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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Erste Europaschule der Östlichen Partnerschaft in Tiflis eröffnet

Brüssel, 4. September 2018

Die erste Europaschule der Östlichen Partnerschaft wurde heute in Tbilisi, Georgien, eröffnet. Sie gehört zu den bis 2020 zu erreichenden Zielen der Östlichen Partnerschaft und soll den Schülerinnen und Schülern aus den östlichen Partnerländern Zugang zu einem innovativen Bildungsprogramm bieten sowie gleichzeitig den multikulturellen Austausch und die Zusammenarbeit fördern.

Heute hat die erste Europaschule der Östlichen Partnerschaft ihre Türen für 30 Schülerinnen und Schüler aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, der Republik Moldau und der Ukraine geöffnet. Mit der offiziellen Eröffnung der Europaschule durch EU-Kommissar Johannes Hahn und den georgischen Premierminister Mamuka Bakhtadze begann das Schuljahr.


Johannes Hahn‚ EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, erklärte dazu: „Ich bin sehr stolz, heute in Tbilisi zu sein, um die erste Europaschule der Östlichen Partnerschaft zu eröffnen. Es ist ein Projekt, das mir sehr am Herzen liegt und einen neuen Meilenstein in der Zusammenarbeit der EU mit ihren östlichen Partnern darstellt. Eine qualitativ hochwertige Schulbildung für Jugendliche ist eine Investition in die Zukunft der Schülerinnen und Schüler, ihrer Länder und unserer starken und dauerhaften Partnerschaft. Die Eröffnung dieser Schule ist auch ein Beweis dafür, dass wir entschlossen sind, die 20 bis 2020 zu erreichenden Ziele umzusetzen, die den Kern der Östlichen Partnerschaft bilden und den Bürgerinnen und Bürgern greifbare Vorteile bringen werden.“


Auf dem Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft im November 2017 haben alle EU-Mitgliedstaaten und die sechs östlichen Partnerländer die Europaschule der Östlichen Partnerschaft als oberste Priorität und Teil ihrer Verpflichtung zur Stärkung der Jugend- und Bildungsförderung in der Region unterstützt. Die Schule ist eines der bis 2020 zu erreichenden 20 Ziele, die von den Staats- und Regierungschefs auf dem letzten Gipfel verabschiedet wurden und auch Teil des umfassenderen Förderpakets für Jugendliche in Höhe von 340 Mio. Euro sind.

Das im Rahmen der Europaschule der Östlichen Partnerschaft angebotene einzigartige Abschlussprogramm verbindet Bildungsexzellenz mit spezialisiertem Schulunterricht, aufbauend auf dem System der Europaschulen. Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 17 Jahren erhalten Schulunterricht in einem vielsprachigen und multikulturellen Umfeld, um ihre Kenntnisse über Europa und die Europäische Union zu erweitern und zu vertiefen. Darüber hinaus haben sie Zugang zu einem umfangreichen außerschulischen Programm und die Möglichkeit, an hochrangigen Konferenzen zu EU-Themen teilzunehmen. Den Abschluss bildet das „International Baccalaureate diploma on European Studies“ (Internationales Abitur mit Schwerpunkt Europastudien).

 

Hintergrund

Die Östliche Partnerschaft ist eine gemeinsame politische Initiative zur Vertiefung und Stärkung der Beziehungen zwischen der Europäischen Union (EU), ihren Mitgliedstaaten und ihren sechs östlichen Nachbarn: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau und Ukraine. Es handelt sich um eine spezifische Dimension der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Mit der Östlichen Partnerschaft soll ein gemeinsamer Raum der Demokratie, des Wohlstands, der Stabilität und einer verstärkten Zusammenarbeit geschaffen werden.

 

Weitere Informationen:

Factsheet zur EU-Unterstützung für junge Menschen in den Ländern der Östlichen Partnerschaft

Factsheet zu den 20 Zielen der Östlichen Partnerschaft für 2020

Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft 2017: Stärker zusammen

Website zur Östlichen Partnerschaft

 

 

IP/18/5241

Kontakt für die Medien:

Kontakt für die Öffentlichkeit: Europe Direct – telefonisch unter 00 800 67 89 10 11 oder per E-Mail


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