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Europäische Kommission - Pressemitteilung

EU-Kommission: innovative Projekte in 22 Städten gefördert – neue Projektvorschläge zu sicheren Städten gesucht

Brüssel, 10. Oktober 2018

Die Kommission hat heute bekannt gegeben, welche Städte bei der dritten Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen der Initiative zu innovativen Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung ausgewählt wurden.

Innovative Lösungen für Herausforderungen im städtischen Raum – wie Luftqualität, Klimawandel, Wohnraum sowie Arbeitsplätze und Kompetenzen in der lokalen Wirtschaft – werden mit 92 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Heute gibt die Kommission zudem den Startschuss für die vierte Aufforderung im Rahmen der Initiative zu innovativen Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Wie im Aktionsplan 2017 im Rahmen der Europäischen Sicherheitsagenda angekündigt, stehen Städten nunmehr 100 Mio. EUR zur Finanzierung innovativer Projekte zu Verfügung, die den öffentlichen Raum schützen und weniger anfällig machen sollen. Über diese Aufforderung werden auch Projekte in den Bereichen Digitalisierung, Umwelt und Inklusion gefördert.

Die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Crețu erklärte: „Mit diesen Aufforderungen verwandeln wir die Städte in der EU in wahre Labore, um Lösungen zu erproben, die die Lebensqualität in allen Städten der Welt verbessern könnten. Weil die Sicherheit in den Städten und insbesondere im öffentlichen Raum für Bürgerinnen und Bürger nach den schrecklichen Terroranschlägen in den letzten Jahren sehr wichtig geworden ist, unterstützen wir die Städte nun bei ihren Bestrebungen, ihre Einwohner zu schützen.“

Die folgenden 22 Städte werden bei der dritten Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen der Initiative zu innovativen Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung finanziell unterstützt:

  • Anpassung an den Klimawandel: Amsterdam (NL), Barcelona (ES), Greater Manchester Combined Authority (UK), Riba-roja de Túria (ES), Sevilla (ES), Paris (FR)
  • Luftqualität: Métropole d'Aix-Marseille-Provence (FR), Breda (NL), Helsinki (FI), Ostrava (CZ), Portici (IT)
  • Wohnraum: Brüssel-Hauptstadt (BE), Budapest (HU), Gent (BE), Mataró (ES), Métropole de Lyon (FR)
  • Arbeitsplätze und Kompetenzen in der lokalen Wirtschaft: Aveiro (PT), Cluj-Napoca (RO), Cuenca (ES), Eindhoven (NL), Vantaa (FI), Ventspils (LV)

Beispiele für Projekte sind etwa neue Lösungen in Riba-roja de Túria (Spanien), um die Gefahr von Bränden am Stadtrand zu verringern, eine neue Generation von Energieversorgungssystemen auf der Grundlage von Elektrofahrzeugbatterien in Breda (Niederlande), auch bei Hitzewellen nutzbare Spielplätze in Schulen in Paris (Frankreich), energieeffiziente Sozialwohnungen in Budapest (Ungarn) und innovative Berufsberatung in Ventspils (Lettland). Die ausgewählten Projekte können hier eingesehen werden.

Die vierte Aufforderung läuft ab heute bis Januar 2019. Im Sommer 2019 wird bekanntgegeben, welche Städte ausgewählt wurden.

Hintergrund

Die Initiative zu innovativen Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit einer Gesamtmittelausstattung von 372 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für den Zeitraum 2014-2020 stellt EU-Städten Mittel zur Förderung innovativer Projekte zur Verfügung. Mit der Initiative sollen konkrete Lösungen für häufige Probleme im städtischen Raum ermittelt, erprobt und anderen zugänglich gemacht werden.

Im nächsten langfristigen EU-Haushalt werden die innovativen Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung in die Europäische Stadtinitiative integriert, ein neues Instrument, das alle Tools für Maßnahmen im städtischen Raum in einem einzigen Programm zusammenfasst, das der Zusammenarbeit zwischen Städten, der Innovation und dem Kapazitätsaufbau bei den thematischen Prioritäten der Städteagenda für die EU (u. a. Integration von Migranten, Wohnungsbau, Luftqualität, Armut in Städten oder Energiewende) dient.

Dank des neuen einheitlichen Regelwerks können EU-Mittel einfacher kombiniert werden (etwa Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus dem Fonds für die innere Sicherheit), um umfassende Stadtentwicklungskonzepte auszuarbeiten, die auch Maßnahmen zur Sicherheit im öffentlichen Raum beinhalten.

Weitere Informationen

Zentrale Anlaufstelle für Stadtpolitik

März 2018 – Gemeinsame Erklärung der Kommission und des Ausschusses der Regionen auf der EU-Bürgermeisterkonferenz zur Sicherheit im öffentlichen Raum

Oktober 2017 – Sicherheitsunion: Kommission präsentiert neue Maßnahmen für besseren Schutz der EU-Bürger

@EUinmyRegion, @CorinaCretuEU, @UIA_Initiative

 

 

 

 

IP/18/6062

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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