen EU dabei sammeln können, hat die Europäische Kommission 700 Mio. EUR für die Initiative im Rahmen des künftigen Erasmus-Programms im nächsten langfristigen EU-Haushalt nach 2020 vorgeschlagen. Wenn das Europäische Parlament und der Rat dem Vorschlag zustimmen, werden zwischen 2021 und 2027 weitere 1,5 Millionen 18-Jährige auf Reisen gehen können.

Hintergrund

DiscoverEU wurde im Juni mit einem Budget von 12 Mio. EUR für 2018 ins Leben gerufen. Bislang konnten mehr als 15 000 junge Menschen so durch ganz Europa reisen. In diesem Jahr – dem Europäischen Jahr des Kulturerbes – hatten die jungen Reisenden Gelegenheit, an den vielen kulturellen Veranstaltungen in ganz Europa teilzunehmen.

Während der ersten Runde vom 9. Juli bis zum 30. September 2018 erhielten etwa 15 000 junge Menschen Travel-Pässe nach einer festen Quote pro Land. Die ausgewählten Teilnehmer/innen konnten maximal 30 Tage lang allein oder in einer Gruppe von bis zu fünf Personen in mindestens ein anderes EU-Land reisen. 

Weitere Informationen

Memo

Factsheet on young travellers' testimonies

Europäisches Jugendportal

 

IP/18/6109

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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